Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
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unkrautaufesserin
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Um mein ältestes Kind lebend zur Weltzu bringen, habe ich ein Dreivierteljahr auf meinem Sofa gelegen. In dieser Zeit habe ich viel Müll geschaut. Und amerikanische Serien. Unsere kleine Farm lief damals beim Zdf im Vormittagsprogramm.
Die 300 ha sind nichtnur für Gemüse und Kartoffeln gedacht. Eine Familie braucht in Deutschland auch Krankenversicherung, Winterschuhe, Klassenfahrten, Weihnachtsgeschenke etc.
Deshalb müssen die Familien genug erwirtschaften, um Überschüsse verkaufen zu können. Das wird auf der eigenen Scholle geschehen müssen, denn wenn das Dorf autofrei sein soll, kommt ja auch keiner zum Arbeiten weg. Schulbus wird auch spannend.
In Walnut Grove gehen die Väter immer mal wieder in die Stadt, um dort ein halbes Jahr zu leben und das nötige Kleingeld zu verdienen. Und die Kinder, die bißchen mehr im Kopf haben als Bohnenstroh und Landidylle, müssen für mehr Schulbildung auch nach Außerhalb und ins Internat.
Die 300 ha sind nichtnur für Gemüse und Kartoffeln gedacht. Eine Familie braucht in Deutschland auch Krankenversicherung, Winterschuhe, Klassenfahrten, Weihnachtsgeschenke etc.
Deshalb müssen die Familien genug erwirtschaften, um Überschüsse verkaufen zu können. Das wird auf der eigenen Scholle geschehen müssen, denn wenn das Dorf autofrei sein soll, kommt ja auch keiner zum Arbeiten weg. Schulbus wird auch spannend.
In Walnut Grove gehen die Väter immer mal wieder in die Stadt, um dort ein halbes Jahr zu leben und das nötige Kleingeld zu verdienen. Und die Kinder, die bißchen mehr im Kopf haben als Bohnenstroh und Landidylle, müssen für mehr Schulbildung auch nach Außerhalb und ins Internat.
Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Toll!
Schon vier Seiten um eine Idee hauptsächlich zu zerreden.
So wird sicher Neues entstehen.
Vielleicht ist das Deutschland, auch wenn einige hier nicht mehr leben.
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Vielleicht ist das Deutschland, auch wenn einige hier nicht mehr leben.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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unkrautaufesserin
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Ist doch besser, sich über solche Fragen jetzt vorher Gedanken zu machen, als später, wenn da eine Menge Leute ihr Geld hineinversenkt haben.
Und wenn es zu viele Unwägbarkeiten gibt, ist die Idee vielleicht doch nicht ganz so gut. Neu ist sie sowieso nicht.
Und wenn es zu viele Unwägbarkeiten gibt, ist die Idee vielleicht doch nicht ganz so gut. Neu ist sie sowieso nicht.
Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Na, die sollen doch sicher zur Arbeit reitenunkrautaufesserin hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 19:11 Die 300 ha sind nichtnur für Gemüse und Kartoffeln gedacht. Eine Familie braucht in Deutschland auch Krankenversicherung, Winterschuhe, Klassenfahrten, Weihnachtsgeschenke etc.
Deshalb müssen die Familien genug erwirtschaften, um Überschüsse verkaufen zu können. Das wird auf der eigenen Scholle geschehen müssen, denn wenn das Dorf autofrei sein soll, kommt ja auch keiner zum Arbeiten weg. Schulbus wird auch spannend.
Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Also wenn wir schon bei Serien sind und obwohl ich die besten 6 Wochen meiner Jugend in Minnesota verbringen durfte, hat mir " Robinson Crusoe " immer am besten gefallen.
Selbstversorger war er auch noch.
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.
Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland !
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unkrautaufesserin
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Hat aber auch wesentlich von dem Reservoir des gestrandeten Schiffes profitiert und hatte einen Sklaven namens Freitag .
Noch ein Punkt. Landwirtschaft hat in vielen Zeiten nur dank unermüdlich und pausenlos arbeitender Frauen und Kinder funktioniert. Heutzutage gibt es Gesetze gegen Kinderarbeit, und wenn sich ein Kind beschwert, kommt auch schnell mal das Jugendamt.
Noch ein Punkt. Landwirtschaft hat in vielen Zeiten nur dank unermüdlich und pausenlos arbeitender Frauen und Kinder funktioniert. Heutzutage gibt es Gesetze gegen Kinderarbeit, und wenn sich ein Kind beschwert, kommt auch schnell mal das Jugendamt.
