Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Sonne
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1201

Beitrag von Sonne »

hobbygaertnerin hat geschrieben:Mir fällt auf, dass derjenige, der einkauft- immer früher mit Produkten aus anderen Ländern beglückt werden soll.
Erdbeeren immer früher, Spargel, bis es dann aus unseren Landen geben könnte, ist der "Glust" schon befriedigt.
Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, auch immer früher, den Rhabarber hab ich zu Zeiten in den Geschäften gesehen, wo unserer noch gar nicht aus der Erde spriess.
Ich habe schon lange innerlich so einen Punkt, wo ich sage: Nee, mit diesem Produkt warte ich bis Saison ist. Zum Beispiel eben auch bei Erdbeeren. Ganz selten, dass ich die mal früher kaufe.

Zum Leidwesen meiner Familie habe ich auch das: 'LebkuchenundPlätzchenerstimDezember-Syndrom'.
Im Winter wollte ich ihnen verklickern, dass Eis eigentlich erst wieder im Sommer dran ist. Da kam aber gewaltiger Protest. Naja. :pfeif:
Dabei geht es mir auch darum, dass man sich ja irgendwo auf nichts mehr richtig freut, wenn alles immer und ständig zur Verfügung steht.

Im Winter kaufe ich Äpfel, Bananen, Mandarinen und Orangen. Manchmal Ananas. Und Trauben.

Ich guck' dann da auch nicht immer groß, wo die Ware herkommt.

Um den Jahresanfang rum guckte ich dann aber doch mal genauer. Siehe da, die Trauben kamen aus Indien.

Seitdem lebe ich im Konflikt. In Indien mag es ja wirklich Traubenzeit sein. Die Jahreszeiten sind ja in anderen Ländern nicht immer identisch mit den unseren.
Und vor Jahrzehnten nun schon, habe ich mal eine Sendung über die extrem schlechten Arbeitsbedingungen beim Blumenanbau in ??? (Mexiko vielleicht oder sonst irgendein
Land in dieser Region) gesehen.

Am Schluß sagte die Frau - eine betroffene Arbeiterin - dass es nicht die Lösung sei, nun gar keine Blumen mehr zu kaufen. Sonst hätten sie ja überhaupt kein Einkommen mehr.

Das ist natürlich bei den Indern genauso. Und bei den Kaffeeanbauern und Kakao und Bananen und Ananas etc etc etc...

Also dann doch kaufen?

Was ist wichtiger? Umwelt contra Erwerbsgrundlage für sogenannte Entwicklungsländer? :hmm:

hobbygaertnerin hat geschrieben: Inzwischen gibts ja schon Gelierzucker und Tortenguss mit Erdbeergeschmack, weil die Erdbeeren auch nicht mehr so schmecken, wie sie mal geschmeckt haben.
Ahhhjetzatle...jetzt versteh' ich endlich den Sinn dieses Produkts! :aeh:
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1202

Beitrag von hobbygaertnerin »

