Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- emil17
- Beiträge: 8381
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das versucht man ja jetzt offenbar.
Jeder Gewerbeverband hat eine Lobby, die für ihre Leute Vergünstigungen durchsetzen will. Manchen gelingt es, anderen nicht.
Die einzige Lösung ist, alle Subventionen zu streichen, die nicht für konkrete Leistungen an die Allgemeinheit bezahlt werden, sondern bloss weil irgender irgendwas macht.
Desgleichen mit Steuerrabatten und mit Ausnahmen von Gebühren (etwa Energieumlage bei Euch für Stromgrossverbraucher).
Auch die Mehrwertsteuer muss weg.
Dafür hohe direkte Steuern, und dann fördern, was politische Entscheide als förderwürdig beurteilen, weil es der gesellschaftlichen Vision der Regierung für eine besser Welt entspricht.
Jeder Gewerbeverband hat eine Lobby, die für ihre Leute Vergünstigungen durchsetzen will. Manchen gelingt es, anderen nicht.
Die einzige Lösung ist, alle Subventionen zu streichen, die nicht für konkrete Leistungen an die Allgemeinheit bezahlt werden, sondern bloss weil irgender irgendwas macht.
Desgleichen mit Steuerrabatten und mit Ausnahmen von Gebühren (etwa Energieumlage bei Euch für Stromgrossverbraucher).
Auch die Mehrwertsteuer muss weg.
Dafür hohe direkte Steuern, und dann fördern, was politische Entscheide als förderwürdig beurteilen, weil es der gesellschaftlichen Vision der Regierung für eine besser Welt entspricht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wird man in D ja sehen, wie sich das entwickelt, wenn die Nahrungsmittelproduktion nicht mehr als Leistung für die Allgemeinheit gilt.
Der Spoptmarktpreis für Milch ist wegen 3% Minderlieferung aufgrund der schlechten Silagequalitäten 2021 um 43% gestiegen.
Jetzt müssen die Molkereien nachziehen und sind gehen auf 42 bis 43 Cent hoch, was aber die Mehrkosten durch die Inflation noch nicht deckt.
Im Schweinebereich werden europaweit seit Wochen so viele Muttersauen geschlachtet, dass der Auszahlungspreis für Sauenfleisch inzwischen auf 45 Cent / kg abgesunken ist (Hauspreis Tönnies). Ab Januar gilt der neue Pauschalisierugnsatz bei der Umsatzsteuer, der nochmal eine ganze Reihe Betriebe zur Aufgabe bringt, und viele Futterkontrakte laufen aus und müssen an die aktuellen, deutlich höheren Marktpreise angepasst werden. Ich bin gespannt, wie lange die Gegenbewegung beim Schweinepreis auf sich warten lässt. Durchaus vorstellbar, dass diese nie gekannte höhen erreicht.
Stickstoffdünger ist wie oben verlinkt 3-4 x teurer geworden, Tendenz weiter steigend.
Die Verbraucher sollten sich auf massiv steigende Lebensmittelpreise einstellen, und die Bauern auf einen weiter ruinösen Verdrängungswettbewerb.
Ich weiß aktuell nicht, wie ich mit meinem Betrieb weitermachen soll, angesichts der ganzen Unsicherheiten und Verwerfungen. Ich habe unlängst nochmal mehrere tausend Euro für Zaunmaterial ausgegeben, aber alle anderen Investitionen werden so gehalten, dass sie auch nach Ende der Landwirtschaft noch sinnvoll nutzbar wären.
Ende des nächsten Jahres sollten wir wissen, wie es für die nächsten Jahre mit der Förderung weitergeht und wie sich die Inflation weiter entwickelt. Dann heißt es neu rechnen.
Der Spoptmarktpreis für Milch ist wegen 3% Minderlieferung aufgrund der schlechten Silagequalitäten 2021 um 43% gestiegen.
