Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Gelöschter Benutzer 54

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2731

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

Die Beiträge zum Methan finden sich in einem eigenen Thema wieder:

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aron
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2732

Beitrag von aron »

https://www.zeit.de/2020/03/landwirtsch ... ierhaltung

Interessanter Artikel über die Herausforderungen einer zukunftsfähigen Landwirtschaft
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2733

Beitrag von Rohana »

"Darum muss es in Zukunft heißen: Auf fruchtbarem Boden wird nur noch Nahrung für Menschen angebaut. Tierfutter oder Energie gewinnen wir von Wiesen und Weiden, aus Reststoffen und Abfällen. "
Jaaaa. Weil Menschen auch so gerne Kleegras futtern... oder Ackerbohnen... oder Erbsen :mrgreen: vielleicht Soja.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Wildmohn

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2734

Beitrag von Wildmohn »

Also, wenn ich da an die vielen Bauern denke, die momentan mit ihren Traktoren in Berlin einreiten, um gegen die Sanktionen der Bundesregierung zu protestieren, weil deren Zukunft durch Dünge- und Pestizideinschränkungen gefährdet sei, dann muss ich erkennen, dass diese Zunft im Vorgestern agiert und in keinster Weise an das Morgen denkt.
Fremdschämen ist da in meinen Augen der treffende Begriff...
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2735

Beitrag von emil17 »

Da werden dauernd zwei Sachen vermischt:
a) die Ver(sch)wendung hochwertigsten Ackerbodens zur Futtererzeugung für Massentierhaltung oder Biospritproduktion;
b) die Tatsache, dass auf riesigen Flächen menschliche Nahrung nur über Viehhaltung, also Milch- und Graswirtschaft, erzeugt werden kann, weil Klima und Relief nichts anderes zulassen.

In meinen Augen ist nicht die Produktion entscheidend, es gibt ja von allem zuviel. Man muss sich die Sinnfrage beim Verbrauch (was, wann, wieviel, von wo?) stellen. In einer Gesellschaft, wo mehr und besser das Gleiche zu bedeuten scheint, ist das offenbar kaum möglich.

Was mich an dem Motiv der Bauerndemo grundsätzlich stört: die fühlen sich von den Konsumenten bevormundet und vom Staat gegängelt, weil die auch eine Meinung dazu haben, wieviel von was zur Nahrungsmittelproduktion eingesetzt werden darf und wie Landschaften aussehen sollen oder eben nicht aussehen sollen, wo solches geschieht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2736

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Unsere Klöckner ( keine Ahnung für was die gerade Ministerin ist ) hat auf der Grünen Woche gesagt. Wir müssen die Produktion der Landwirtschaft bis zum Jahre 2050 um 70 % steigern. Das geht nicht mit Bauernhofromantik. Zitat Ende .
Ich lass das jetzt mal unkommentiert, bevor ich mir ernsthaft Gedanken mache über den Geistigen Zustand unserer " Führungsriege ".
Küstenharry
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2737

Beitrag von Küstenharry »

Rohana hat geschrieben: Fr 17. Jan 2020, 20:50 "Darum muss es in Zukunft heißen: Auf fruchtbarem Boden wird nur noch Nahrung für Menschen angebaut. Tierfutter oder Energie gewinnen wir von Wiesen und Weiden, aus Reststoffen und Abfällen. "
Jaaaa. Weil Menschen auch so gerne Kleegras futtern... oder Ackerbohnen... oder Erbsen :mrgreen: vielleicht Soja.
Ja und genau so wird es in der Zukunft sein, dank Klimawandel, klimaschädlicher Massentierproduktion, industrieller Landwirtschaft und Dürresommern.
gerade aus der zeitung:
Pflanzliche Eiweisprodukte werden knapp, für steigende Nachfrage nach Fleischersatzprodukten. Vegane Burger etc.
Absatz und Produktion werden sich vervielfachen.
Hier in der Region baut man daher wieder vermehrt Ackerbohnen an.
Mal sehen, ob ich die neue Genossenschaft finde.
da
https://www.landundforst.de/landwirtsch ... uen-560962

Fleisch muss wieder 20 ,- das Kilo kosten und darf nur einaml pro Woche auf den Teller.
Gruss von der Küste

Harry
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2738

Beitrag von Rohana »

emil17 hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 07:46 Da werden dauernd zwei Sachen vermischt:
a) die Ver(sch)wendung hochwertigsten Ackerbodens zur Futtererzeugung für Massentierhaltung oder Biospritproduktion;
b) die Tatsache, dass auf riesigen Flächen menschliche Nahrung nur über Viehhaltung, also Milch- und Graswirtschaft, erzeugt werden kann, weil Klima und Relief nichts anderes zulassen.
Grade wenn organische und mineralische Dünger einge"spart" werden sollen, sind Leguminosen wichtig, auch im Hinblick auf weite und abwechslungsreiche Fruchtfolgen. Das zwanghaft in einen Rahmen für "nur zur menschlichen Ernährung" pressen zu wollen ist Unfug - genauso wie die Annahme dass alles was Weizen ist von Menschen gegessen werden sollte und an Tiere veschwendet wäre...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzer 72 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2739

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Rohana hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 17:00Das zwanghaft in einen Rahmen für "nur zur menschlichen Ernährung" pressen zu wollen ist Unfug....
Zwanghaftes "In-einen-Rahmen-pressen-Wollen" ist immer Unfug.
Z.B. zu behaupten, nur Landwirte können "uns" ernähren - ursprünglich hat sich der Mensch anders ernährt, als Selbstversorger z.B. ;)

Und wir essen sehr viel Bohnen (Trockenbohnen, also die Kerne), Linsen, Kichererbsen, Erbsen - ist fast alle Tage gemeinsam mit Gemüse und Getreide unsere Hauptnahrung.
Nein, wir sind keine Veganer und Soja essen wir eigentlich gar nicht.
Weizen auch nur selten - als "Sonntagsfrühstück" gibt es Brötchen, im Alltag ist es der Roggen :kaffee:

Ich denke, man sollte maßhalten........
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2740

Beitrag von Rohana »

Dann schau halt mal auf die Herkünfte, Ina.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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