@Sonne,
ich weigere mich, vor Mitte Dezember selbstgebackene Weihnachtsplätzchen auf den Tisch zu bringen, es gibt auch noch keine Weihnachtssterne im Oktober, keine Primeln mit Glitter zu Weihnachten- und keine sonstigen jahreszeitlich gebundenen Sachen bereits vor der Zeit zu kaufen.
Weil es mich echt aufregt, dass wir immer mehr dazu verführt werden sollen, dass wir uns auf nichts mehr richtig freuen sollen können, dass immer alles zu jeder Zeit verfügbar sein soll.
Beim Eis gibts nur an Weihnachten eine Ausnahme, aber inzwischen mache ich auch lieber Nachspeisen der Jahreszeit angemessen.
Mandarinen und Orangen gibts ab Nikolaus, Äpfel haben wir normalerweise bis Ende Mai, Anfang Juni selbst, sind sicher dann keine so traumhaft schönen Äpfel wie die gekauften, aber die späten Lagersorten halten sich doch relativ gut.
Was mir speziell beim gekauften Obst auffällt- die Birnen, Äpfel sind hart und ziemlich geschmacklos- bis die Birnen dann wirklich geschmacklich reifen, das dauert ewig.
Kiwis dauern auch noch recht lange, bis die wirklich nach was schmecken, mit gekauften Weintrauben kann ich nichts anfangen, wir haben von August bis November selbst verschiedene Sorten, dann reicht das auch wieder bis zur neuen Ernte.
Ist mir vollkommen klar, dass ich da eine Ausnahme bin, aber das ist eben meine Arbeit mit der SV, dass jedes Fleckchen Erde mit irgendwas essbarem bepflanzt worden ist.
Macht aber auch Arbeit und von selbst tut sich da gar nichts.
Und genau diesen Konflikt- was bewirkt meine Kaufentscheidung- den hab ich auch -
besonders bei der Bekleidung- bei Schuhen- bei Elektrogeräten usw.
es ist ja nicht nur die Auslagerung von Essen, die die Globalisierung fördert, sondern auch der Anbau der Baumwolle, die schädlichen Rückstände beim Färben und Herstellen von Textilien, Schuhen, Elektrogeräten.
Ist es besser, so einen schädlichen Arbeitsplatz für Mensch und Umwelt ins Ausland zu verlagern, dort billig zu produzieren- und dann????
So wurden doch viele Länder abgegrast, zuerst mit der Textilindutstie, Elektronik die Ostländer, dann gings weiter nach Asien, jetzt wird Afrika ins Visier genommen- und wir können die billigen Klamotten, Smartpohnes sehr preiswert kaufen.
Aber irgendwann ist alles abgegrast, ausgesourct, ausgebeutet, ob wir nicht irgendwann auch hier einen sehr hohen Preis bezahlen werden müssen?
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marceb
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1203

Beitrag von marceb »

Vielleicht sollte jeder, der hier so diskutiert mal preisgeben, was er so im Monat oder Woche kauft und wo er es kauft.

Ich habe dieses Jahr auch viele Walnüsse, eine Bekannte hat gesagt oh wie toll. Ich dann, ja die müssen dann aber auch gereinigt, teilweise getrocknet und gelagert werden, dann kam die Antwort, ganz schön viel Aufwand, das würde sie nicht machen.

Der Mensch ist einfach zu bequem geworden.

Gruß
Martina
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1204

Beitrag von strega »

au ja, das macht mir Spass.... ist eh ein Sport von mir, möglichst wenig zu kaufen....

gibts auch ne Medallienverleihung? Oder ne extra Portion Saatgut zu gewinnen für eventuelle Gewinner? :grinblum:

Hab vor ein paar Tagen 20 Liter Diesel gekauft, ein Kilo Schafskäs beim Schäfer ums Eck, heute ein Tütchen heimische Aprikosen, weil ich grad kein eigenes Obst hab und die Brombeeren und co. noch nicht reif sind.
Gemüse kauf ich nun keins mehr, hat noch wilden Spargel und Fenchel und Löwenzahn, Salate im Garten, wilde Karotten ohne Ende, bald kommen eh die Tomaten, Zucchini und alles drum und dran.

Vor zwei Wochen drei kurze Hosen einer Nobelmarke im Gebrauchtwarenshop zu je 1 Euro das Stück.
Vor drei Wochen zehn Liter Rotwein bei Freunden. Reicht bis Herbst oder so.

Werd wohl dieses Jahr noch ne Tormek-Schleifmaschine kaufen, aber die fällt unter Sonderausgaben und zählt nicht :mrgreen:

Fazit: ich glaub nächste Woche kauf ich gar nix ein.... :aeh:

Waldstaudenroggen ist jetzt dann reif, gibt ein paar Kilo, das reicht übern Sommer, Nudeln hab ich noch, Hirse dito. Falls ich Bock hab auf Fisch oder Muscheln geh ich mal gucken was das Meer hergibt...
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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marceb
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1205

Beitrag von marceb »

Ich sage mir, wer möchte, dass sich etwas ändert, sollte selber bei sich anfangen.

