Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3141

Beitrag von Manfred »

penelope hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 13:07 Was gibt es an den Projekten denn auszusetzen?
Habe ich etwas daran ausgesetzt?
Solche Objekte gibt es auch im bayerischen Alpenraum, nicht nur in der Schweiz und Österreich.
Ich finde die optisch sehr ansprechend. Hätte ich das nötige Kleingeld, würde ich mir evtl. auch sowas gönnen, mit einer an unsere Region angepasste Außengestaltung.
Aber das ist halt wie gesagt ein professioneller Betriebszweig mit sehr hohen Investitionskosten und keine Nebenerwerbs-Zimmervermietung mehr, wenn man sowas für Urlauber hinstellt (das sind meist Neubauten). Da sollte man schon sehr genau wissen, was man tut.

Die Garage bzw. das Carport beim letzten Objekt siehst du rechts neben dem Haus.
Das andere sind ja nur Innenaufnahmen. Bei Objekten der Preisklasse gehört selbstverständlich die standesgemäße Unterbringung der Fahrzeuge dazu.
Benutzeravatar
emil17
Beiträge: 8319
Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3142

Beitrag von emil17 »

penelope hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 13:59 Ich freu mich hier in meiner Ecke einfach über jeden, der bereit ist, ein altes Haus mit Respekt vor der alten Bausubstanz zu erhalten. Und man muss mal ehrlich sagen, dass das ganz schön oft eher die wohlhabenden Städter sind, die aufs Land rausziehen oder es wird eben als Ferienwohnung für eben jene Klientel gemacht. Meinetwegen sollen die sich sehr gerne schöne, teure Vollholzmöbel hier bei Tischler bestellen, im Biorestaurant essengehen und Lehmputz verbauen lassen. Ohne die gäbe es merklich weniger Aufträge für die wirklich guten Firmen vor Ort.
Ist alles eine Frage des Masses. In der alten Bausubstanz zu wohnen heisst auch kleine Fenster, niedrige Decken, kein Schallschutz - da wird dann allzugerne neu gebaut und auf alt gemacht, was je seltener gut geht, je mehr Geld der Bauherr hat bzw. je weniger er dafür arbeiten musste.
Ein Hit hier ist, dass man alte Scheunen und Stadel in Blockbau abreisst, an deren Stelle eine Luxusvilla baut, aus den alten Balken Bretter sägt und die aussen auf die Betonmauer pappt, damit es "schön" aussieht. Je nach Architekt ist das dann Wertschätzung der alten Bausubstanz.
Mindestens ein solches Haus in Montana hat tatsächlich Fenster mit gewölbtem Sturz. Dieses konstruktive Detail wurde nur im Steinbau angewendet. Im Massivholzbau macht es schlicht keinen Sinn und ist so nötig wie der Fallschirm im U-Boot.
Dem Bauherrn gefällts offenbar, der Archi kriegt Honorar fürs Extra, der Bauherr hat einen Auftrag.
Wenn dann alles voll ist mit solchem Pseudobau, sucht man sich eine neue noch unverdorbene ruhige Ecke im Land und fängt dort wieder damit an. Das nennt sich touristische Aufwertung.
Eine Felswand ohne Klettersteig und ein Hügel ohne Gleitschirmstartrampe und ohne Downhillbikestrecke hats da sicher auch noch, die sollte man auch aufwerten, um Wertschöpfung zu machen. Dann braucht es ein Thermalbad, weil die Hotelgäste das erwarten. Finanziert wird sowas aber von der Gemeinde, da es ja ziemlich sicher defizitär werden wird.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Benutzeravatar
emil17
Beiträge: 8319
Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3143

Beitrag von emil17 »

Manfred hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 14:04 Solche Objekte gibt es auch im bayerischen Alpenraum, nicht nur in der Schweiz und Österreich.
Ich finde die optisch sehr ansprechend. Hätte ich das nötige Kleingeld ...
Frage mal, warum die optisch sehr ansprechenden Ferienvillen immer alleinstehend in weiter unbebauter Flur gezeigt werden. Wenn dann die standesgemäss untergebrachten Fahrzeuge nicht hinkönnen, weil es manchmal viel Schnee gibt, dann ist die Gemeinde in der Pflicht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
penelope
Beiträge: 553
Registriert: Mo 26. Nov 2018, 14:41

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3144

Beitrag von penelope »

Wir haben wohl total unterschiedliche Dinge im Kopf.

An vielen Tourismus-Auswüchsen in Skigebieten usw. kann man sicher überhaupt nichts Gutes finden.

