Auf was soll der gute Mann dort wirtschaften wenn nicht auf dem was er hat? Klar, kann gerne wiedervernässt werden, du glaubst aber nicht dass das wirtschaftlich irgendwie so nutzbar ist wie vorher... "Naturschutz" kann man halt nicht essen. Wenn nun die Allgemeinheit das tatsächlich sinnvoll ausgleichen würde, wär's wieder interessant. Aber so wie derzeit oft betrieben, ist "Naturschutz" Raubbau an den Leuten die das zweifelhafte Glück haben solche Flächen zu bewirtschaften, egal welcher Art diese Flächen nun sind. Wenn man das grössere Bild betrachtet, in dem richtig gute und leistungsfähige Böden wie z.B. der Gäuboden stumpf unter Industrie verschwinden dürfen, oder unter Infrastruktur, Wohnungen und was sonst noch, wird die Landwirtschaft immer weiter an den Rand gedrängt - an dem dann von der Seite des "Naturschutzes" wieder geknabbert wird. Was uns bleibt, sind "naturschutzmässig minder attraktive" Grenzertragsstandorte und die vielgerühmte "Agrarwüste", und die wird die Wirtschaftlichkeit irgendwann erledigen. Aber Hauptsache die Bauern sind schuld, egal an was, weil die's einfach nicht können/wollen/<your choice here>.
Lieber Tscharlie, in D ist es nirgendwo Vorschrift dass Mastrinder keine Hörner haben müssen. Allerdings sind viele Fleischrassen genetisch hornlos oder haben genetisch hornlose Zuchtlinien. Mir ist das wurscht was die auf der anderen Seite vom Teich machen. Wir haben jedes Jahr in der BG eine Auflistung von Arbeitsunfällen mit Rindern und jedes Jahr sind Tote dabei. Hörner sind ein wesentlicher Faktor.
Wenn du Rinder aus fast unendlicher Freiheit haben willst, gibt's in D überall dort wo Grünland ist

muss man nicht aus Südamerika holen. Muss aber bezahlt werden, hier wesentlich mehr als da.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)