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Ob die Chefin selber arbeitet, weiss man ja nicht. Ansonsten kann ich das weitgehend bestätigen - und sei es nur dass die Frau 24/7 die Kinder hütet und nebenbei mitsamt denselbigen was "sinnvolles" macht, also Haushalt, Stall und Garten, statt irgendwelche eigenen Ideen zu haben... damit der Mann unbeschwert arbeiten kann und nebenbei was zu essen und ein gemachtes Bett und saubere Klamotten bekommt. Tradwife-Idylle - manche wollen das so, hab ich gehört. 
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Kein Witz: eine Schulfreundin, Jahrgang 73, ritt auf ihrem Pferd zur Schule. Das Tier war sehr treu und verstand beinah, was man von ihr wollte. Sie rannte nicht weg und kam auf "komm!" zur Schulfreundin. Sie konnte das Tier damals alleine nach Hause schicken. Dann mussten sie allerdings die Eltern mit dem Auto von der Schule holen. Wir haben sie alle beneidet.
Das einzige ist
Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Wie sich ein Mensch, ein Ehepaar oder eine Familie entscheidet ihr Leben zu verbringen, ist allein deren Sache. Die Randbedingungen müssen so sein, dass möglichst große Freiheit besteht, jede Einschränkung von Seiten des Staates ist zu unterlassen, solange sich alle an das Grundgesetz halten.
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL
Warum nicht auf bestehende Häuser im bestehenden Dörfern zurückgreifen? Es gibt bestimmt Dörfer, wo nur noch ein paar Handvoll alte Leutchen wohnen, welche man wiederbeleben könnte (also die Dörfer, nicht die Leute). Sind Holzhäuser in OWL traditionell? Soll Strom und fließend Wasser erlaubt sein? Ist Strom überhaupt traditionell? Was machst du in 10 Jahren wenn jemand so stark krank ist, dass nicht mehr mit Holz geheizt und gekocht werden kann und eine spürbare Entlastung im Alltag her muss?Walnutgrovebielefeld hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 22:02
1. Wohnen wie früher: Echte Holzhütten
Bei uns wird es keine modernen Häuser geben, wie man sie aus der Stadt kennt. Wir bauen traditionelle, gemütliche Holzhütten. Diese werden von Fachfirmen solide und winterfest errichtet, behalten aber den urigen Pionier-Charakter.
Sind eigene Transportmittel erlaubt? Kutschen, Fahrräder etc.? Lastenräder wahrscheinlich nicht, weil die sind zu modern. E-Bike für eingeschränkte Menschen dann eher auch nicht.Walnutgrovebielefeld hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 22:02 2. Transport & Logistik (Klare Regelung)
Das Dorfinnere ist komplett autofrei. Für den Transport von Waren und Lebensmitteln steht eine traditionelle Pferdekutsche bereit. Wichtiger Hinweis: Die Kutsche ist mein Privateigentum (Dorfleitung) und wird von mir geführt. Sie ist kein Gemeinschaftseigentum, das sich jeder einfach nehmen kann.
Wie verdienen die anderen Haushalte ihr Geld? Ist Arbeiten außerhalb erlaubt oder nicht urig genug?Walnutgrovebielefeld hat geschrieben: Fr 3. Jul 2026, 22:02 3. Der Dorfladen (Wirtschaft & Versorgung)
Im Dorf wird es einen zentralen Dorfladen geben, den ich als Inhaberin im Nebenerwerb führe. Die Einnahmen fließen in den Laden, um z. B. Stoffe, Werkzeuge und andere wichtige Güter von außerhalb einzukaufen. Die Bewohner kaufen dort regulär ihre Waren (wie Gemüse oder Eier). Reines Tauschen ist nicht die Regel. In Ausnahmefällen kann mal getauscht oder auch angeschrieben werden, aber der Laden wird wirtschaftlich geführt, damit er sich selbst trägt.
Wie sieht's aus mit Grundschule, Krankenversorgung, Feuerwehr, Altenpflege, Wahl des Dorfvorstandes, Religion? Ein Dorf ist doch so viel mehr als eine Ansammlung von Hütten mit Gärten drumherum.
Warum sollte jemand so viel Geld investieren - auch Holzhäuser und Grundstücke gibt es nicht umsonst - um dann so fremdbestimmt zu leben? Diese Frage musst du dir schon gefallen lassen, um weitere Mitstreiter zu gewinnen.