Jetzt müssen die Molkereien nachziehen und sind gehen auf 42 bis 43 Cent hoch, was aber die Mehrkosten durch die Inflation noch nicht deckt.
Im Schweinebereich werden europaweit seit Wochen so viele Muttersauen geschlachtet, dass der Auszahlungspreis für Sauenfleisch inzwischen auf 45 Cent / kg abgesunken ist (Hauspreis Tönnies). Ab Januar gilt der neue Pauschalisierugnsatz bei der Umsatzsteuer, der nochmal eine ganze Reihe Betriebe zur Aufgabe bringt, und viele Futterkontrakte laufen aus und müssen an die aktuellen, deutlich höheren Marktpreise angepasst werden. Ich bin gespannt, wie lange die Gegenbewegung beim Schweinepreis auf sich warten lässt. Durchaus vorstellbar, dass diese nie gekannte höhen erreicht.
Stickstoffdünger ist wie oben verlinkt 3-4 x teurer geworden, Tendenz weiter steigend.
Die Verbraucher sollten sich auf massiv steigende Lebensmittelpreise einstellen, und die Bauern auf einen weiter ruinösen Verdrängungswettbewerb.
Ich weiß aktuell nicht, wie ich mit meinem Betrieb weitermachen soll, angesichts der ganzen Unsicherheiten und Verwerfungen. Ich habe unlängst nochmal mehrere tausend Euro für Zaunmaterial ausgegeben, aber alle anderen Investitionen werden so gehalten, dass sie auch nach Ende der Landwirtschaft noch sinnvoll nutzbar wären.
Ende des nächsten Jahres sollten wir wissen, wie es für die nächsten Jahre mit der Förderung weitergeht und wie sich die Inflation weiter entwickelt. Dann heißt es neu rechnen.
- emil17
- Beiträge: 8381
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das IST eine klimaschädliche Subvention, weil Verbrauch von fossilen Treibstoffen bisher fossil gebundenen Kohlenstoff als CO2 freisetzt, - egal wo und warum und von wem. Deswegen sollte auch Heizöl höher besteuert werden, im Sinne einer Lenkung, und deshalb sollte auch endlich Flugsprit besteuert werden.Manfred hat geschrieben: Mi 1. Dez 2021, 22:14 EU-weit war die Argumentation bislang so, dass die Mineralölsteuer auf Treibstoffe eingeführt wurde, um mit diesen Einnahmen den Bau und die Unterhaltung von Straßen zu finanzieren.
Heizöl wurde deshalb nicht im gleichen Maß besteuert.
Da die meisten Bauern nur einen kleinen Bruchteil ihres Dieselkonsums auf der Straße verbrauchen und das meiste auf den Feldern und Höfen, sollte der nicht auf der Straße verbrauchte Anteil nicht versteuert werden.
Jetzt wird diese Regelung zu einer klimaschädlichen Subvention umgedichtet.
Immerhin ist es so, dass der Ersatz alter Ölheizungen durch neue Ölheizungen von immer mehr Kantonen verboten oder durch Vorschriften in der Praxis unmöglich gemacht wird. Es ist ja auch Unsinn, hochwertige Treibstoffe stationär zu verheizen und andersrum zu versuchen, Biotreibstoffe zu erzeugen. Und warum soll man ein Auto mit Verbrennungsmotor durch ein E-Auto ersetzen, wenn man viel mehr Diesel in Form von Heizöl für seine Bude verbraucht, als man verfährt, und wenn, falls man Vermieter ist, der Mieter die Heizung bezahlt, der Ersatz also eine tote Investition wäre?
Ausserdem ist es eine Mineralölsteuer, d.h. sie wird auf Mineralöl erhoben. Da das meiste als Treibstoff für Motoren auf Strassen verfahren wird, ist die Verwendung für Strassenunterhalt gerechtfertigt.
Es wird sowieso jeder Gründe finden, warum er/sie von einer Steuer befreit werden will (ich brauch das Auto beruflich, meine Landmaschinen/meine Bagger/meine Kettensägen fahren nicht auf Strassen), und so weiter.
