Wo siehst du da Neoliberalismus?
Siehe Hartz4, Ausverkauf von staatlichen Wohnungen an "Investoren" zur angeblichen Sanierung der Kassen der Kommunen z.B.
dabei aber nicht verstehen, dass es um Veruntreuung und Korruption geht. Alle Beteiligten machen sich die Taschen voll. Meist staatliche Akteure, oft mit Komplizen in der Wirtschaft. Das ganze funktioniert aber nur über Gesetze und Bürokratie.
Ähm, ist es nicht eines der mantraartig hergebeteten Grundgesetze des Kapitalismus, das, wenn jeder sich die Taschen so weit als möglich voll macht, dann wird es dem Gemeinwesen schon gut gehen?
Und nun, wo das überall um sich greift, das Kapital immer mehr die Politik an sich reißt (siehe USA), die angeblich so tolle Privatisierung oder "gewinnorientiertheit" zu immensen Kostensteigerungen unds gleichzeitig Leistungsrückgängen führt, (wo verschwindet das Geld?), ist das plötzlich "böse" Korruption?
Was denn nun? Jeder macht das, was er für richtig hält, um seine Gewinne zu maximieren, und das ist ja angeblich "richtig und gut".
Also muß Korruption und Veruntreung ja auch gut sein...
Während wir gleichzeitig die echte Wirtschaft abwürgen.
Gibts auch "unechte Wirtschaft"?
sehen wir zum einen nicht das echte Problem
Was ist denn das "echte" Problem? Das gleiche, was vor 30 Jahren schon da war und mit untauglichen Mitteln bekämpft wurde, und zwar mit den gleichen, die heute schon wieder zur Debatte stehen?
Waren vor 30 Jahren Leute wie Schröder oder Hartz Kommunisten oder waren es eher Anhänger des Kapitalismus die die H4-gesetze gemacht haben, was dann dazu führte, das zwar mehr Leute "Arbeit" hatten, aber blöderweise meistens nur solche, die kaum Geld in die Rentenkasse (z.B.) gebracht hat oder reine Unternehmenssubventionen waren (irgendwelche Umschulungen oder Weiterbildungen auf Staastskosten, die kaum Effekte hatten, aber zumindest ein paar windigen Geschäftemachern Geld rein spülten und die Statistiken aufhübschten).