Das ist bei jedem selbständig Erwerbenden so.Rohana hat geschrieben: Mo 4. Mär 2024, 10:40 Es muss ja am Ende der Arbeit auch Geld überbleiben, sonst kann man's bleiben lassen.
Wie war das mit dem Tante Emma-Laden, wo wegen Aldi, Rewe und so plötzlich der halbe Umsatz weg ist?Rohana hat geschrieben: Mo 4. Mär 2024, 10:40 Jedes Jahr knabbern sie irgendwo an unserem Kuchen rum, nicht immer so ersichtlich mit Subventionskürzungen oder -verlagerungen in irgendwelche unrealistischen Programme. Ich meine, wann reicht es dir wenn "die da oben" beschliessen dass du jedes Jahr 5% (fiktiv) weniger Geld bekommst? Protestierst du beim ersten Mal? Beim zweiten, beim dritten? Oder dann wenn ...
Hier liegt der Stein des Anstosses. Warum sollen "sie" (die Steuerzahler) einfach etwas bezahlen, was rein marktwirtschaftlich keine Existenz hat, einfach weil es Bauern sind?
Man kann das begründen: Wegen Leistungen an die Allgemeinheit die nicht eingepreist werden können. Genau dorthin möchte doch die Regierung, weg von Subventionen pro Fläche und pro Diesel.
Und nein - in der freien Marktwirtschaft gibt es keine Einkommensgarantie für fast alle. Als Angestellter hast du dann keinen Job mehr, als Selbständigerwerbender geht deine Bude zu oder Pleite.
Das mit der Planungssicherheit ist ein Problem - aber muss man über jedes Stöckchen springen was einem vorgehalten wird? Je mehr du dich von Direktzahlungen abhängig machst, desto mehr musst du jeden Furz von denen bedienen, welche die Kohle bringen. Das geht dann so weit dass die Tourismusvereine in den Bergtoursimusorten Ziegenherden samt Hirt organisieren und bezahlen, weil das so im Heidi-Buch steht und die Japaner und Chinesen das gerne sehen wollen.

