Planen fuer den Notfall oder nicht?
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Thoreau
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Die schrecklichen Ereignisse in Italien zeigen doch eigentlich sehr genau, wie die Abwiegler von weiter oben falsch gewickelt sind:
Dort hieß es sinngemäß "als ob schon morgen eine Katastrophe oder ein Terrorangriff stattfinden würde"
Das ist halt der Denkfehler, alles in eine unbestimmte Zukunft zu verlagern. Eine Vorbereitung auf solche Ereignisse erfordert, dass man sie für die nächste Sekunde erwartet. Niemand fährt ohne Sicherheitsgurt weil er denkt, es wird ja nicht unbedingt ein Unfall in der nächsten Stunde passieren.
Helfen tun dir die Vorbereitung nur dann, wenn du davon ausgehst, dass der Fall in der nächsten Sekunde eintritt.
Ebenso wie in Haiti, in Nepal und jetzt in Italien werden Menschen denjenigen unendlich dankbar sein, die Vorbereitungen getroffen haben.
Ob nun Islamisten demnächst nach bereits erfolgter Ankündigung kopfkürzend durchs Land ziehen werden oder nur ein wenig Gift ins Trinkwasser mischen (die Website von Hamburg Wasser wurde schon gekapert mit Ankündigung substantiellerer Maßnahmen), das mag man glauben oder nicht.
Vielleicht gibt es das alles nicht und Paris, Brüssel usw. waren nur schlechte Träume.
Aber wie weiter oben schon gesagt, das Thema ist hier Vorbereitung, und dafür ist der Grund nachrangig. Wer glaubt, dass er jederzeit morgens sein Frühstück aus dem Aldi holen kann, mag das glauben. Die das nicht glauben, werden selbst Verantwortung für sich übernehmen.
Das Dumme ist nur, dass die Blaugläubigen wenn es soweit ist, bei den Vorbereitern anklopfen werden.
Dazu ein Zitat aus einem Wirtschaftsforum von letzter Woche, sinngemäß:
wenn du einen Vorrat hast, aber keine Waffe, hast du den Vorrat nur solange du ihn nicht brauchst. Aber dann hat ihn ein anderer
Dort hieß es sinngemäß "als ob schon morgen eine Katastrophe oder ein Terrorangriff stattfinden würde"
Das ist halt der Denkfehler, alles in eine unbestimmte Zukunft zu verlagern. Eine Vorbereitung auf solche Ereignisse erfordert, dass man sie für die nächste Sekunde erwartet. Niemand fährt ohne Sicherheitsgurt weil er denkt, es wird ja nicht unbedingt ein Unfall in der nächsten Stunde passieren.
Helfen tun dir die Vorbereitung nur dann, wenn du davon ausgehst, dass der Fall in der nächsten Sekunde eintritt.
Ebenso wie in Haiti, in Nepal und jetzt in Italien werden Menschen denjenigen unendlich dankbar sein, die Vorbereitungen getroffen haben.
Ob nun Islamisten demnächst nach bereits erfolgter Ankündigung kopfkürzend durchs Land ziehen werden oder nur ein wenig Gift ins Trinkwasser mischen (die Website von Hamburg Wasser wurde schon gekapert mit Ankündigung substantiellerer Maßnahmen), das mag man glauben oder nicht.
Vielleicht gibt es das alles nicht und Paris, Brüssel usw. waren nur schlechte Träume.
Aber wie weiter oben schon gesagt, das Thema ist hier Vorbereitung, und dafür ist der Grund nachrangig. Wer glaubt, dass er jederzeit morgens sein Frühstück aus dem Aldi holen kann, mag das glauben. Die das nicht glauben, werden selbst Verantwortung für sich übernehmen.
Das Dumme ist nur, dass die Blaugläubigen wenn es soweit ist, bei den Vorbereitern anklopfen werden.
Dazu ein Zitat aus einem Wirtschaftsforum von letzter Woche, sinngemäß:
wenn du einen Vorrat hast, aber keine Waffe, hast du den Vorrat nur solange du ihn nicht brauchst. Aber dann hat ihn ein anderer
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
und ich bin mir ziemlich sicher, daß in dem Wirtschaftsforum sicher auch jemand genau sagen kann, wo du dir deine Vorratswaffe kaufen sollst - schließlich kann man das Geld ja auch mitnehmen.Thoreau hat geschrieben:
Dazu ein Zitat aus einem Wirtschaftsforum von letzter Woche, sinngemäß:
wenn du einen Vorrat hast, aber keine Waffe, hast du den Vorrat nur solange du ihn nicht brauchst. Aber dann hat ihn ein anderer
liebe Grüße
Lehrling
Ist die Heilung von PatientInnen ein nachhaltiges Geschäftsmodell?
...Frage über erfolgreiche Medikamente und daß dadurch weniger PatientInnen zu behandeln sind...
...Frage über erfolgreiche Medikamente und daß dadurch weniger PatientInnen zu behandeln sind...
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Thoreau
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Nein, Fehlanzeige. Mit einer Waffe können sich nur Kriminelle schützen.
