Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Amigo
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4881

Beitrag von Amigo »

Meines Wissens nach bestäuben Rinder keine Blüten.
.
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wörpedahler
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4882

Beitrag von wörpedahler »

Amigo hat geschrieben: So 13. Okt 2024, 08:56 Meines Wissens nach bestäuben Rinder keine Blüten.
In einer normalen Welt braucht kein Mensch Honigbienen zum Bestäuben. Das ist vor allem sehr gute Propaganda der Honig-Lobby.

Es gibt Schmetterlinge und Hummeln und vor allem Schwebfliegen.
Dazu sind die wichtigsten Lebensmittel eh alle Windbestäuber oder benötigen keine Bestäubung: Alle Getreide, Mais, Kartoffeln, uvm.

Der Blödsinn, dass wir alle verhungern ohne Bienen ist eine nette Horrorgeschichte um kleine Kinder zu erschrecken.
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4883

Beitrag von Tscharlie »

Mal überlegen:

Der Wind bringt mir keinen Honig.
Schmetterlinge sind total schön, aber der Honigertrag ist auch eher gering, so wohl auch bei den Schwebfliegen..
Hummeln finde ich lustig, aber deren Honig einzusammeln wäre schon sehr mühsam.

Also ich mag Honig sehr gerne und danke den Bienen die den fleißig für mich sammeln.

Bei uns gibts nur Honig von Bienen die unter Demeter-Richtlinien leben dürfen.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
wörpedahler
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4884

Beitrag von wörpedahler »

Tscharlie hat geschrieben: So 13. Okt 2024, 12:52 Der Wind bringt mir keinen Honig.
Wie gesagt: Honig-Lobby, hat aber nichts mit Bestäubung zu tun.

Ich finde Honig auch nicht schlecht, aber ich könnte auch gut ohne leben. Vor allem würde kein Mensch auf der Welt ohne Honig verhungern.
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4885

Beitrag von Tscharlie »

Die Erde beschenkt uns mit mannigfaltigen Lebensmitteln, die wir zum eigenen Leben unabdingbar benötigen.

Niemand lebt länger als 6 Wochen ohne ein Lebensmittel, das vor dem Verzehr lebendig war, zu essen.

Daher macht es in meinen Augen Sinn, alle Möglichkeiten zu nutzen und dabei aber die Erde im Blick zu behalten, was braucht sie damit sie uns diese Lebensmittel schenken kann.

Zur Honigbiene: Ja auch da ist schnell eine Massentierhaltung erreicht, die alle natürlichen Bestäuber vertreibt.
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4886

Beitrag von Rohana »

Tscharlie hat geschrieben: So 13. Okt 2024, 12:52 Bei uns gibts nur Honig von Bienen die unter Demeter-Richtlinien leben dürfen.
Bei uns gibts nur Honig von den Bienen vom Cousin zwei Dörfer weiter. Total konventionell, 12 Völker als Hobby. :lala:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4887

Beitrag von Tscharlie »

Ja natürlich ist das auch eine Möglichkeit.

"Unsere" Bienen, dürfen Schwämen, selbst ihre Waben bauen, der Königin werden nicht die Flügel beschnitten, sie darf sich frei im Bau bewegen.

Im Winter gibts guten Honig und nur in echten Notzeiten mal Zuckerwasser mit Kräutertee.
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Sven2
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4888

Beitrag von Sven2 »

Danke für den Link, hab bis jetzt nur den Anfang gesehen, werd's mir morgen aber anschauen :)

Das einiges an gepanschten Honig auf dem Markt ist ist tatsächlich nicht so neu. Die Ausmaße sind erschreckend, und dass das gekauft wird, leider. Wie Rihanna sagt: billig will ich

Ich hab gerade ein Buch über Bummeln gelesen, dass müsste auch so etwa vor 10Jahren erschienen sein, da ist der Autor kurz auf den Konflikt Honigbiene und Hummel eingegangen. Er hatte vorgeschlagen, vielleicht eher mehr Blühflächen usw. zur Verfügung zu stellen, als zu reduzieren :grinblum: Den Gedanken im bestimmten Naturschutzgebieten weniger Honigbienen zu erlauben, hatte ich schon mal gehört, da kann ich nicht einschätzen wie sinnvoll das ist.

Und ja, das mit der Bestöubung wurde von der "Honiglobby" ziemlich genutzt, der ein oder andere hat auch aus dem Trend eine Geschäftsidee gemacht. Freuen tut's mich für die Imkervereine, die teilweise der überalterung entgehen. Das Missverständnis war, dass die wenigsten an Wildbienen gedacht haben, die man ja auch schützen sollte - aber ich hoffe die Erkenntnis setzt sich durch.
Und ehrlich, ein Leben ohne Bienen (jeglicher Art) wäre möglich, aber auch irgendwie kacke, oder? :bieni:
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4889

Beitrag von Tscharlie »

Ich denke in Massenkulturen die der Insektenbestäubung durch "bienenähnliche" bedürfen, macht auch die Massentierhaltung Biene Sinn. Denn wenn in sehr kurzer Zeit sehr viele Blüten blühen, dann haben die natürlichen Bestäuber keine Change das in so kurzer Zeit zu erledigen. Die Bienen-Beuten weden dann einfach dort hingebracht wo Bestäuber gerade nötig sind.

Ob diese Massentierhaltungen wegen Massenpflanzungen Sinn machen, das ist eine andere Frage.
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Ferry
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4890

Beitrag von Ferry »

Dieses Jahr hatten wir kaum Erdbienen und Hummeln. Da bin ich schon froh das der Nachbar 3 Kästen mit Bienen auf dem Grundstück stehen hat. Ob ich das als Massenrierhaltung bezweichnen will?
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