Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Da werden dauernd zwei Sachen vermischt:
a) die Ver(sch)wendung hochwertigsten Ackerbodens zur Futtererzeugung für Massentierhaltung oder Biospritproduktion;
b) die Tatsache, dass auf riesigen Flächen menschliche Nahrung nur über Viehhaltung, also Milch- und Graswirtschaft, erzeugt werden kann, weil Klima und Relief nichts anderes zulassen.
In meinen Augen ist nicht die Produktion entscheidend, es gibt ja von allem zuviel. Man muss sich die Sinnfrage beim Verbrauch (was, wann, wieviel, von wo?) stellen. In einer Gesellschaft, wo mehr und besser das Gleiche zu bedeuten scheint, ist das offenbar kaum möglich.
Was mich an dem Motiv der Bauerndemo grundsätzlich stört: die fühlen sich von den Konsumenten bevormundet und vom Staat gegängelt, weil die auch eine Meinung dazu haben, wieviel von was zur Nahrungsmittelproduktion eingesetzt werden darf und wie Landschaften aussehen sollen oder eben nicht aussehen sollen, wo solches geschieht.
a) die Ver(sch)wendung hochwertigsten Ackerbodens zur Futtererzeugung für Massentierhaltung oder Biospritproduktion;
b) die Tatsache, dass auf riesigen Flächen menschliche Nahrung nur über Viehhaltung, also Milch- und Graswirtschaft, erzeugt werden kann, weil Klima und Relief nichts anderes zulassen.
In meinen Augen ist nicht die Produktion entscheidend, es gibt ja von allem zuviel. Man muss sich die Sinnfrage beim Verbrauch (was, wann, wieviel, von wo?) stellen. In einer Gesellschaft, wo mehr und besser das Gleiche zu bedeuten scheint, ist das offenbar kaum möglich.
Was mich an dem Motiv der Bauerndemo grundsätzlich stört: die fühlen sich von den Konsumenten bevormundet und vom Staat gegängelt, weil die auch eine Meinung dazu haben, wieviel von was zur Nahrungsmittelproduktion eingesetzt werden darf und wie Landschaften aussehen sollen oder eben nicht aussehen sollen, wo solches geschieht.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Benutzer 2354 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Unsere Klöckner ( keine Ahnung für was die gerade Ministerin ist ) hat auf der Grünen Woche gesagt. Wir müssen die Produktion der Landwirtschaft bis zum Jahre 2050 um 70 % steigern. Das geht nicht mit Bauernhofromantik. Zitat Ende .
Ich lass das jetzt mal unkommentiert, bevor ich mir ernsthaft Gedanken mache über den Geistigen Zustand unserer " Führungsriege ".
Ich lass das jetzt mal unkommentiert, bevor ich mir ernsthaft Gedanken mache über den Geistigen Zustand unserer " Führungsriege ".
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Küstenharry
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ja und genau so wird es in der Zukunft sein, dank Klimawandel, klimaschädlicher Massentierproduktion, industrieller Landwirtschaft und Dürresommern.Rohana hat geschrieben: Fr 17. Jan 2020, 20:50 "Darum muss es in Zukunft heißen: Auf fruchtbarem Boden wird nur noch Nahrung für Menschen angebaut. Tierfutter oder Energie gewinnen wir von Wiesen und Weiden, aus Reststoffen und Abfällen. "
Jaaaa. Weil Menschen auch so gerne Kleegras futtern... oder Ackerbohnen... oder Erbsenvielleicht Soja.
gerade aus der zeitung:
Pflanzliche Eiweisprodukte werden knapp, für steigende Nachfrage nach Fleischersatzprodukten. Vegane Burger etc.
Absatz und Produktion werden sich vervielfachen.
Hier in der Region baut man daher wieder vermehrt Ackerbohnen an.
Mal sehen, ob ich die neue Genossenschaft finde.
da
https://www.landundforst.de/landwirtsch ... uen-560962
Fleisch muss wieder 20 ,- das Kilo kosten und darf nur einaml pro Woche auf den Teller.