Lehrling hat geschrieben:und ich bin mir ziemlich sicher, daß in dem Wirtschaftsforum sicher auch jemand genau sagen kann, wo du dir deine Vorratswaffe kaufen sollst - schließlich kann man das Geld ja auch mitnehmen.Thoreau hat geschrieben:
Dazu ein Zitat aus einem Wirtschaftsforum von letzter Woche, sinngemäß:
wenn du einen Vorrat hast, aber keine Waffe, hast du den Vorrat nur solange du ihn nicht brauchst. Aber dann hat ihn ein anderer![]()
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liebe Grüße
Lehrling
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- Registriert: Fr 20. Jul 2012, 15:05
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
word!!!viktualia hat geschrieben: Solange ihr hier Wallung macht und mehr Probleme formuliert als Lösungen, seid ihr für mich die eigentlichen Terroristen.
ich hab stets 5-10 kisten wasser im haus, einfach weil ich keine lust hab, 2x die woche getränke zu holen. bin also dank faulheit gut vorbereitet.
da ich laktose und gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als ausgleich dafür einige intoleranzen im zwischenmenschlichen bereich.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Wenn jeder seine Vorratskammer gefüllt hätte, dann hat er auch keinen Grund sie dem Nachbarn zu rauben, oder nicht?
Ich komme noch aus einer Zeit, wo es einfach selbstverständlich war, dass jeder genug daheim hatte um nicht zu verhungern. Die Entfernungen zum nächsten Geschäft waren einfach zu groß und die Mobilität (Auto) nicht vorhanden um jederzeit seine Jause frisch zu holen.
Und heute schätze ich es, nicht dauernd einkaufen fahren zu MÜSSEN obwohl ich es jederzeit könnte.
Ich finde ein wenig Eigenverantwortung schadet ..Terror, Naturkatastrophen, etc. hin oder her...niemandem.Es sit für viele aber einfach nicht vorstellbar, dass es plötzlich mal anders sein könnte.Ich glaube aber nicht, dass solche Zwangsbeglückungen Erfolg haben. Das Ganze sollte ohne ständigen Hinweis auf irgendwelche Bedrohungen einfach schon von klein auf als Selbstverständlichkeit vorgelebt werden.In unseren Breiten gibt es nun mal keine natürlichen Dauerernten, wo ich im NORMALFALL auf Vorrat nicht angewiesen wäre.
Im "Busch" verhungern die Nomaden auch wenn der Regen/Ernte ausfällt...analog schaut´s bei uns aus, wenn der "Supermarkt" ausfällt.
Ich brauch mir auch kein "Horrorszenario" herbeizubeten, denn dann kommt´s bestimmt. Energie folgt der Aufmerksamkeit!
Ich komme noch aus einer Zeit, wo es einfach selbstverständlich war, dass jeder genug daheim hatte um nicht zu verhungern. Die Entfernungen zum nächsten Geschäft waren einfach zu groß und die Mobilität (Auto) nicht vorhanden um jederzeit seine Jause frisch zu holen.
Und heute schätze ich es, nicht dauernd einkaufen fahren zu MÜSSEN obwohl ich es jederzeit könnte.
Ich finde ein wenig Eigenverantwortung schadet ..Terror, Naturkatastrophen, etc. hin oder her...niemandem.Es sit für viele aber einfach nicht vorstellbar, dass es plötzlich mal anders sein könnte.Ich glaube aber nicht, dass solche Zwangsbeglückungen Erfolg haben. Das Ganze sollte ohne ständigen Hinweis auf irgendwelche Bedrohungen einfach schon von klein auf als Selbstverständlichkeit vorgelebt werden.In unseren Breiten gibt es nun mal keine natürlichen Dauerernten, wo ich im NORMALFALL auf Vorrat nicht angewiesen wäre.
Im "Busch" verhungern die Nomaden auch wenn der Regen/Ernte ausfällt...analog schaut´s bei uns aus, wenn der "Supermarkt" ausfällt.
Ich brauch mir auch kein "Horrorszenario" herbeizubeten, denn dann kommt´s bestimmt. Energie folgt der Aufmerksamkeit!
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
@ Thoureau
zu Deiner Aussage:
Nein, Fehlanzeige. Mit einer Waffe können sich nur Kriminelle schützen.
als "Vorratswaffe" eignen sich durchaus gewisse Gegenstände, die ich zur Beschaffung der
Vorräte benutze und auch zu führen weiß :
Motorsäge, Axt , Beil , Gärtel
Spaten und Mistgabel muß ich noch ein bisserl schärfen.
Und auf dem Holzherd im ersten Stock über der Haustür surrt der volle Wasserkessel...
woidler
Si vis pacem para bellum und vom Testament schreiben ist auch noch keiner gestorben
zu Deiner Aussage:
Nein, Fehlanzeige. Mit einer Waffe können sich nur Kriminelle schützen.
als "Vorratswaffe" eignen sich durchaus gewisse Gegenstände, die ich zur Beschaffung der
Vorräte benutze und auch zu führen weiß :
Motorsäge, Axt , Beil , Gärtel
Spaten und Mistgabel muß ich noch ein bisserl schärfen.