In so grundsätzlich strukturschwachen Gegenden kann es aber auch mal die einzige Möglichkeit sein, irgendwas so halbwegs rentables mit alten Hofstellen zu machen. Ich hatte da eher an Sachen wie diesen Gutshof in Mecklenburg (https://www.gutshof-woldzegarten.de/) oder typische Touristenpunkte hin der Heide (wie https://www.tuetsberg.de/ oder https://www.ole-muellern-schuen.de/) gedacht.

Natürlich ist das nicht authentisch und es ist viel Klischee bis zum Teil auch Kitsch dabei. Aber bei jeder anderen Form der Bewirtschaftung wäre der notwendige Kompromiss zwischen schön und traditionell vs.praktisch und rentabel nicht besser ausgefallen.

Die Heidschnuckenkeule und die Buschweizentorte essen hier die Touristen aus der Stadt und nur zum kleinsten Teil die Leute aus der unmittelbaren Umgebung. Die Dörfler fallen dafür in Scharen am Wochenende in den Diskomeilen der Großstädte ein und gehen da den Leuten auf den Keks. Ich glaub, das gleicht sich (hier zumindest) ein wenig aus ;)
Dyrsian
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 1310
Registriert: Mi 19. Okt 2011, 21:56
Familienstand: in einer Beziehung
Wohnort: Duisburg

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3145

Beitrag von Dyrsian »

emil17 hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 14:22 Ist alles eine Frage des Masses. In der alten Bausubstanz zu wohnen heisst auch kleine Fenster, niedrige Decken, kein Schallschutz - da wird dann allzugerne neu gebaut und auf alt gemacht, was je seltener gut geht, je mehr Geld der Bauherr hat bzw. je weniger er dafür arbeiten musste.
Ein Hit hier ist, dass man alte Scheunen und Stadel in Blockbau abreisst, an deren Stelle eine Luxusvilla baut, aus den alten Balken Bretter sägt und die aussen auf die Betonmauer pappt, damit es "schön" aussieht. Je nach Architekt ist das dann Wertschätzung der alten Bausubstanz.
Naja ich sehe das mit gemischten Gefühlen. Ich finde man sollte in jeder Region einzelne alter Gebäude die typisch für ihre Zeit waren erhalten. Diese Gebäude stehen (oder sollten) dann unter Denkmalschutz. Auch sollte man schönes, gutes und benutzbares allein schon aus Gründen der Nachhaltigkeit erhalten.
Es gibt aber eben auch "alte" Gebäude die machen einfach keinen Sinn mehr. Ich hab mal in einem Ferienhaus Urlaub gemacht, da waren die Deckenhöhen teils unter 2 m. Sowas ist heutzutage einfach nicht mehr bewohnbar und war vermutlich auch früher schon scheiße, außer für Kleinwüchsige. Ställe und Scheunen in die man nicht mit dem Frontlader kommt usw. - muss man davon wirklich jeden einzelnen erhalten? Wer will in Häusern praktisch ohne Fenster leben? Nur so als Beispiele.
Auf der anderen Seite sehe ich just in diesen Wochen wie an dem schönen alten Mehrfamilienhaus bei uns gegenüber, was aus der Jahrhundertwende stammen dürfte, die aufwendig verzierte Fassade "saniert" wird: Der Stuck wird abgeschlagen (!) und es werden graue Betonklötze davor geklebt. Das Haus hat aber so viele Ecken und Sicken und Kanten, da wird es niemals gelingen das vernünftig zu machen. Jede Menge Kältebrücken, der Schimmel ist praktisch vorprogrammiert. Wenn ich sowas sehe, blutet mir das Herz! Und auch ökonomisch und umwelttechnisch macht sowas meiner Meinung nach überhaupt keinen Sinn. Und das wird auch noch staatlich gefördert.
Benutzeravatar
emil17
Beiträge: 8319
Registriert: Di 21. Sep 2010, 08:07
Wohnort: In der Schweiz da, wo die Berge am höchsten sind

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3146

Beitrag von emil17 »

Dyrsian hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 19:12Wer will in Häusern praktisch ohne Fenster leben?
Ist ne Definitionsfrage. Wenn man sieht was auf Werbepostkarten vom Touristenbüro abgebildet ist
screen_shot_2021-10-26_at_19.54.13.jpg
screen_shot_2021-10-26_at_19.54.13.jpg (49.55 KiB) 1168 mal betrachtet
und was gebaut wird
screen_shot_2021-10-26_at_19.53.46.jpg
screen_shot_2021-10-26_at_19.53.46.jpg (39.95 KiB) 1168 mal betrachtet
dann gibts da einen ziemlichen Unterschied. Ja, das ist am gleichen Ort.

