Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5241

Beitrag von Tscharlie »

285kg Kartoffeln im Jahr, nicht schlecht der Verbrauch.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
unkrautaufesserin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5242

Beitrag von unkrautaufesserin »

300 kg Lagerkartoffeln. Die essen wir von Oktober bis Juni. Dann gibts Frühkartoffeln aus dem Garten, ab August bis zu den Lagerkartoffeln kaufe ich im Discounter.

Normalerweise sitzen bei mir 6 Leute am Tisch, an den Wochenenden auch mal 16. Zu Weihnachten hab ich Grüne Klöße für 23 Leute gekocht: mein Vater, meine Schwester mit Familie, meine Kinder und Enkel. Da hab ich 20 kg Adretta auf einen Ritt verwurstet, dazu ein Rotkraut, 3 kg Grüne Bohnen, zwei Gänse, eine Ente und ein veganer Linsenbraten. Nächstes Jahr braucht das jüngste Enkel auch einen Teller.
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5243

Beitrag von Rohana »

Schick mir mal deine Postleitzahl und ich schaue ob ich was machen kann.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5244

Beitrag von Manfred »

"EU-Agrarkommissar verhandelt über Freihandel mit Australien"
(topagrar Newsletter)

Die CEOs von VW und Stellantis rufen jetzt gemeinsam nach einer Made-in-EU-Strategie, um ihre Firmen vor den Folgen der Freihandelsabkommen zu schützen.
Und uns Bauern erzählt man, die Landwirtschaft muss im Freihandel für die Autoindustrie geopfert werden...

Was auch immer Frau von der Leyen und Konsorten antreibt, das zu tun, was sie tun: Wir werden nach Strich und Faden belogen.
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5245

Beitrag von Tscharlie »

Wenn ein Land seinen Unterhalt mit Export, das heißt wir verkaufen was, seinen Wohlstand generiert, dann machen Handelsverträge Sinn.

Und klar, mit unserem Klima und unseren Löhnen oder Gewinnvorstellungen kann man nur sehr ausgewählte landwirtschaftliche Produkte gewinnen.
Daher ist es die Aufgabe der Allgemeinheit die Landschaftspflege, die ja unsere Landschaften ausmacht, anders zu vergüten.
Ich glaube nicht, dass auch nur ein Landwirt in Deutschland überleben würde, wenn er ausschließlich von Erträgen seiner Lebensmittel auskommen müsste.

Daher müssen wir einfach neu denken.

Nur zu sagen, es darf nichts nach Deutschland herein, macht einfach keinen Sinn.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Alraune
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5246

Beitrag von Alraune »

Hallo Unkrautaufesserin,
Hier bei mir sind Kartoffeln gar kein Problem und du wohnst doch gleich um die Ecke.
Als ich meine hungrigen Kinder noch im Hause hatte (bis 2024) habe ich Kartoffeln von Voigt in Leisnig / Doberquitz bekommen.
12,5 kg für 8€ BIO regional und mit Lieferung bis in meinen genialen Erdkeller. Da halten sie sich bis zur nächsten Ernte und schmecken super.
Für uns zwei „Alte“ reicht jetzt meine eigene Ernte fast. Wenn nicht, fahre ich ins Nachbardorf Ehrenberg da ist gleich am Ortseingang ein kleiner Familienbetrieb. Da gibt es Kartoffeln 12,5 kg für 8,50€ und Weizen für die Hühner 50kg für 13€. Nicht BIO aber regional und besser als beim Discounter ganz bestimmt.
Das wäre doch bestimmt auch was für dich.
Liebe Grüße Alraune
Wer keinen Vogel hat, der hat ein leeres Nest im Kopf.
Kirschkernchen
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5247

Beitrag von Kirschkernchen »

Wer noch PV installieren und einspeisen möchte, der soll sich bitte mit den Änderungen und geplanten Änderungen (Gesetzesentwurf) beschäftigen, mal ein paar Videos auf YT durcharbeiten. Die Planwirtschaftler planen inzwischen in Germanistan wieder eine komplette Abkehr von privater Photovoltaik. Bitte nach der 3%-Regel suchen, nach Einspeisevergütungen im Falle negativer Strompreise an der Strompreisbörse suchen, mit sog. Baukostenzuschüssen beschäftigen und mit der 60%-Regel für Einspeiser ohne das lieblich-unbedenkliche Smartmeter. Und bitte mal suchen, wieviele solcher 15-minütig getakteter Nullvergütungstage es in 24, in 25 gab, um zu verstehen, wohin die Reise geht.

Im Winter speist die PV-Anlage durchaus rentabel ein. Im Sommer ist die Wärmepumpenheizung unschlagbar effizient und wer sein Auto nicht über Nacht morgens vollgeladen zum Gelderwerb braucht und nur bis zu Monikas Likörstündchen kommen muss, für den ist ein Elektroauto durchaus smart. Bei allen übrigen stellt sich wie immer die Frage, ob Smartphone, Smarthome, Smarttrain, Smart-TV,-Smartcity, Smarthämorroidensalbe schlauer sein sollte ... als "Smartselbstversorger".
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5248

Beitrag von Tscharlie »

Ziemlich unüberlegte "Ideen".

1. Warum soll jemand bezahlen, wenn jemand Strom irgendwann irgendwie einspeist?
2. Wer mit seinem Auto immer übernacht laden muss, könnte auf die Idee kommen einen passenden Speicher im Haus zu installieren.
3. bitt selbst weiter ergänzen.

Und wer sich über youtube informiert, der muss schon sehr naiv sein, wenn er meint da kommt viel sinnvolles.
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Kirschkernchen
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5249

Beitrag von Kirschkernchen »

Wir speisen PV-Strom ein, weil wir solidarisch sind und die Energiewende vorantreiben wollen.
Weil wir smart sind und fortschrittlich.

Wenn wir mittags einspeisen, muss die Industrie auch mittags Stahl schmelzen. Und das im Mai, Juni und Juli, ...bis Mitte August, dann ist die Südausrichtung wieder bissel ungünstig. Die Aluminiumschmelzöfen und Gießereien werden sich anpassen. Die arbeiten dann halt im Sommer und mittags. Im Winter brauchts eh weniger Stahl in der Ukraine.

Das ist smart, Tscharlie. Der Speicher läd über die Woche und speist dann am Samstag in deinen Elektroautospeicher ein. Deine Wärmepumpe heizt den ganzen Tag über auf 20 Grad, wenn du auf Arbeit oder bei Stella bist. Wenn du verreist, musst du deine Smartheizung 2 Tage vorher wieder zuschalten, damit bei 35 Grad Vorlauftemperatur wenigstens 18 Grad Heimreisetemperatur erreichbar sind. Reicht aus. Kommst du vom Skifahrn erfroren heim, bleibts bei lauwarm, lässt sich nicht hochdrehen. Smart. Also wenn du nicht da bist, heizt sie sehr effizient, besonders im Sommer. Ein Viertel Verlust bei DC-AC-Wandlung, ein Zehntel bei Akku zu Akku, ein kleinerer Verlust bei Speicherung, bei Akkuheizung, bei Passagierheizung und ein kleiner Verlust bei Auspeicherung. Ein halber Liter Diesel tropft rechnerisch aus deinem Elektroakkutank heraus.
unkrautaufesserin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5250

Beitrag von unkrautaufesserin »

Danke für den Tip, Alraune!

Ich komme eher selten in Deine Gegend, allermeistens fahre ich eben Richtung Freiberg. Und da ist eher gar nichts.

Ich werde mal nach Ehrenberg fahren und schauen, wo der Bauer ist.
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