Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4751

Beitrag von Rohana »

Zeit ist halt der Schlüssel. Es müssten viel mehr Personenzeitstunden aufgewendet werden um x ha zu pflügen mit Pferdekraft. Bei unserem Boden wäre das eh eine Strafarbeit für die armen Gäule, da bin ich nicht böse dass es ein Traktor macht, aber trotzdem gäbe es das ein oder andere was man sicher auch mit Pferd erledigen kann.

Emil: Beim Einsatz für Feldarbeiten kann man nur sehr bedingt Sprit sparen. IdR ist schon alles optimiert was optimierbar ist, weil Sprit so oder so nicht umsonst ist (und auch Treckerstunden nicht...). Ob er nun viel oder weniger kostet ist total wurscht weil Arbeit X eben erledigt werden muss. Ich weiss echt nicht was ihr euch da vorstellt!
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4752

Beitrag von emil17 »

Rohana hat geschrieben: So 3. Mär 2024, 19:17Ob er nun viel oder weniger kostet ist total wurscht
Warum dann der Aufstand?
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Bernd Belgien
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4753

Beitrag von Bernd Belgien »

Warum nicht?

Streiken können die nicht mal eben für ein paar Euro mehr pro Stunde.
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Nordhang
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4754

Beitrag von Nordhang »

emil17 hat geschrieben: So 3. Mär 2024, 20:11
Rohana hat geschrieben: So 3. Mär 2024, 19:17Ob er nun viel oder weniger kostet ist total wurscht
Warum dann der Aufstand?
Der Punkt ist lohnt sich für den Produzenten am Ende die Arbeit. Investitionen von Geld und Zeit und wie hoch sind Abhängigkeiten bei einzelnen Kulturen. Überspitzt gesagt: Lohnt sich keine Milchkuhhaltung, wechsele ich auf Hirsche und treibe sie einmal im Jahr zusammen. Die Produktivität pro ha sinkt zwar extrem aber für den einzelnen Erzeuger wäre entscheidend was er am Ende im Geldbeutel hat. Das Gegenbeispiel ist die Zuckerrübe. Viele teure Maschienenarbeit, Abhängigkeit von einer Fabrik und dem Weltmarktpreis für Zucker.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4755

Beitrag von emil17 »

Das habe ich alles begriffen. Nur: Wieso soll man mit Subventionen Produktionsweisen verbilligen und damit erst ermöglichen, ohne dass für die Gesellschaft ein direkter Gegenwert dabei rumkommt, ausser eben dass das Produkt da ist (dessen Nutzen sich in der Marktwirtschaft immer über den Preis definiert, den der Kunde zu bezahlen bereit ist)?
Alos kann man entweder alles dem Markt überlassen, dann gibts eben mehr Hirsch und weniger Zuckerrüben, oder man knüpft die Beiträge an Nebenleistungen, die nicht ins Produkt eingepreist werden können, wie eben Naturschutz oder Biodiversität. Und die sind nachzuweisen.
Das ist doch das, was die Regierung will - weg von Subventionen, bloss damit man weitermachen kann wie bisher.
Die Regierung stützt ja auch nicht die Produktion von nicht marktfähigen Industriewaren, bloss weil die sich früher einmal noch gut verkauft haben.

Davon unberührt sind echte Leistungen wie Ernährungssicherheit. Ebenso ist die Forderung berechtigt, dass man Importe von Billgprodukten verbietet, die so im Inland nicht erzeugt werden dürften.
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Bernd Belgien
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4756

Beitrag von Bernd Belgien »

"Die Regierung stützt ja auch nicht die Produktion von nicht marktfähigen Industriewaren, bloss weil die sich früher einmal noch gut verkauft haben."

Ich denke sehr wohl.
Kitas, "Kirchen ", Kinos, Theater, alles was irgendwie grün oder Regenbogen farbig angemalt werden kann, jeder Unsinn mit e Motor und Akku, Solar, Windkraft, Styropordämmstoffe, "Beauftragte", "Experten", analoges TV,...

