Ich hab glaube ich schon mehrfach versucht dir zu erklären wie das funktioniert, mit der Fütterung von Milchvieh. Das eigene Land gibt ja ne Menge Futter her aber für die optimierte Zusammensetzung brauchts durchaus Eiweiss und/oder Mineralergänzung.emil17 hat geschrieben: Sa 18. Dez 2021, 10:44 Interessant im verlinkten Artikel sind auch Nebenbemerkungen, wie etwa:
"Ebenfalls stark verteuert haben sich Futtermittel. Die sehr hohen Futterpreise bremsen auch eine mögliche Expansion in der Milchproduktion."
Mit anderen Worten, Milch wird mindestens teilweise mit Importfutter erzeugt. Höfe, die nur soviel Milchvieh halten, wie das eigene Land Futter hergibt, haben das Problem nicht.
Das ist vielleicht so wie wenn du mit Holz aus dem eigenen Wald baust... die Schrauben kaufst du trotzdem im Baumarkt. Es ginge zwar auch ohne Schrauben, aber wesentlich komplizierter und vermutlich suboptimal (oder mit soviel Aufwand dass es kaum noch Sinn macht).
Und grade bei explodierenden Kosten in dem Segment fragt man sich schon ob und wie man die Fütterung umstellen kann, ohne dass die Tiere drunter leiden. Wir werden im nächsten Jahr evtl mit Mais-Bohnengemenge experimentieren, haben dazu aber eigentlich zuwenig Fläche