Und auf dem Holzherd im ersten Stock über der Haustür surrt der volle Wasserkessel...
woidler
Si vis pacem para bellum und vom Testament schreiben ist auch noch keiner gestorben
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
@ Thoureau
zu Deiner Aussage:
Nein, Fehlanzeige. Mit einer Waffe können sich nur Kriminelle schützen.
als "Vorratswaffe" eignen sich durchaus gewisse Gegenstände, die ich zur Beschaffung der
Vorräte benutze und auch zu führen weiß :
Motorsäge, Axt , Beil , Gärtel
Spaten und Mistgabel muß ich noch ein bisserl schärfen.
Und auf dem Holzherd im ersten Stock über der Haustür surrt der volle Wasserkessel...
woidler
Si vis pacem para bellum und vom Testament- schreiben ist auch noch keiner gestorben
zu Deiner Aussage:
Nein, Fehlanzeige. Mit einer Waffe können sich nur Kriminelle schützen.
als "Vorratswaffe" eignen sich durchaus gewisse Gegenstände, die ich zur Beschaffung der
Vorräte benutze und auch zu führen weiß :
Motorsäge, Axt , Beil , Gärtel
Spaten und Mistgabel muß ich noch ein bisserl schärfen.
Und auf dem Holzherd im ersten Stock über der Haustür surrt der volle Wasserkessel...
woidler
Si vis pacem para bellum und vom Testament- schreiben ist auch noch keiner gestorben
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
hi Daisy
Die mMn beste Vorbereitung darauf ist, sich möglichst nicht an Orten anzusiedeln die Gefärdungsgebiete sind.
Die meisten menschen leben ja in Städten und die einzige Möglichkeit zur Stromversorgung ist ein Aggregat oder ähnliches. Nun stell dir mal vor der Katastrophenschutz würde jedem empfehlen ein Stromaggregat samt Treibstoffvorrat anzuschaffen.
Ich bin übrigens nicht der Meinung das ohne Strom fast nichts mehr geht.
Gegen Kälte hilft anziehen
und wer auf Kochen nicht verzichten kann sollte einen Campingkocher & ein paar Gaspatronen in der Vorratskiste haben.
Wer entsprechend Platz hat, nimmt natürlich gleich nen richtigen Gaskocher samt Propangasflache in seinen Vorrat auf.
Grüße Rati
bei einem Erdbeben ist es leider oft egal ob du nun Vorräte für 10 oder 30 Tage gebunkert hast, weil alles verschüttet und damit meist auch zerstört ist.Daisy Duck hat geschrieben:... In Italien hat gerade ganz kräfig die Erde gerumpelt, da geht sicherlich auch nichts mehr. Und ob da 10l Wasser ausreichen?
Die mMn beste Vorbereitung darauf ist, sich möglichst nicht an Orten anzusiedeln die Gefärdungsgebiete sind.
eine schriftliche Quelle kenne ich nicht, aber ich denke das es zum Thema Strom keine allgemeine Empfehlungen gibt.Daisy Duck hat geschrieben:... Sagt das Konzept der Bundesregierung eigentlich auch was zum Thema Strom/ Wärme? Essen ist ja schön, aber ohne Strom geht halt kaum noch was. Und so kuschelig warm ist es in D jetzt auch nicht immer. Hat jemand einen Link zu dem Konzept ausser zu den allgemeinen Empfehlungen des Bundesamtes für Katastrophenschutz?
Die meisten menschen leben ja in Städten und die einzige Möglichkeit zur Stromversorgung ist ein Aggregat oder ähnliches. Nun stell dir mal vor der Katastrophenschutz würde jedem empfehlen ein Stromaggregat samt Treibstoffvorrat anzuschaffen.
Ich bin übrigens nicht der Meinung das ohne Strom fast nichts mehr geht.
Gegen Kälte hilft anziehen
Wer entsprechend Platz hat, nimmt natürlich gleich nen richtigen Gaskocher samt Propangasflache in seinen Vorrat auf.
jo Reisende, ich find das auch sehr gut formuliert.Reisende hat geschrieben:word!!!viktualia hat geschrieben: Solange ihr hier Wallung macht und mehr Probleme formuliert als Lösungen, seid ihr für mich die eigentlichen Terroristen.
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Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Benutzer 146 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
wie wär`s damit: http://www.welt.de/wissenschaft/article ... twerk.htmlDaisy Duck hat geschrieben:
Sagt das Konzept der Bundesregierung eigentlich auch was zum Thema Strom/ Wärme? Essen ist ja schön, aber ohne Strom geht halt kaum noch was. Und so kuschelig warm ist es in D jetzt auch nicht immer. Hat jemand einen Link zu dem Konzept ausser zu den allgemeinen Empfehlungen des Bundesamtes für Katastrophenschutz?
Das würde auch die Empfehlung zu Hamsterkäufen erklären..
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
PS: oh menno, warum kommt immer wenn mensch mal nicht zitieren will son pnöder Seitenumbruch.
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
[Einstürzende Neubauten 1996]

