5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

Sonne, Wind und Feuer
Kerstines
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#61

Beitrag von Kerstines »

Warum? Na, das ist doch ganz einfach; was 2004 noch "erste Sahne" war, ist heute oft nur noch "einfacher Standard".
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Eule
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#62

Beitrag von Eule »

das ist wahr: 2004 hatte ein Modul einen Nennleistung von 100Wp und kostete 335€ netto, in 2025 hatte ein Modul (allerdings doppelter Größe) 550Wp und kostete ~170€ netto. Allerdings gab's in 2004 noch 56Ct/kWh Einspeisevergütung, inzwischen sind es wohl um die 5Ct/kWh, - da nutzt man den Strom lieber selbst.
Eule
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#63

Beitrag von Eule »

Spinnerin hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 10:34 Das verstehe ich nicht, meine Aussage bezieht sich auf mein Haus und praktische Erfahrungen mit solchen Temperaturen.
Mit Null-Energie-Häusern kenne ich mich nicht aus, meins ist über 700 Jahre alt, aus Sandstein, 70 cm-Wände. Das dauert nicht nur, bis es warm wird, das dauert auch, bis es auskühlt. Und Probleme bekomme ich dann nur in einem angebauten Raum.

Bei der Suche nach diesem Generator kommen lauter lustige Schriftzeichen :lol:
:hmm: wann und wo hatten wir denn zuletzt 5 Tage am Stück konstant unter -20° ?

Der Generator ist unter vielen verschiedenen Bezeichnungen von vielen Anbietern im Netz zu finden, made in China. Such mal nach "Dieselgenerator" und "5kW", - das Teil gibt's sogar im Onlineshop eines bekannten Discounters.
Spinnerin
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#64

Beitrag von Spinnerin »

Eule hat geschrieben: Mi 7. Jan 2026, 13:29 :hmm: wann und wo hatten wir denn zuletzt 5 Tage am Stück konstant unter -20° ?

Der Generator ist unter vielen verschiedenen Bezeichnungen von vielen Anbietern im Netz zu finden, made in China. Such mal nach "Dieselgenerator" und "5kW", - das Teil gibt's sogar im Onlineshop eines bekannten Discounters.


Der Winter 1984/85 knapp war z.B. heftig mit knapp -30°C und mehrere Tage in Folge mit -25°C. damals hatte ich noch Schafe, ein Schwein, viele Hühner, Enten, Kaninchen, das war schon Stress auch für die Tiere und es gibt hier immer mal Ausreißer in der Temperatur, auch letzten Winter gab es mehrere Tage in Folge mit -15°C. Wo? Thüringen. Deutschland.

Danke, ich schau mal nach dem Dieselgenerator.
Lese mich gerade ein wenig ein Richtung Eco Flow.
Eule
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#65

Beitrag von Eule »

Kommentar zum Thema, bzw. zum Anlass des Themas
https://www.heise.de/meinung/Kommentar- ... 33541.html
Manfred

Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#66

Beitrag von Manfred »

woidler hat geschrieben: Di 6. Jan 2026, 12:26 Für Monoblock-Wärmepumpen, die im Freien stehen, besteht, wie gerade in Nicht-Mainstream -Medien gelesen, bei Stromausfall und Minusgraden ebenfalls das Risiko, daß das Heizungsleitungswasser friert und den Wärmetauscher der Wärmepumpe ruiniert.
Im Berliner Stromausfallgebiet sollen 60% der Monoblock-Wärmepumpen Frostschäden haben.
Wer sich so ein Ding anschafft, sollte also evtl. auch einen Notstromgenerator und dessen Integration ins Hausnetz investieren, um mal einige Tage bis Wochen Stromausfall überbrücken zu können.
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emil17
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#67

Beitrag von emil17 »

