Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Alraune
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5231

Beitrag von Alraune »

Hallo Unkrautaufesserin,
Hier bei mir sind Kartoffeln gar kein Problem und du wohnst doch gleich um die Ecke.
Als ich meine hungrigen Kinder noch im Hause hatte (bis 2024) habe ich Kartoffeln von Voigt in Leisnig / Doberquitz bekommen.
12,5 kg für 8€ BIO regional und mit Lieferung bis in meinen genialen Erdkeller. Da halten sie sich bis zur nächsten Ernte und schmecken super.
Für uns zwei „Alte“ reicht jetzt meine eigene Ernte fast. Wenn nicht, fahre ich ins Nachbardorf Ehrenberg da ist gleich am Ortseingang ein kleiner Familienbetrieb. Da gibt es Kartoffeln 12,5 kg für 8,50€ und Weizen für die Hühner 50kg für 13€. Nicht BIO aber regional und besser als beim Discounter ganz bestimmt.
Das wäre doch bestimmt auch was für dich.
Liebe Grüße Alraune
Wer keinen Vogel hat, der hat ein leeres Nest im Kopf.
Kirschkernchen
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5232

Beitrag von Kirschkernchen »

Wer noch PV installieren und einspeisen möchte, der soll sich bitte mit den Änderungen und geplanten Änderungen (Gesetzesentwurf) beschäftigen, mal ein paar Videos auf YT durcharbeiten. Die Planwirtschaftler planen inzwischen in Germanistan wieder eine komplette Abkehr von privater Photovoltaik. Bitte nach der 3%-Regel suchen, nach Einspeisevergütungen im Falle negativer Strompreise an der Strompreisbörse suchen, mit sog. Baukostenzuschüssen beschäftigen und mit der 60%-Regel für Einspeiser ohne das lieblich-unbedenkliche Smartmeter. Und bitte mal suchen, wieviele solcher 15-minütig getakteter Nullvergütungstage es in 24, in 25 gab, um zu verstehen, wohin die Reise geht.

Im Winter speist die PV-Anlage durchaus rentabel ein. Im Sommer ist die Wärmepumpenheizung unschlagbar effizient und wer sein Auto nicht über Nacht morgens vollgeladen zum Gelderwerb braucht und nur bis zu Monikas Likörstündchen kommen muss, für den ist ein Elektroauto durchaus smart. Bei allen übrigen stellt sich wie immer die Frage, ob Smartphone, Smarthome, Smarttrain, Smart-TV,-Smartcity, Smarthämorroidensalbe schlauer sein sollte ... als "Smartselbstversorger".
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5233

Beitrag von Tscharlie »

Ziemlich unüberlegte "Ideen".

1. Warum soll jemand bezahlen, wenn jemand Strom irgendwann irgendwie einspeist?
2. Wer mit seinem Auto immer übernacht laden muss, könnte auf die Idee kommen einen passenden Speicher im Haus zu installieren.
3. bitt selbst weiter ergänzen.

Und wer sich über youtube informiert, der muss schon sehr naiv sein, wenn er meint da kommt viel sinnvolles.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Kirschkernchen
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5234

Beitrag von Kirschkernchen »

Wir speisen PV-Strom ein, weil wir solidarisch sind und die Energiewende vorantreiben wollen.
Weil wir smart sind und fortschrittlich.

Wenn wir mittags einspeisen, muss die Industrie auch mittags Stahl schmelzen. Und das im Mai, Juni und Juli, ...bis Mitte August, dann ist die Südausrichtung wieder bissel ungünstig. Die Aluminiumschmelzöfen und Gießereien werden sich anpassen. Die arbeiten dann halt im Sommer und mittags. Im Winter brauchts eh weniger Stahl in der Ukraine.