Ich war schon fast ein Jahr in keinen Supermarkt.
ich kaufe bei einen regionalen Händler ein, der eine sogenannte "Biobox" jeden Montag liefert.
Der Vorteil kaum Verpackungen, meistens in Papier oder lose.
Die Box wird das nächste mal wieder mitgegeben.
Der Händler hat überwiegend regionale Produkte, aber auch einiges aus weiter Ferne.
Es werden dort auch Projekte in anderen Ländern unterstützt.
Das ist natürlich auch nicht billig. Ich gebe in der Woche ca. 75 € dafür aus, für mich allein.
Dabei ist aber auch Fleisch und Eier, also nicht nur Gemüse, auch was man sonst so braucht.
Zur Zeit ernte ich zum Glück viel selber (2 kg Erdbeeren täglich und die Bäume hängen voll von Äpfeln).
Aber letztes Jahr ist hier alles erfroren oder ins Wasser gefallen, da ging gar nichts.
Kleidung habe ich die letzten Jahre kaum gekauft, etwas Unterwäsche und Socken, aber da
kauf ich auch möglichst bei Produzenten aus D.
Gelöschter Benutzer 54

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1206

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

marceb hat geschrieben:Vielleicht sollte jeder, der hier so diskutiert mal preisgeben, was er so im Monat oder Woche kauft und wo er es kauft.
lange liste :hmm:

ich kaufe weil ich nicht selber habe oder auch wenn mein eigenes nicht reicht:

rohmilch, butter, käse, wurst im bioladen der LWK in güssing
schwein bei labonca in burgau, und extra speck im bioladen in neustift, wenn es welchen gibt. und trauere dem waldschwein nach, das gibts nicht mehr
rind von den moorochsen aus dem laden in kemeten
schaf, schafmilch, ziege, ziegenkäse, schafskäse von den määäh-bauern im vulkanland beim spar in FF
fisch bei der krebszucht in stegersbach + gemüse vom gerersdorfer biohof, beides am donnerstag am güssinger markt
huhn und schlagobers beim hofer
gans und ente im biohof in rehgraben
nahrungsergänzungen bei alpha foods und biogena
MCT-öl, collagen, kaffe und molkepulver bei primal state
getreide hab ich früher im ökohof in grosspetersdorf gekauft, aber das hab ich mir endlich abgewöhnt und brauchs nicht mehr
für die katzen vulkanlandschwein ab hof und hühnerherzen im abholgrossmarkt + dosenfutter aus dem futterhaus
für die schafe hafer und bei frost rübenschnitzel aus dem lagerhaus
futteräpfel beim obsthof flieder in kukmirn
werkzeug und maschinen beim zgonc
bürobedarf irgendwo, ausser bei libro, dort keinesfalls
diesel von der landestankstelle, benzin und heizöl vom roth
wasser kaufe ich nicht, aber hol es auch von extern von der marienquelle in ollersdorf

der rest ist eher kleinkram, ich brauch auch mal ne flasche wodka oder birkenzucker oder sonstwas. vom spar oder auch mal aus der österreich (oder heimat?)-linie vom lidl.

sicher nix kaufe ich beim billa, penny, bipa, libro und all deren anderen zugehörigen ketten, deren personalpolitik find ich zum kotzen.
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Sonne
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1207

Beitrag von Sonne »

hobbygaertnerin hat geschrieben:@Sonne,
ich weigere mich, vor Mitte Dezember selbstgebackene Weihnachtsplätzchen auf den Tisch zu bringen,
Du bist ja 'ne ganz knallharte. :haha:

Da hat meine Familie ja noch direkt Glück mit mir. Bei uns ist der Startschuss 1. Dezember bzw 1. Advent, der manchmal auch Ende November liegt.

Ja, ich hätte auch gerne selber mein Obst. Wir hatten 2 Apfelbäume, 2 Birnbäume und 1 Mirabelle und sogar mal einen Sauerkirschbaum, aber die haben der Baumkrebs und die Mäuse schon in den ersten Jahren zunichte gemacht. Oder sie haben nie getragen, wie zum Beispiel der eine Birnbaum. Der andere, da waren die Birnen immer verfault und matschig bevor man sie überhaupt ernten konnte. Die Mirabelle fiel eines Tages um, nach einem Sturm. Der Baumkrebs hat sie so geschwächt, der Sturm ihr dann nur noch den Rest gegeben.