Fenster: heute ist auch bei EFHs Wohnen im Terrarium angesagt, Fenster vom Boden bis an die Decke über ganze Hausbreite, Flachdach, es gibt sogar Fussböden aus Glas ... Hauptunterschied zum Terrarium ist, dass beim Vorbild nicht die Insassen für Futter sorgen - aber das muss ein typisch neureicher Bewohner ja eigentlich auch nicht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3147

Beitrag von Manfred »

Eine interessante Grafik aus den USA:

Entwicklung der Erzeugerpreise für Mastochsen (rot) relativ zu den Verbraucherpreisen für Rindfleisch (blau):

https://www.r-calfusa.com/wp-content/up ... Prices.jpg
Zottelgeiss
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1150
Registriert: Mi 25. Jan 2012, 21:45
Wohnort: Lübeck
Kontaktdaten:

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3148

Beitrag von Zottelgeiss »

Manfred hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 12:05
Zottelgeiss hat geschrieben: Di 26. Okt 2021, 06:40 Hast du dafür einen Link? Die Objekte würde ich mir gern mal ansehen.
Hier findest du Bilder aus so einem Objekt:
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/175137/
Und noch mehr von der Firma:
https://www.konzeptwyler.ch/referenzen/alpenchic

Gibt es auch mit einfacherer Ausstattung.
Das wird in der Hochsaison aber auch Richtung 700 - 1000 Euro am Tag gehen:
https://www.bestfewo.de/unterkunft/18981332.html

Den ersten Link kann ich mir leider nicht ansehen. Aber zu dem dritten kann ich was sagen: Das ist ein typisches Objekt von Eigentümernutzung. Solche Häuser werden als Ferienhaus und/oder Zweitwohnsitz gekauft oder gebaut. In der nicht selbst genutzten Zeit werden diese Häuser vermietet, und zwar teuer. Das hat verschiedene Gründe, dazu gehört die gehobene Ausstattung (qualitativ liegen Welten zwischen Eigentümerhäusern und reinen Vermietungsobjekten). Diese Häuser sind auch mit wesentlich besserem Inventar ausgestattet, als man gemeinhin in einem Mietobjekt findet (Thermomix, Alexa, Bose- Soundsystem, Alarmanlage....) Ein anderer Grund ist, das man über den Preis die Gäste "vorsortiert". Solche Häuser (und Eigentümer) brauchen die passenden Gäste, sonst wird es unlustig. Lieber den einen oder anderen Zeitraum als Leerstand akzeptieren, um dann Objektpflege vorzunehmen.

Ich bin ja auf solches Klientel spezialisiert....ich würde den hier anwesenden Diskutierenden dringend empfehlen, die Vorstellungen von "viel Geld" und "wie die Leute sind" zu entkoppeln. Das ist ungerechter, hanebüchener Blödsinn. Solche Aussagen hier "Fenster: heute ist auch bei EFHs Wohnen im Terrarium angesagt, Fenster vom Boden bis an die Decke über ganze Hausbreite, Flachdach, es gibt sogar Fussböden aus Glas ... Hauptunterschied zum Terrarium ist, dass beim Vorbild nicht die Insassen für Futter sorgen - aber das muss ein typisch neureicher Bewohner ja eigentlich auch nicht." sind wirklich das Allerletzte. Die beschrieben Häuser sind die für Otto Normalverbraucher verfügbaren Standardangebote eines jeden Bauträgers. Wer sowas baut, hat nicht wirklich Geld, der hat Schulden. "Neureich" sind solche Leute eher nicht, allerdings gehören sie - je nach Lage des Objektes -einer gehobenen Einkommensklasse an. Die bewegen sich unter sich, das ist eine ganz eigene Blase. Wenn man da rein will, sollte man golfen gehen und eine bestimmte Art von Konversation können (und verstehen).
"Bei Objekten der Preisklasse gehört selbstverständlich die standesgemäße Unterbringung der Fahrzeuge dazu."...ist auch Quark. Viele dieser Häuser haben keine Garagen oder Carports. Was übrigens alle diese Häuser haben, sind Ikea- Küchen.
Werterhaltung ist auch immer ein Thema. Bevor man etwas wegwirft, wird das Geld lieber für Aufarbeitung/ Reparatur ausgegeben. Grundsätzlich kann man sagen, das wenig neues gekauft wird, das von hoher Qualität ist und sehr sorgsam behandelt wird.

