auch hier wäre ein bild hilfreich. Ich versteh's leider auch nicht.
bei meiner trennvorrichtung ist der schlauch direkt mit dem gewinde, das ja an dem trenndings integriert ist, verschraubt und hängt dann einfach in den behälter (10l tank oder gießkanne, je nachdem).
.... sooo nun habe ich den Übeltäter fotografiert.
k-P1180009.JPG (49.57 KiB) 4164 mal betrachtet
Die Verschraubung finde ich schon wichtig, da es doch sonst aus der Öffnung rausstinkt.
Vielleicht habr Ihr jetzt einen Rat bzw. eine -Kaufempfehlung für mich.
Für die nicht so bastelfreudigen Komposttoifans:
Feststoffe entsorgen wir unverändert über die Kanalisation.
Für flüssiges hab ich Holzkohle. In den Eimer im Hof pinkeln, findet mein Zwerg toll; ich hab einen versteckten in der Werkstatt. Wenn's zuviel wird, macht man halt wieder herkömmlich ins Kanalisationsklo, ansonsten scheint halt die Sonne drauf und verdunstet die Feuchtigkeit und die Nährstoffe bleiben in der Kohle. Stinkt echt nicht!!! Kein bißchen!
nur so ein Gedanke von mir: wenn du den Kanister aufstellst, dann müsste der Urin automatisch reinfließen und sich nicht mehr durch das Gewinde drücken. Notfalls den Kanister tiefer stellen, oder einen "gestauchten" verwenden (die haben das gleiche Fassungsvermögen, sind aber niedriger).
...danke für Euere Anregungen.
Kanalisation habe ich nicht. Früher habe ich die Fäkalien mit der Chemietoilette weggefahren, aber so spaßig ist das halt nicht.
Den Behälter aufrecht strellen bringt nichts, da der Urin ja nicht im freien Fall heruntertropft, sondern immer an der Schlauchwand innen runterläuft. Da würde auch tieferstellen nichts bringen und den Fußboden wollte ich eigentlich schon so lassen.
Direkt senkrecht unter den Auslauf der Trennvorrichtung stellen, ist auch nicht möglich da hier der Platz nicht vorhanden ist. Sonst müßte man ja mit waagrecht ausgestreckten Unterschenkeln auf dem Kloo sitzen wenn das Gehäuse an der Stelle das erforderliche Volumen hätte.
Die Möglichkeit außerhalb vom Haus den Behälter in einen Schacht zu stellen wäre mir die liebste Lösung gewesen. Aber hier gibt es öfter mal Hochwasser und da der Behälter ja nicht immer randvoll ist drückt das steigende Grundwasser alles hoch.
Ich bräuchte doch nur ein Aufsatzteil auf den Schlauch, das man nie entfernt, ähnlich wie beim Benzinzapfhahn. So dass das der Schraubverschluß und die ständig rausfallende Dichtung nicht fortlaufend mit Urin benetzt wird.
Also,
ich hatte das anfangs auch so ähnlich wie Du. Aber ohne Verschraubung. Also einfach Gefälle, Schlauch in den Kanister gesteckt und geleert wenn voll.
Das Ding ist ja, dass frischer Urin nicht stinkt. Das was stinkt sind hauptsächlich die Ablagerungen. Da hilft regelmäßiges reinigen des Kanisters. zB könntest Du zwei nehmen und immer abwechselnd betreiben. Ich reinige meinen mit Zitronensäure.
Bei mir habe ich es nach vielen Versuchen so gelöst:
- Urintank in Keller gestellt (dafür den Schlauch durch ein Loch im Boden geführt, geht halt net anders)
- dann hat's aber noch mehr gestunken, dadurch, dass in dem 4m langen Schlauch ja auch Ablagerungen sind. Verstopfen des Lochs in der Toilette mit nem essiggetunkten Schwamm ging, war aber für Gäste eklig.
- die Lösung war dann ganz einfach: Ich habe den Schlauch direkt nach der Toilette als Syphon gelegt. So steht immer frischer Urin im Bogen und der stinkt nicht.
- den Bogen kann man mit Zitronensäure, Essig etc ab und an gut sauber bekommen, da die Reinigungsflüssigkeit ja im besagten Bogen stehen bleibt.
Ich weiß, dass löst jetzt Dein Schraubenproblem nicht, aber vll. kannst Du's ja anders lösen.
Das einzige was mir einfällt wäre ein Gummischnuddel wo Du den Schlauch einfach reinsteckst und der dann um den Schlauch dicht abschliesst. Material wielleicht wie ein Radschlauich, Weck-Gummi oder so...
Es gibt bestimmt auch Kupplungen für so große Schläuche im Handel.
Grüssle,
KEF
ps. ich liebe meine komposttoilette immer noch :-)
Raubritterin hat geschrieben:Die Verschraubung finde ich schon wichtig, da es doch sonst aus der Öffnung rausstinkt.
In den Schraubdeckel eine Verlängerung bauen, zB. ein Stück Abwasserrohr DN 50 mit dem Lötkolben "anschweißen". Das muss ja nicht lange sein vielleicht 50 mm, da kann man den Spalt auf der Innenseite auch noch verschweißen und mit Sandpapier glattschleifen.
RichardBurgenlandler hat geschrieben:eine Verlängerung bauen, zB. ein Stück Abwasserrohr DN 50 mit dem Lötkolben "anschweißen"
:daumen
karl-erwins-frau hat geschrieben:ein Gummischnuddel wo Du den Schlauch einfach reinsteckst und der dann um den Schlauch dicht abschliesst
bingo... ja in dieser Art muss es was sein... Luftballon? Verhüterli? (die sind glaube ich schon verhökert) Oder eben ein weiches Gummirohr was in den Schlauch gesteckt wird und dann die Stelle überbrückt.
Da hätte ich auch schon eher draufkommen können. Jetzt muss ich mal die Krimskramskiste sichten.
Danke!
Karin
Wenn der Schlauch nicht so ultradick sein muss, könntest du auch mit einer Tankverschraubung und Schnellverbindern arbeiten. Ich kann mit dem Tablet leider keine Links reintun. Das würde aber auch ein Entleeren ohne Aufschrauben möglich machen. Geht aber nur bis 12 mm Durchmesser glaub ich.