Ich will nicht verstehen, was offenbar nicht so ist:Amigo hat geschrieben: Mo 4. Mär 2024, 17:40 Der deutsche Bauer bekommt Vorgaben ohne Ende an die er sich halten muß. Dafür gibt's ein paar Euros Subventionen auf die die meisten wohl lieber verzichten würden wenn sie genau so frei wirtschaften könnten wie ihre Wettbewerber.
Ich habs oben schon verlinkt, aber kopiere es gerne raus.
Und: 45% aller EU-Subventionen die in D überhaupt ausbezahlt werden gehen in die Landwirtschaft, wo weniger als 2% der Erwerbstätigen arbeiten.Das Jahreseinkommen eines durchschnittlichen Haupterwerbslandwirts ist 2023 um 35.000 € auf 115.000 € gestiegen. In den Jahren davor lag der Einkommenszuwachs stetig über der Inflationsrate. Knapp 38% des Einkommens besteht aus pauschalen Direktzahlungen der Europäischen Union. Bei Ackerbaubetrieben sind es sogar 55% (Datenquelle: Thünen-Institut). Zum großen Teil sind die EU-Subventionen an die Betriebsfläche gebunden. Hinzu kommen aufgabengebundene Zuweisungen der EU, des Bundes und der Länder, so dass insgesamt 48,5% des Einkommens aus öffentlichen Zuschüssen besteht (Datenquelle: Bundeslandwirtschaftsministerium).
Die Behauptung "Dafür gibt's ein paar Euros Subventionen auf die die meisten wohl lieber verzichten würden wenn sie genau so frei wirtschaften könnten wie ihre Wettbewerber" wird durch diese Zahlen nicht gestützt, auch wenn es in der Wahrnehmung der Landwirte so erscheinen mag.