Manch einer hier sollte sein Fernsehprogramm wechseln....vielleicht kommen dabei weniger peinliche Vorurteile jenseits der Geissens heraus.
Die eigenen Grenzen sind immer die Grenzen des anderen.
penelope
Beiträge: 553
Registriert: Mo 26. Nov 2018, 14:41

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3149

Beitrag von penelope »

Ich glaub, wie sprechen hier einfach von zu vielen Dingen auf einmal, die nicht viel miteinander zu tun haben.

Die (aus meiner Sicht) teilweise gruseligen Neubaugebiete im Speckgürtel der Großstädte, wo die typischen „Villen im Toskanastil“ mit den ganzen tiefen Fenstern auf wenn überhaupt 500 qm Grundstücke gebaucht werden, wo dann als nächstes die gruseligen Sichtschutzzäune kommen, weil einem ja sonst der Nachbar auf die Füße guckt… Das wäre mein persönlicher Albtraum, aber es gibt halt sehr viele Leute, die genau das wollen und die sich in ganz, ganz vielen Fällen dafür bis ans Lebensende verschulden. Da wohnen dann in der Regel schon Leute mit ziemlich guten Jobs, aber die brauchen die auch um die teuren Neubauhäuser abzubezahlen. Wenn da mal nicht alles rund läuft und eine Scheidung, Krankheit etcpp die Pläne durchkreuzt, sind die ziemlich schnell ziemlich am Ars***

Die Schicht der Leute, die zwar mehr Geld hat, als man durch normal gute angestellte Jobs verdienen kann, die aber noch deutlich von der Kategorie „Privatjet“ entfernt sind – Erben, gut laufende mittelständische Unternehmen usw.. Das wären dann wohl die, die sich so ein super gutes Ferienhaus leisten können. Neubau in bisher unberührter Lage ist natürlich immer kritisch, aber das sind halt auch die Leute, die es sich leisten können, das schicke alte Landhaus in Brandenburg oder die kleine alte Heidekarte für sich privat als Ferienobjekt zu renovieren, ohne dabei auf den letzten Pfennig gucken zu müssen. Klar bin ich da auch ein gutes Stück neidisch, aber irgendwo kann ich dem auch was abgewinnen: ohne die würden viele alte Häuser halt komplett verfallen und wenigstens lassen sie ihr Geld in der Region.

Die paar wenigen tatsächlich Superreichen, die sich dann wirklich den kompletten Luxus in den schicken Skiort bauen lassen oder halt Großinvestoren, die (wie auf den letzten Bildern von Emil) einen kompletten Ort zum Ferienresort umbauen. Das sind nicht viele, aber die können leider viel Schaden anrichten. Man kann da nur auf starke Gemeinden hoffen, die sich nicht zu sehr vom Geld blenden lassen und dennoch eine vernünftige Planung durchsetzen – leider ist das oft wohl nicht der Fall.

Und dann die Kategorie, worum es hier eigentlich mal ging und was wenigstens ein wenig zum Thema des Threads passt: Ferien auf dem Bauernhof. Das hat mit allem oben genannten recht wenig zu tun ;-) Mich wundert es sehr, dass die jüngsten Zahlen deutlich rückläufig sind, wo doch die letzten beiden Jahre Corona-bedingt Urlaub in Deutschland total nachgefragt war. Man müsste sich die Zahlen mal genauer angucken. Evtl. sind da recht viele Betriebe dabei, die komplett auf Ferienvermietung umgestellt haben und ihr Land verpachten und nun deshalb aus der Statistik rausfallen – wäre eine denkbare Erklärung.
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3150

Beitrag von Manfred »

Es ging hier aber nicht um private Ferienhäusern, sondern um Urlaub auf dem Bauernhof und darum, dass es auch da ein Luxussegment gibt.
Den Rest habt ihr jetzt dazu gedichtet.
Das Verschuldungsproblem ist aber in der Landwirtschaft vergleichbar mit dem privaten Ferienhaussektor. Die Rechnung mit den teuer gebauten Ferienzimmern/Häusern geht für viele nicht auf. Daran gehe ich zum Teil auch den Behörden schuld, welche Urlaubsangebote auf Bauernhöfen sehr stark als zusätzlichen Betriebszweig propagiert haben und teils noch immer propagieren. Der Grund für die sinkende Zahl an Angeboten ist ja letztlich die fehlende Rendite. Also wandern die Menschen in Berufe ab, wo sie ein besseres Auskommen haben.
Auch Ferienangebote sind kein Geschäft für jeden, sondern es müssen mehrere Voraussetzungen, v.a. die unternehmerische Eignung des Anbieters, stimmen.
Antworten

Zurück zu „Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion“