Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

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unkrautaufesserin
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

#31

Beitrag von unkrautaufesserin »

Um mein ältestes Kind lebend zur Weltzu bringen, habe ich ein Dreivierteljahr auf meinem Sofa gelegen. In dieser Zeit habe ich viel Müll geschaut. Und amerikanische Serien. Unsere kleine Farm lief damals beim Zdf im Vormittagsprogramm.

Die 300 ha sind nichtnur für Gemüse und Kartoffeln gedacht. Eine Familie braucht in Deutschland auch Krankenversicherung, Winterschuhe, Klassenfahrten, Weihnachtsgeschenke etc.

Deshalb müssen die Familien genug erwirtschaften, um Überschüsse verkaufen zu können. Das wird auf der eigenen Scholle geschehen müssen, denn wenn das Dorf autofrei sein soll, kommt ja auch keiner zum Arbeiten weg. Schulbus wird auch spannend.

In Walnut Grove gehen die Väter immer mal wieder in die Stadt, um dort ein halbes Jahr zu leben und das nötige Kleingeld zu verdienen. Und die Kinder, die bißchen mehr im Kopf haben als Bohnenstroh und Landidylle, müssen für mehr Schulbildung auch nach Außerhalb und ins Internat.
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Tscharlie
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

#32

Beitrag von Tscharlie »

Toll!
Schon vier Seiten um eine Idee hauptsächlich zu zerreden.
So wird sicher Neues entstehen.
Vielleicht ist das Deutschland, auch wenn einige hier nicht mehr leben.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
unkrautaufesserin
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

#33

Beitrag von unkrautaufesserin »

Ist doch besser, sich über solche Fragen jetzt vorher Gedanken zu machen, als später, wenn da eine Menge Leute ihr Geld hineinversenkt haben.

Und wenn es zu viele Unwägbarkeiten gibt, ist die Idee vielleicht doch nicht ganz so gut. Neu ist sie sowieso nicht.
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Zacharias
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

#34

Ungelesener Beitrag von Zacharias »

unkrautaufesserin hat geschrieben: Sa 4. Jul 2026, 19:11 Die 300 ha sind nichtnur für Gemüse und Kartoffeln gedacht. Eine Familie braucht in Deutschland auch Krankenversicherung, Winterschuhe, Klassenfahrten, Weihnachtsgeschenke etc.
Deshalb müssen die Familien genug erwirtschaften, um Überschüsse verkaufen zu können. Das wird auf der eigenen Scholle geschehen müssen, denn wenn das Dorf autofrei sein soll, kommt ja auch keiner zum Arbeiten weg. Schulbus wird auch spannend.
Na, die sollen doch sicher zur Arbeit reiten :lol:
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Amigo
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

#35

Ungelesener Beitrag von Amigo »

Also wenn wir schon bei Serien sind und obwohl ich die besten 6 Wochen meiner Jugend in Minnesota verbringen durfte, hat mir " Robinson Crusoe " immer am besten gefallen.
Selbstversorger war er auch noch.
.
Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland !
unkrautaufesserin
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Re: Pioniere gesucht: Gründung eines autarken Dorfes („Walnut Grove“) im Raum Bielefeld / OWL

#36

Ungelesener Beitrag von unkrautaufesserin »

Hat aber auch wesentlich von dem Reservoir des gestrandeten Schiffes profitiert und hatte einen Sklaven namens Freitag .

Noch ein Punkt. Landwirtschaft hat in vielen Zeiten nur dank unermüdlich und pausenlos arbeitender Frauen und Kinder funktioniert. Heutzutage gibt es Gesetze gegen Kinderarbeit, und wenn sich ein Kind beschwert, kommt auch schnell mal das Jugendamt.
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