Dann haben wir es mit Bäumen lange nicht mehr versucht. Seit 2 Jahren haben wir jetzt 2 Säulenbäume. Heuer werden wir davon vielleicht so 15 Äpfel ernten. Aber so oder so...da werden wir nie nix groß zum einlagern haben. Selbst wenn ich nochmal drei Säulenbäume dazu kaufe.

Aber, es ist ja mein Ziel - zumindest bin ich in dieser Absicht diesem Forum beigetreten - zu lernen, deutlich mehr aus meinem Garten 'rauszuholen'.
So wie es ausschaut gelingt mir das heuer in ersten kleinen Schritten tatsächlich etwas besser, als die Jahre zuvor. :daumen:

Aber Selbstversorgung fast koplett - schaffe ich leider nicht.

Ich muß also kaufen. Bei Rewe, Real oder Edeka.
marceb hat geschrieben: Das ist natürlich auch nicht billig. Ich gebe in der Woche ca. 75 € dafür aus, für mich allein.
Ja, das ist bei uns der Haken. Ich habe ca 150€ für Lebensmittel in der Woche für 4 Personen und da sind Waschpulver, Hygieneartikel und sonstige Alltagskleinigkeiten auch dabei.
Für komplett Bio und Fair reicht unser Einkommen einfach nicht. Nur manchmal leiste ich mir Biobananen oder Fairtrade-Kaffee.

Getränke zahlt mein Sohn. Unser neuestes Vorhaben ist, Getränke möglichst nur noch in Glasflaschen zu kaufen, wegen der Umwelt...Kunststoff und Umwelt und so. Weil das teuerer ist,
trinken wir unter der Woche Leitungswasser. Ist auch ok, aber ich liebe es eigentlich lieber sprudeliger. Aber so ein Sprudelgerät ist alles in allem genauso teuer wie Wasser in Glasflaschen.
Also dann eben nur aus der Leitung.

Fleisch werden wir mehr oder weniger zunehmend reduzieren. Keiner von uns ißt davon extrem viel....Vollvegetarier, glaube ich aber nicht, das wir das werden.
Da wollte ich auch mal nach einem Metzger suchen, der auch hält was er verspricht. Nicht unbedingt Bio, aber wenigsten keine armes Schwein auf meinem Tisch.
Vielleicht eins, das ein bißchen normal leben durfte.

Natürlich kann ich überdenken, was ich in meinem Leben noch einsparen könnte. :hmm:

Klamotten bin ich sehr genügsam. Da kaufe ich auch gerne mal gebraucht oder nehme geschenkt. Freut mich auch sehr, dass meine Jüngste den Flohmarkt für sich entdeckt hat.
Sie bekommt Taschengekld, von dem sie auch ihre meisten Klamotten und Schuhe bestreiten muß. Aber auf dem Flohmarkt hat sie entdeckt, dass es da ganz viel für recht wenig Geld gibt. :)

Bücher kaufe ich fast keine mehr...nachdem mein Leben möglicherweise nicht mehr aussreicht alle zu lesen, die ich schon habe. (Jäger und Sammler :aeh: )

Kosmetik...nur was sein muß...hauptsächlich Zahnpasta und Seife und Shampoo....Creme oder mal ein Duftzeugs...Deo oder so.

Urlaub vielleicht? Hm...ok...das überspringen wir jetzt... :holy:

Kaffee??? Oh nee....geht gar nicht...(oder will gar nicht)...das ist meine Droge. :pft:

Gartenartikel...oh ja...da könnte ich wirklich mal drüber nachdenken. Meint mein Mann auch. :pfeif:
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Wohnort: in der teutonischen Zivilisation, aber fast nie dort....

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1208

Beitrag von strega »

üh, ja, Kaffee kauf ich noch, aber in ner Einkaufsgruppe, die Kaffee von unabhängigen Kooperativen der Zappatisten kauft, Tsch.bo-Shit kommt mir nicht ins Haus..... !

Fleisch kauf ich nur von lokalen Erzeugern, Schaf oder Rind, alles sowiso und überhaupt aus ganzjähriger Freilandhaltung. Fleisch gibts so etwa 3-4 Mal pro Monat.