Das ist smart, Tscharlie. Der Speicher läd über die Woche und speist dann am Samstag in deinen Elektroautospeicher ein. Deine Wärmepumpe heizt den ganzen Tag über auf 20 Grad, wenn du auf Arbeit oder bei Stella bist. Wenn du verreist, musst du deine Smartheizung 2 Tage vorher wieder zuschalten, damit bei 35 Grad Vorlauftemperatur wenigstens 18 Grad Heimreisetemperatur erreichbar sind. Reicht aus. Kommst du vom Skifahrn erfroren heim, bleibts bei lauwarm, lässt sich nicht hochdrehen. Smart. Also wenn du nicht da bist, heizt sie sehr effizient, besonders im Sommer. Ein Viertel Verlust bei DC-AC-Wandlung, ein Zehntel bei Akku zu Akku, ein kleinerer Verlust bei Speicherung, bei Akkuheizung, bei Passagierheizung und ein kleiner Verlust bei Auspeicherung. Ein halber Liter Diesel tropft rechnerisch aus deinem Elektroakkutank heraus.
unkrautaufesserin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5235

Beitrag von unkrautaufesserin »

Danke für den Tip, Alraune!

Ich komme eher selten in Deine Gegend, allermeistens fahre ich eben Richtung Freiberg. Und da ist eher gar nichts.

Ich werde mal nach Ehrenberg fahren und schauen, wo der Bauer ist.
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Amigo
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5236

Beitrag von Amigo »

Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 16:14 "EU-Agrarkommissar verhandelt über Freihandel mit Australien"
(topagrar Newsletter)

Die CEOs von VW und Stellantis rufen jetzt gemeinsam nach einer Made-in-EU-Strategie, um ihre Firmen vor den Folgen der Freihandelsabkommen zu schützen.
Und uns Bauern erzählt man, die Landwirtschaft muss im Freihandel für die Autoindustrie geopfert werden...

Was auch immer Frau von der Leyen und Konsorten antreibt, das zu tun, was sie tun: Wir werden nach Strich und Faden belogen.
VW , Chevrolet, Fiat und Peugeot sind die hiesigen Volumenmodelle mit Werken in Brasilien oder Argentinien . BMW ist mit SUV's in Brasilien und Mercedes wenigstens mit Sprinten in Argentinien. Ich frage mich was da aus Europa noch groß kommen soll.
.
Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland !
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5237

Beitrag von Manfred »

Das PV-Thema sollte denke ich besser im Unterforum "Regenerative Energie und Energiesparen" weiterdiskutiert werden.
Tscharlie hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 17:52 Daher ist es die Aufgabe der Allgemeinheit die Landschaftspflege, die ja unsere Landschaften ausmacht, anders zu vergüten.
Ich glaube nicht, dass auch nur ein Landwirt in Deutschland überleben würde, wenn er ausschließlich von Erträgen seiner Lebensmittel auskommen müsste.
Die Vielfalt der Aufgaben der Landwirtschaft ist ja kaum überschaubar.
Eine wichtige staatliche Aufgabe ist aus meiner Sicht die Ernährungssicherheit.
Und dazu gilt es, die landwirtschaftlichen Nutzflächen in einem produktiven Zustand zu erhalten. Wenn das als Landschaftspflege verkauft wird, sei es so.
Das große Problem ist die Finanzierung.
Großen Teilen der Bevölkerung scheint immer noch nicht klar zu sein, wie dramatisch sich die wirtschaftliche Lage unseres Landes darstellt.
Wir haben seit der Wiedervereinigung Inflationsbereinigt ca. 1/4 bis 1/3 der damaligen Wirtschaftsleistung verloren, während andere westliche Länder ihre verdoppelt haben.
Und wir haben technologisch und in Sache Produktivität in fast allen Bereich den Anschluss an die Weltspitze verloren.
Gleichzeitig sind die Staatsquote und die Verschuldung massiv gewachsen, wobei der größte Teil der aufgelaufenen Zahlungsverpflichtungen noch nicht mal offiziell bilanziert wird.
Wird befinden uns im weltweiten Vergleich wirtschaftlich im freien Fall.
Dem Sozialstaat inkl. der Subventionierung der Landwirtschaft droht der Zusammenbruch.
Für die Landwirte stellt sich also die Frage, wie sie im drohenden Argentinien-Szenario eines langanhaltenden sozialistischen Siechtums überleben können, während gleichzeitig die Regierung mit allen Mitteln versucht, die Lebensmittelpreise durch Importe zu drücken, um die Bevölkerung ruhig zu halten.
Die Bürokratie strebt zuallererst nach Selbsterhalt, nicht nach dem Bestmöglichen für das Volk.
Auf den deutschen Gunststandorten mit intensivem Ackerbau oder intensiver Veredelung existieren heute schon viele Betriebe ohne Inanspruchnahme der staatlichen Mittel und ein Wegfall derselben würde dort in erster Linie zu fallenden Pacht- und Bodenpreisen führen. Meine Einschätzung ist, das würde sich innerhalb einiger Jahre auf einem neuen Niveau stabilisieren und die Flächen dort in Bewirtschaftung bleiben.
Die Frage ist, was mit dem großen Rest der Fläche passiert, wo eine wirtschaftliche Produktion bei den heutigen Strukturen ohne die Subventionen nicht möglich ist, und aufgrund der kleinräumigen Zerstückelung durch Siedlungen, Infrastruktur, etc. es auch unwahrscheinlich erscheint, dass die nötige Arrondierung großer Flächen für andere Produktionsweisen gelingt für eine Viehhaltung wie etwa in Neuseeland.
Dort könnten wie in teilen des Ostblocks nach der Wende großflächige Brachen entstehen, weil die Bewirtschaftung aufgegeben wird und auch eine gezielte Umwandlung in Wald nicht wirtschaftlich wäre.
Diese Flächen dann später bei Bedarf wieder urbar zu machen, wäre mit großem Aufwand verbunden.
Maria
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5238

Beitrag von Maria »

Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12 Die Frage ist, was mit dem großen Rest der Fläche passiert, wo eine wirtschaftliche Produktion bei den heutigen Strukturen ohne die Subventionen nicht möglich ist, und aufgrund der kleinräumigen Zerstückelung durch Siedlungen, Infrastruktur, etc. es auch unwahrscheinlich erscheint, dass die nötige Arrondierung großer Flächen für andere Produktionsweisen gelingt für eine Viehhaltung wie etwa in Neuseeland.
Subsistenzlabdwirtschaft? Selbstversorgung?
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5239

Beitrag von Manfred »

Maria hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:26 Subsistenzlabdwirtschaft? Selbstversorgung?
Auf einem kleinen Teil, ja.
Den Effekt hat man ja auch in Griechenland gesehen, vor ein paar Jahren.
Das könnte dann so aussehen wir die Straßendörfer in der Ukraine heute noch, mit den großen Gärten.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5240

Beitrag von emil17 »

Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12 Die Vielfalt der Aufgaben der Landwirtschaft ist ja kaum überschaubar.
Eine wichtige staatliche Aufgabe ist aus meiner Sicht die Ernährungssicherheit.
Und dazu gilt es, die landwirtschaftlichen Nutzflächen in einem produktiven Zustand zu erhalten. Wenn das als Landschaftspflege verkauft wird, sei es so.
Das große Problem ist die Finanzierung.
Da machen sich halt auch einige Gedanken, wie es mit dem grössten Subventionsbezüger Landwirtschaft weitergehen soll.
Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12 Großen Teilen der Bevölkerung scheint immer noch nicht klar zu sein, wie dramatisch sich die wirtschaftliche Lage unseres Landes darstellt.
Wir haben seit der Wiedervereinigung Inflationsbereinigt ca. 1/4 bis 1/3 der damaligen Wirtschaftsleistung verloren, während andere westliche Länder ihre verdoppelt haben.
Das Statistische Bundesamt sieht das zwar anders (preisbereinigt), aber man kann ja trotzdem behaupten:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirts ... istig.html

