Hallo ihr Lieben,
da musste ich (und sollte eigentlich noch) grippebedingt ein paar Tage aussetzen, und dann kommen gleich mehrere Seiten dazu. Toll!
Sorry, wenn ich jetzt zurückspringe in meiner Antwort, die sich auf Beiträge vom 01. März bezieht.
@kraut-ruebe (01.03. 9:11h)
faulenden rasenschnitt hatte ich beim mulchen noch nie. fäulnis ist bei mir nur ein problem, wenn ich den gesamten rasenschnitt auf nen haufen werfe(n würde).
Pommeresche macht das aber 10cm hoch – mal sehen, ob ich ein Bild finde – upps, es ist leider ganz unten im Beitrag gelandent, weiß nicht, wie ich das ändern könnte.
(man sieht es auf den weit entfernten „grünen“ Beeten; stammt aus
http://nachhaltiges-allgaeu.de/der-krei ... -substanz/ - ein sehr interessanter Artikel übrigens!)
Im Buch sind sehr schöne Bilder, verlocken mich total, das auch mal auf einem Beet zu testen. Aber ich halte es in meiner speziellen Situation für unrealisierbar, denn:
Ich hab erstens selber keinen Rasenschnitt und zweitens mähen meine „Lieferanten“ immer dann, wenn ich arbeite oder sonst nicht kann, und dann ist das Zeug schon gärig warm, bis ich es ausbringen kann. Da geht dann nur noch dünn und locker.
@ Manfred (01.03. 12:47h)
"Humus (lateinisch hūmus „Erde, Erdboden“) bezeichnet in der Bodenkunde die Gesamtheit der toten organischen Substanz eines Bodens."
Genau dagegen wehrt sich der gute Herr Witte aus Manfreds Link zu mc-bicon.de
Ich zitiere mal ein paar Stellen, für die Verständlichkeit hilft es aber, die Homepage zu besuchen:
„Ist dieser vermeintliche Humus nicht doch nur „tote organische Substanz”, wie soeben erwähnt, welcher nicht zu Humus mutiert.
Die MC – Kompostierung beschreibt den natürlichen Prozess vom - unvollständigen - mikrobiellen Abbau toter organischer Substanzen, den Weg der Humifikation. Im Ergebnis stehen hoch energetische Kohlenwasserstoffe, welche auf natürlichem Wege nicht weiter verstoffwechselt werden können, sie bilden den wertvollen Dauerhumus mit all seinen positiven Eigenschaften. Diese „Kohlenstoffe” lassen sich im Boden sehr wohl anreichern (Messung nach mehrjährigen Feldversuchen), sie bilden das Fundament der Bodenfruchtbarkeit. Der Humus, bio-chemisch betrachtet, ist ein organischer Stoff, welcher reine molekulare Strukturen besitzt. Die Herkunft des Dauerhumus ist an seiner molekularen Masse nicht mehr zu erkennen.
“
Ansonsten sind die Bodenlebewesen auch nur Menschen.
Sie brauchen Luft, Wasser, Nahrung, Wärme, Schutz
Schon, sehe ich ja eigentlich auch so. Nur: warum haben dann andere Menschen, die ihre Gärten total kahl halten, gute Erfolge? (s. Ina-Makas Mutter)