Kosmetik: Olivenöl als Anti-Falten-Creme... hab ich selbst oder haben Freunde zum 6-Euro-Literpreis,
Bio-Waschmittel einmal im Jahr zwei Liter beim Bioladen in der Provinzhauptstadt, ansonsten Efeu und Kastanien....
Meer-Salz-Sole zum Zähneputzen, war seit 12 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt, geht blendend :hhe:

Apfelessig als Deo alle paar Monate bei wichtigen Meetings, bei gesundem Organismus brauchts kein Deo, sag ich mal so provokativ :mrgreen:

und was ich noch loswerden will: Wasser mit Kohlensäure ist total widernatürlich, Kohlensäure ist ein Abfallprodukt des menschlichen Stoffwechsels... und viele ziehen sich das extra rein, ich verstehs nicht.... aber mache jede/r wie er/sie will..... such dir ne gute Quelle im Wald oder so in der Nähe oder trink Leitungswaser wennde gutes hast....
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Sonne
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1209

Beitrag von Sonne »

strega hat geschrieben: such dir ne gute Quelle im Wald oder so in der Nähe oder trink Leitungswaser wennde gutes hast....
Quelle im Wald....Nein danke...ich glaube, da werde ich nicht zufriedenstellend fündig.

Aber unser Leitungswasser soll sehr gut sein.
strega hat geschrieben: Apfelessig als Deo alle paar Monate bei wichtigen Meetings, bei gesundem Organismus brauchts kein Deo, sag ich mal so provokativ :mrgreen:
Mein Mädels (habe 4 davon) haben gerade ein gemeinschaftliches Experiment. Weiß nicht, wie sie da draufgekommen sind, aber sie wollen kein Shampoo mehr benutzen. Oder nur selten.
Wie du halt sagst...der Körper braucht das Zeugs alles nicht.

Eine tut sich da schwer, weil sie arbeitet in einer Arztpraxis. Und fettige Haare geht da gar nicht....Also wäscht sie sich 1x die Woche dann doch die Haare.

Allerdings haben dafür einige Wildschweine ihr Leben lassen müssen, für Haarbürsten mit Wildschweinborsten.

Sogar mein Mann hat sich eine gekauft. :lol:

Ich überlege mir das auch...aber ich habe Allergien und denke ein Shampoo bringt den Staub vielleicht doch besser raus.
Bis jetzt habe ich mir jeden Tag die Haarre gewaschen. Jetzt habe ich das mal etwas reduziert. Wildschweinbürste habe ich auch noch keine. Vielleicht kriege ich ja eine zum Geburtstag. :hmm:

Den Apfelessig? Verdünnst du den?
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
centauri

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1210

Beitrag von centauri »

Naja das wäre unfair weil wir schon viel in ganz normalen Läden einkaufen. Da geht es aber nicht darum Geld zu sparen. Sondern "es gibt hier keine Hofläden"! Unsere Agrar- Industriellen hier beschäftigen sich nicht mit Peanuts. :aeh:
Komischerweise gibt es hier auch keinen Straßenverkauf wie in anderen Gegenden. Schade. Eine Bekannte verkauft so auch Gemüse, das ist aber auch 30 km weit weg. Auf der anderen Seite der Elbe hat jetzt ein 24 Std Laden mit landwirtschaftlichen Produkten von der Agrargenossenschaft eröffnet. Ist natürlich nicht gerade um die Ecke. Aber wenn Claudia dort vorbei kommt bringt sie mal was mit.
Schweinefleisch bekommen wir von Matte. Lamm und Ziege bekommen wir vom übernächsten Nachbarn, Wild gibt es vom Jäger. Ab und an bringe ich auch mal eine Rot- oder Dammhirsch- Keule von einem Freund mit. Der hat ein riesiges Gehege mit über 1000 Tieren.
Was etwas Schade ist das ich mit unserem Zeuchs dieses Jahr wegen der ganzen Baustellen hier weit hinterher hinke. Aber nächstes Jahr wird aaaaaaalles anders. :grinblum:
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