Eule hat geschrieben: Do 8. Jan 2026, 19:27 Kommentar zum Thema, bzw. zum Anlass des Themas
https://www.heise.de/meinung/Kommentar- ... 33541.html
Der Artikel vergisst etwas Wesentliches zu erwähnen. Resilienz und Versorgungssicherheit sind nicht zum Nulltarif zu haben. Ein robustes Netz ist im Alltagsbetrieb nicht das Billigste. Weil ja aber alles möglichst nichts kosten darf und Energieversorger keine Wohltätigkeitsunternehmen sind, sondern wie jeder andere Betrieb auch schwarze Zahlen schreiben müssen, ist es etwas einfach, bloss zu fordern, was der Staat alles muss, ohne zu fragen, wie das bezahlt werden soll. Bei freiem Zugang zum Strommarkt und freier Wahl des Anbieters wird sehr oft der Billigste genommen und die Netzinfrastruktur wird auf dem Minimum gefahren.
Man sieht das sehr schön in den USA und auch in England, wo unter Thatcher so ziemlich alles privatisert worden ist, weil der Staat ja bekanntlich nicht mit Geld umgehen kann. Die mittel- bis langfristige Folge sind marode Infrastrukturen, schlechte und unzuverlässige Versorgung und trotzdem hohe Preise.
Ein schönes Beispiel ist auch die (dann doch nicht eingetretene) Gaskrise im ersten Jahr des Ukrainekrieges, nachdem aus Russland kein Gas mehr kam. Billiganbieter konnten die Preise nicht mehr halten und sind Pleite gegangen. Die Leute mussten sich dann von anderen Anbietern zum teuren Neukundentarif beliefern lassen. Diese Unternehmen hatten unter anderem eine Gasnotreserve angelegt und dafür den Kunden etwas mehr pro Kilowattstunde verrechnet. Es ist logisch, dass die dann Neukunden nicht zum selben Tarif beliefern. Wie immer in solchen Situationen wird dann aber dem Staat vorgeworfen, nicht richtig gehandelt zu haben. Die "Experten", die vorher überall gefragt und ungefragt herum posaunt haben, die Energiewende und der Dämmwahn seien staatlich verordnete Geldverschwendung, waren dann schön still.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Amigo
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#68

Beitrag von Amigo »

"Die "Experten", die vorher überall gefragt und ungefragt herum posaunt haben, die Energiewende und der Dämmwahn seien staatlich verordnete Geldverschwendung, waren dann schön still."

Sehe ich komplett anders .
Wenn etwas Sinn macht , mache ich es freiwillig.
Gegen Schwachsinn hingegen wehre ich mich.
.
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#69

Beitrag von unkrautaufesserin »

Kleinere Stromausfälle über einzwei Stunden habe ich so durchschnittlich 3x im Jahr. Da freu ich mich, wenn ich noch bei Tageslicht überall die Kerzen anzünden kann, in benutzten Zimmern stehen welche griffbereit.
Weil ich noch Öfen habe, kann ich das Haus frostfrei halten. Ich koche mit Flaschengas, auch da habe ich Vorrat.
Unser Trinkwasser kommt aus einem Brunnen, wenn die Pumpe mangels Strom nicht läuft, gibt es Eimer. Das Abwasser läuft durch die stromlose Kleinkläranlage. Und dann 20 Höhenmeter den Berg runter zum Bach.

PV haben wir nicht, ist eine Geldfrage. Momentan reicht es gerade um den Monat. Aber wir haben alte Diesel, die auch mit unseren Heizöl laufen würden. Und eine Handpumpe.

Im Ernstfall hätten wir eine Menge Leute zu versorgen, die Verwandtschaft aus Dresden würde ihre unbewohnbaren Wohnungen verlassen müssen.
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Tscharlie
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#70

Beitrag von Tscharlie »

Amigo hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 21:19 "Die "Experten", die vorher überall gefragt und ungefragt herum posaunt haben, die Energiewende und der Dämmwahn seien staatlich verordnete Geldverschwendung, waren dann schön still."

Sehe ich komplett anders .
Wenn etwas Sinn macht , mache ich es freiwillig.
Gegen Schwachsinn hingegen wehre ich mich.
Das ist doch lustig, in der BRD ist der Verkauf von Gasheizungen völlig zusammengebrochen. Wärmepumpen haben einen massiven Zuwachs. Hatte Habeck etwa doch recht?
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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