Gruss von der Küste
Harry
Harry
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Grade wenn organische und mineralische Dünger einge"spart" werden sollen, sind Leguminosen wichtig, auch im Hinblick auf weite und abwechslungsreiche Fruchtfolgen. Das zwanghaft in einen Rahmen für "nur zur menschlichen Ernährung" pressen zu wollen ist Unfug - genauso wie die Annahme dass alles was Weizen ist von Menschen gegessen werden sollte und an Tiere veschwendet wäre...emil17 hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 07:46 Da werden dauernd zwei Sachen vermischt:
a) die Ver(sch)wendung hochwertigsten Ackerbodens zur Futtererzeugung für Massentierhaltung oder Biospritproduktion;
b) die Tatsache, dass auf riesigen Flächen menschliche Nahrung nur über Viehhaltung, also Milch- und Graswirtschaft, erzeugt werden kann, weil Klima und Relief nichts anderes zulassen.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Zwanghaftes "In-einen-Rahmen-pressen-Wollen" ist immer Unfug.Rohana hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 17:00Das zwanghaft in einen Rahmen für "nur zur menschlichen Ernährung" pressen zu wollen ist Unfug....
Z.B. zu behaupten, nur Landwirte können "uns" ernähren - ursprünglich hat sich der Mensch anders ernährt, als Selbstversorger z.B.
Und wir essen sehr viel Bohnen (Trockenbohnen, also die Kerne), Linsen, Kichererbsen, Erbsen - ist fast alle Tage gemeinsam mit Gemüse und Getreide unsere Hauptnahrung.
Nein, wir sind keine Veganer und Soja essen wir eigentlich gar nicht.
Weizen auch nur selten - als "Sonntagsfrühstück" gibt es Brötchen, im Alltag ist es der Roggen
Ich denke, man sollte maßhalten........
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Dann schau halt mal auf die Herkünfte, Ina.
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strega
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Was meinste damit? Dass eh fast alles aus China kommt, was im Supermarkt landet, vom Knoblauch bis zur Kichererbse?
Ja mei, in Italien kommt fast aller Knoblauch bekannter Lebensmittelketten aus China, italienischer Knoblauch ist nicht mehr gefragt, obwohl es den auch in Hülle und Fülle gibt
.... bei den Leguminosen interessierts mich nicht mehr, was woher kommt.... fühl mich wesentlich besser dabei
Also, in Sachen Leguminosen bin ich fast autark, zum Glück
Es könnt einfach sein, wenns nur zweimal im Monat Fleisch gibt bei allen und alle sonst halt auch irgendwie weg kommen vom völlig entarteten Lebensstil, sofern er entartet ist, also jeden Tag Fleisch bis zum Abwinken und Getreide ständig schon ab Frühstück...........................................................
und überfressen in jeder Hinsicht sind eh fast alle in den Industrienationen
Hab das bei Renè Gräber gelesen vor Kurzem....:
https://www.gesund-heilfasten.de/blog/b ... 60-ernten/
wenn das echt so ist, dann wird eh bald alles anders
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Was soll man denn deiner Meinung nach dann essen, wenn kein Fleisch und nun auch kein GetreideGetreide ständig schon ab Frühstück.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Da denken wohl die meisten so. Ist halt bissl für'n Arsch wenn man uns vorschreiben will was bei uns zu wachsen hat, aber es nicht ausreichend/keinen "gebilligten" Markt dafür gibt.strega hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 22:43 .... bei den Leguminosen interessierts mich nicht mehr, was woher kommt.... fühl mich wesentlich besser dabei![]()
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Kartoffeln. Kartoffeln. Kartoffeln.Taraxacum hat geschrieben: Sa 18. Jan 2020, 23:07Was soll man denn deiner Meinung nach dann essen, wenn kein Fleisch und nun auch kein GetreideGetreide ständig schon ab Frühstück.![]()