So lange fossile Treibstoffe billig sind, werden sie in hohem Masse verbraucht. Ob sie billig sind, sieht man weniger an den Zahlen an der Tanke als daran, was damit gemacht wird. Wenn beispielsweise Just-in-Time-Lieferung betriebswirtschaftlich besser geht als Lagerhaltung von oft gebrauchten Ersatzteilen, dann lohnt es sich, dass schlecht bezahlte Fahrer Lieferwagen über die Autobahn prügeln, um irgendwelche Kleinteile zur Werkstatt zu bringen. Wenn ich heute per Internet eine Taschenlampe oder einen Akkuschrauber bestelle, dann fährt morgen irgendwer wegen dem Teil bis vor meine Haustüre. Das Lieferunternehmen kann selbstverständlich problemlos begründen, warum sie auf billigen Treibstoff angewiesen sind.
Solcher Unfug würde durch höhere Treibstoffpreise auf ein vernünftiges Mass zurückgehen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das ist überhaupt keine Subvention. Das ist einfach die Nichterhebung von Straßenunterhaltkosten auf den nicht auf der Straße verbrauchten Treibstoff.
Diesel für PKW auf dem Betrieb ist deshalb auch davon ausgenommen (der muss getrennt erfasst werden) und die Menge für den landwirtschaftlichen Diesel nach Fläche begrenzt.
Diesel für PKW auf dem Betrieb ist deshalb auch davon ausgenommen (der muss getrennt erfasst werden) und die Menge für den landwirtschaftlichen Diesel nach Fläche begrenzt.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Eine Steuer ist nicht zweckgebunden. Abgaben und Beiträge müssen für einen bestimmten Zweck genutzt werden, Steuern nicht.
- emil17
- Beiträge: 8381
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Selbstverständlich ist die Befreiung von allgemeinen Steuern oder eine Privilegierung bei gewissen besteuerten Gütern eine Subvention, genauso wie ein Gratisparkplatz für den Kadermitarbeiter der Firma eine geldwerte Leistung ist.
Man kann sich auch darüber beschweren, dass kinderlose Leute Steuern bezahlen müssen, die für Schulzwecke oder Kinderkliniken verwendet werden dürfen, oder dass Mitglieder der Friedensbewegung Steuern bezahlen müssen, die für die Armee ausgegeben werden. Warum finanziert man mit meinen Steuern kulturelle Events, die mich überhaupt nicht interessieren, und wieso fliesst Geld von Zürcher Steuerpflichtigen als Finanzausgleich in andere Kantone? Warum kriege ich die Feuerwehrsteuer nicht rückerstattet, nachdem es bei mir (Holz anfassen!) noch nie gebrannt hat?
Die Treibstoffsteuer wird bei uns nur zu 50% zweckgebunden für Strassen ausgegeben, der Rest geht in die grosse Kasse. Dennoch wird Agrodiesel zu weniger als 50% besteuert. Ungerecht? Nur, wenn ich nicht selber Landwirt bin.
Man kann sich auch darüber beschweren, dass kinderlose Leute Steuern bezahlen müssen, die für Schulzwecke oder Kinderkliniken verwendet werden dürfen, oder dass Mitglieder der Friedensbewegung Steuern bezahlen müssen, die für die Armee ausgegeben werden. Warum finanziert man mit meinen Steuern kulturelle Events, die mich überhaupt nicht interessieren, und wieso fliesst Geld von Zürcher Steuerpflichtigen als Finanzausgleich in andere Kantone? Warum kriege ich die Feuerwehrsteuer nicht rückerstattet, nachdem es bei mir (Holz anfassen!) noch nie gebrannt hat?
