Ich stelle nur fest, (zum x-ten mal), dass aufgrund der Statistik, die der Bauernverband als Beweis dafür verwendet, dass das Umweltamt etwas gegen sie habe, festgestellt werden kann, dass es nicht zu einer Belastungsreduktion der belasteten Standorte im Landwirtschaftsgebiet unter die gesetzliche zulässige Schwelle gekommen ist.
Warum eine Statistik, die nur auf der Auswertung von belasteten Standorten beruht, in Brüssel oder vom Bauernverband zur Darstellung der allgemeinen Gewässersituation in Gesamt-D verwendet wird, weiss ich nicht.
Das muss man denen erklären, die diese Daten auf unzulässige Weise mit denen der anderen EU- Staaten zusammenverwurstet haben, nicht dem Amt. Dieses hat ja bei der Veröffentlichung explizit drauf hingewiesen - wie der gelb hinterlegte Text im oben verlinkten YouTube-Video zeigt.Dann lese bitte diese Vorlesung den Leuten des BMU und des UBA die die Daten interpretieren und Versuche ihnen zu erklären das das was sie da an Text zu den Zahlen veröffentlichen Murks ist.
Das ist nicht so einfach, denn es könnte ja sein, dass alle Flächen, auch diejenigen, die mit Landwirtschaft nichts zu tun haben, einen gleichen Trend zeigen. Würden beispielsweise alle Standorte, egal ob im LW-Gebiet oder nicht, zurückgehen, dann wäre das ein starker Hinweis dafür, dass die Belastung ursächlich nichts mit Landwirtschaft zu tun hat, und damit eine Entlastung der Bauern.was hat ein Messpunkt zur Kontrolle der LW im Wald zu suchen? Nichts!
Die Kontrollen kann man auch nicht weit entfernt von den Belastungsstandorten anordnen. Wenn es also in einem Gebiet nur Wald und intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen gibt, kann es durchaus sinnvoll sein, auch Waldstandorte zu messen. Allerdings dürfen die dann nicht unbesehen in Auswertungen mit einbezogen werden.
Kommt auf die Fragestellung draufan.Emil, es ist doch offensichtlich das es Schwachsinn ist wenn ich mehr als 10.000 Messstellen habe,
das ich dann über 9.800 davon rauswerfe...
Wenn man eine Darstellung rechnen wollte, die flächenrepräsentativ für das ganze Land ist, müsste man jedenfalls die Daten bereinigen, damit nicht Flächen übergewichtet werden, wo warum auch immer besonders viele Messpunkte liegen. Es sei denn, die Messpunkte seine bewusst so angeordnet worden, dass die Flächenrepräsentativität gegeben ist. Das ist sicher nicht der Fall, wenn man der Bequemlichkeit halber bestehende Daten von Trinkwasserfassungen hernimmt, weil diese Orte gewöhnlich aus gutem Grund dort sind, wo die Belastung gering ist.