Abgesehen davon gibt es keine Konstante mehr für langfristige Planung im Forst oder Feld.
Eben noch Biomasse, dann stillegen
Aufforsten dann nichts mehr machen und trotzdem die Baumart ändern.
Jagen, möglichst wenig jagen, dann doch wieder alle Knospenbeißer scharf bejagen.
Etc...
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Nordhang
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4757

Beitrag von Nordhang »

Die Grundgedanken sind doch sehr ähnlich. Mein Gedankenspiel war auf den Einzelnen bezogen. Ich bin der Überzeugung das man zukünftig ein Grundgehalt ohne externe Förderung erwirtschaften muss. Grob im Rahmen der Vorgaben. Z.B Landschaftspflege kommt oben drauf. So wie die Fruchtbarkeit der Böden wird dann der ökologische Wert ermittelt und entsprechend vergütet. Dieses klein klein beantragen ist nicht zielführend. Menschen leisten mehr wenn sie Freiraum haben. Wichtig ist aber auch wen du auf unterster Ebene als Lobbyist wählst. Unterschätze nie den Mangel an Wissen der Bevölkerung. Hier ist jeder naturverbundener Menschen gefordert. Gestern habe ich z.B mit Engelsgeduld ernährt das Eine marode Holzterrasse nicht mit Bauschaum repariert werden kann. :kaffee:
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4758

Beitrag von Rohana »

emil17 hat geschrieben: So 3. Mär 2024, 20:11
Rohana hat geschrieben: So 3. Mär 2024, 19:17Ob er nun viel oder weniger kostet ist total wurscht
Warum dann der Aufstand?
Wurde schon gesagt. Es geht nicht darum wieviel Diesel an Tag X zur Bestellung von Kultur Y verbraten wird. Es muss ja am Ende der Arbeit auch Geld überbleiben, sonst kann man's bleiben lassen. Jedes Jahr knabbern sie irgendwo an unserem Kuchen rum, nicht immer so ersichtlich mit Subventionskürzungen oder -verlagerungen in irgendwelche unrealistischen Programme. Ich meine, wann reicht es dir wenn "die da oben" beschliessen dass du jedes Jahr 5% (fiktiv) weniger Geld bekommst? Protestierst du beim ersten Mal? Beim zweiten, beim dritten? Oder dann wenn absehbar ist dass es immer so weitergeht, dass du dir jedes Jahr irgendwo einen Ausgleich aus den Rippen leiern musst für das was einfach so "weg" ist? Und dann schmieren sie dir Honig ums Maul, sagen dass du dir das nur einbildest und dass sie ja eigentlich gar nichts tun, es trifft ja auch andere, man soll demokratisch und zivil bleiben, etc blablablub.
Solange wir nunmal die Subventionen haben anstatt einen gescheiten Aussenschutz und monetäre Wertschätzung im Lande, solange muss man auch irgendwie damit kalkulieren können. Und das können wir jetzt schon einige Zeit nicht mehr. Schau dir an wie das Ding mit der Stillegung dieses Jahr gehandhabt wurde, wir haben Anfang März und wissen nicht ob wir das was eigentlich als Stillegung im Herbst geplant war als es noch Pflicht war, anderweitig nutzen dürfen und wenn ja wie, ohne dass es zu Sanktionen kommt, aber verpflichtend ist die Stillegung nicht mehr, grosses Rätselraten...
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Bernd Belgien
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4759

Beitrag von Bernd Belgien »

Ich glaube am meisten stört mich das genannte "Argument" es sind ja nur ein paar Bauern.

Jo, und?
Die haben halt Ahnung davon.

Ich sehe jeden Tag meinen Garten.
Soll ich warten bis mir jemand sagt was ich anbauen darf, soll, muss und wann?
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Amigo
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4760

Beitrag von Amigo »

Stell dir mal vor du bist Landwirt oder Schäfer und deine Landwirtschaftsministerin , also die ohne Ahnung aber mit Parteibuch , halt die Quoten Frau , freut sich über jeden Wolf der neu hinzu kommt auf deiner Fläche. Und in Brüssel gibt eine Fernsehköchin vor was das Beste für die Natur ist .
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Kein Gott, kein Staat, kein Vaterland !
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