Die Treibstoffsteuer wird bei uns nur zu 50% zweckgebunden für Strassen ausgegeben, der Rest geht in die grosse Kasse. Dennoch wird Agrodiesel zu weniger als 50% besteuert. Ungerecht? Nur, wenn ich nicht selber Landwirt bin.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
- emil17
- Beiträge: 8381
- Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
- Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
In unserem Markwirtschaftssystem stellt sich die Frage so nicht.Manfred hat geschrieben: Do 2. Dez 2021, 06:54 Wird man in D ja sehen, wie sich das entwickelt, wenn die Nahrungsmittelproduktion nicht mehr als Leistung für die Allgemeinheit gilt.
Jedes Gewerbe finanziert sich durch die Früchte seiner Arbeit. Deshalb hat nicht der Staat zu entscheiden, welches Gewerbe für die Allgemeinheit oder einen Teil davon nützlich ist. Als nützlich offenbart sich, was wirtschaftlichen Bestand hat. Wenn ein Tennisstar 75 Millionen mit Werbeverträgen einspielt und ein Bauer, der täglich 12 Stunden arbeitet nur 30'00 netto erzielt, dann ist es eben so.
Der Staat setzt nur Rahmenbedingungen, das ist die Befolgung geltenden Rechts.
Die Anzahl Gewerbetreibende in einem bestimmten Zweig und die Rendite die man erzielen kann, pendelt sich deshalb entsprechend der Nachfrage ein. Das heisst die Frage ob ein Gewerbe nützlich sei, stellt sich nicht, denn wenn es nicht nützlich wäre, würde niemand es in Anspruch nehmen und es könnte nicht überleben. Jeder Gewerbetreibende spielt mit dem Risiko seiner wirtschaftlichen Existenz dieses Spiel mit: wenn du zu teuer produzierst oder nur Waren kannst, die keiner will, dann bist du bald weg.
Marktverzerrungen entstehen, wenn ein Staat bestimmte Gewerbe zusätzlich durch Steuerprivilegien und Subventionen fördert, oder Ausnahmen bei produktionserschwerenden Auflagen macht, wozu alles gehört, was man aus Rücksicht auf Umwelt oder Nachbarn nicht tun darf.
Nahrungsmittelproduktion als Leistung für die Allgemeinheit: Natürlich.
Schraubenproduktion als Leistung für die Allgemeinheit? Ebenso, denn wer lebt, ohne je Geräte benutzt zu haben, wo Schrauben drin verbaut sind?
Ich sehe es nicht so eng, aber dass alles Leistung für die Allgemeinheit sein soll, was Bauern so machen, das ist zu kurz definiert.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Formaljuristisch ist das richtig, ändern aber nichts an der ursprünglichen Intention und Ausgestaltung. Die Politik wollte sich halt, wie so oft, den Weg offen halten, die Mittel umzuverteilen.penelope hat geschrieben: Do 2. Dez 2021, 12:50 Eine Steuer ist nicht zweckgebunden. Abgaben und Beiträge müssen für einen bestimmten Zweck genutzt werden, Steuern nicht.
Jetzt ist es halt "in" Steuererhöhungen mit Klimaschutz zu begründen.
Solche Kostensteigerungen machen aber mit dem Ziel einer CO2-Reduzierung nur Sinn, wenn es realistische Alternativen gibt.
Die Verlagerung der Produktion ins Ausland, mit zusätzlichen Transportwegen und zusätzlichen Rodungen bringt keine Reduzierung der CO2-Emission sondern das Gegenteil. Also wäre das im ersten Ansatz eine klimaschädliche Steuererhöhung, wenn man mehr oder weniger die CO2-Emissionen als mehr oder weniger schädlich bezeichnet.
-
Zottelgeiss
- Förderer 2019

- Beiträge: 1167
- Registriert: Mi 25. Jan 2012, 21:45
- Wohnort: Lübeck
- Kontaktdaten:
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Heute war jemand von der Gemeinde bei mir.
Die hätten gerne einige Bauplätze von mir, die vor Jahrzehnten erschlossen wurden, wo mein Großvater aber gegen die Ausweisung geklagt hat und die Fläche dann trotz der Erschließung Ackerland blieb.