Die BRD ("wir") hat damals einen praktisch bankrotten und hoch verschuldeten Staat übernommen und wieder auf die Beine gebracht. Das ist eine Leistung auf, die Ihr stolz sein könnt (auch wenn vieles hätte besser laufen sollen).
Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12 Wir haben technologisch und in Sache Produktivität in fast allen Bereich den Anschluss an die Weltspitze verloren.
Gleichzeitig sind die Staatsquote und die Verschuldung massiv gewachsen, wobei der größte Teil der aufgelaufenen Zahlungsverpflichtungen noch nicht mal offiziell bilanziert wird.
Wird befinden uns im weltweiten Vergleich wirtschaftlich im freien Fall.
Auch hier: Bitte erst verlässliche Quellen,dann schlussfolgern.
Immer wenn ich in D bin, stehen da in jedem Gewerbegebiet Plakate und auf vielen Lieferwagen und Gewerbefahrzeugen steht auch: Facharbeiter gesucht. Personal gesucht. Leute gesucht. Immobilienpresie steigen. 2/3 der Bevölkerung machen mindestens einmal im Jahr Urlaub für durchschnittlich 1600 Euro, tendenz steigend (Quelle: Handelsblatt). So ähnlich stelle ich mir ein Land vor, das sich im freien wirtschaftlichen Fall befindet.
Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12 Dem Sozialstaat inkl. der Subventionierung der Landwirtschaft droht der Zusammenbruch.
Das tut er, wenn man nur den Schwarzen oder Blauen glaubt, schon seit 30 Jahren.
Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12 Für die Landwirte stellt sich also die Frage, wie sie im drohenden Argentinien-Szenario eines langanhaltenden sozialistischen Siechtums überleben können
Das muss doch jeder Unternehmer jederzeit?
Sozialismus? wo? In Argentinien? (wieder so eine Behauptung ...)
Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12während gleichzeitig die Regierung mit allen Mitteln versucht, die Lebensmittelpreise durch Importe zu drücken, um die Bevölkerung ruhig zu halten.
Die Bürokratie strebt zuallererst nach Selbsterhalt, nicht nach dem Bestmöglichen für das Volk.
na dann ab in die Trömpkei, der räumt mit dem Gesindel endlich auf und was dabei herauskommt, kann man täglich verfolgen.

Die Regierung versucht, die Exportwirtschaft am Leben zu erhalten, denn das ist der grösste Aktivposten der deutschen Volkswirtschaft. Man kann aber nicht exportieren, ohne zu importieren. Sooo schwer zu verstehen ist das eigentlich nicht.
Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12 Auf den deutschen Gunststandorten mit intensivem Ackerbau oder intensiver Veredelung existieren heute schon viele Betriebe ohne Inanspruchnahme der staatlichen Mittel und ein Wegfall derselben würde dort in erster Linie zu fallenden Pacht- und Bodenpreisen führen.
Ich bin vielleicht etwas schwer von Begriff, aber wenn etwas wegfällt, was man nicht kriegt, dann ändert sich genau gar nichts?
Und im Umkehrschluss: Mehr Subventionen lässt die Pachtpreise steigen. Man fördert als nicht die, die man eigentlich fördern will. Denn eine Pacht ist aus marktwirtschaftlichen Gründen immer so hoch, dass sich die Bestellung der Fläche gerade eben so noch lohnt.
Manfred hat geschrieben: Do 12. Feb 2026, 20:12 Die Frage ist, was mit dem großen Rest der Fläche passiert, wo eine wirtschaftliche Produktion bei den heutigen Strukturen ohne die Subventionen nicht möglich ist, und aufgrund der kleinräumigen Zerstückelung durch Siedlungen, Infrastruktur, etc. es auch unwahrscheinlich erscheint, dass die nötige Arrondierung großer Flächen für andere Produktionsweisen gelingt für eine Viehhaltung wie etwa in Neuseeland.
Dort könnten wie in Teilen des Ostblocks nach der Wende großflächige Brachen entstehen, weil die Bewirtschaftung aufgegeben wird und auch eine gezielte Umwandlung in Wald nicht wirtschaftlich wäre.
Diese Flächen dann später bei Bedarf wieder urbar zu machen, wäre mit großem Aufwand verbunden.
Wirtschaftlich nur dank Subventionen ist volkswirtschaftlich gesehen unwirtschaftlich. Man sollte das nicht fordern und gleichzeitig den Zusammenbruch des Sozialstaates der Regierung vorwerfen, denn all diese Leute haben ebenso begründete Ansprüche.
Man tut es trotzdem, denn die Regierung ist ja dazu da, schuld zu sein.
Die Frage ist, ob der Steuerzahler den Erhalt dieser Flächen noch zusätzlich bezahlen soll, aber dann doch nicht mitreden soll, wie das konkret aussehen könnte. Jede Art von Bewirtschaftungsauflagen ist ja bloss ein Produktionshindernis. Besonders der Naturschutz ist zudem böse und nimmt den Bauern die produktiven Flächen weg (die ja nur dank Subventionen bestellt werden, aber das hatten wir schon).
Falls es zur Arrondierung grosser Flächen kommt, bedeutet das ein grosses Hofsterben (was du früher auch schon der Regierung vorgeworfen hast).
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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