Sie meinten, ich könnte sie für 50 bis 55 Euro pro m2 verkaufen.
Neu Bauplätze erschließen möchten sie aktuell nicht, weil bei den explodierten Baukosten alleine die Erschließung 140 Euro je m2 kosten würde.
Hm. Wenn ich die jetzt für 55 Euro verkaufe und darauf auch noch gut 40% Steuern bezahlen muss, bleiben mir evtl. 30 - 33 Euro, die ich anlegen könnte. Und in 10 Jahren möchten dann evtl. meine Neffen bauen und müssen unerschlossenes Bauland + neue Erschließung zu den dann geltenden Preisen kaufen...
Das geht sich irgendwie nicht aus. Willkommen in der Inflation.
[/quote]
"Die von der Gemeinde" denken, du bist doof genug, ihnen rd. 90€ pro m2 zu sparen, die sie dann beim nächsten Käufer gleich nochmal kassieren.
Die hätte ich vom Hof gejagt, und zwar fix.
Die hätten gerne einige Bauplätze von mir, die vor Jahrzehnten erschlossen wurden, wo mein Großvater aber gegen die Ausweisung geklagt hat und die Fläche dann trotz der Erschließung Ackerland blieb.
Sie meinten, ich könnte sie für 50 bis 55 Euro pro m2 verkaufen.
Neu Bauplätze erschließen möchten sie aktuell nicht, weil bei den explodierten Baukosten alleine die Erschließung 140 Euro je m2 kosten würde.
Hm. Wenn ich die jetzt für 55 Euro verkaufe und darauf auch noch gut 40% Steuern bezahlen muss, bleiben mir evtl. 30 - 33 Euro, die ich anlegen könnte. Und in 10 Jahren möchten dann evtl. meine Neffen bauen und müssen unerschlossenes Bauland + neue Erschließung zu den dann geltenden Preisen kaufen...
Das geht sich irgendwie nicht aus. Willkommen in der Inflation.
[/quote]
"Die von der Gemeinde" denken, du bist doof genug, ihnen rd. 90€ pro m2 zu sparen, die sie dann beim nächsten Käufer gleich nochmal kassieren.
Die hätte ich vom Hof gejagt, und zwar fix.
Die eigenen Grenzen sind immer die Grenzen des anderen.
-
Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nein, dass sind schon marktübliche Preise, die hier aktuell für Bauplätze verlangt werden.
Sie wollen sie nicht selbst kaufen, das habe ich evtl. missverständlich ausgedrückt, sondern dass ich sie verkaufe, weil es viele Anfragen nach Bauland gibt.
Da aber die Erschließungskosten derart explodiert sind und auch nicht absehbar ist, dass sie zeitnah relativ zu den Einkommen wieder sinken würden, ist halt die Frage, wie sich die Baulandpreise und die Nachfrage weiter entwickeln.
Kann gut sein, dass der Spuk in 10-20 Jahren vorbei ist, wenn vermehrt Babyboomer sterben und viele Häuser frei werden, die aktuell nur noch von 1 oder 2 Personen bewohnt werden, aber kurzfristig könnte es eine deutlich Teuerung geben.
Sie wollen sie nicht selbst kaufen, das habe ich evtl. missverständlich ausgedrückt, sondern dass ich sie verkaufe, weil es viele Anfragen nach Bauland gibt.
Da aber die Erschließungskosten derart explodiert sind und auch nicht absehbar ist, dass sie zeitnah relativ zu den Einkommen wieder sinken würden, ist halt die Frage, wie sich die Baulandpreise und die Nachfrage weiter entwickeln.
Kann gut sein, dass der Spuk in 10-20 Jahren vorbei ist, wenn vermehrt Babyboomer sterben und viele Häuser frei werden, die aktuell nur noch von 1 oder 2 Personen bewohnt werden, aber kurzfristig könnte es eine deutlich Teuerung geben.
