ja sehr nett die Illustration, ich kenne sie bereits. Aber die Konstruktion ist da ein wenig anders und wenn größere Mengen Wasser nachgeschüttet werden, dann besteht zu den bisherigen Problemen obendrein noch die Gefahr, dass der darunterstehende Urinbehälter überläuft. Wer an eine "richtige" Klospülung gewöhnt ist, der schüttet dann nämlich schon ordentlich Wasser hinterher....
Also, ich hab nen simplen selbst geschriebenen zettel an der wand hängen. die meißten besucher fragen aber eh nach und dann mach ich eben eine kleine führung; kann man auch gleich erklären warum man das macht. :-)
nun ist wieder die Jahreszeit wo öfter mal Gäste kommen und sich der Urinbehälter schneller füllt.
Ich selber piesel inzwischen meißt hinter die Hecke, denn die Konstruktion nach der Trenn-Einheit hat sich bei mir leider absolut nicht bewährt:
Der Schlauch (vom Trenneinsatz kommend) geht mit einer Schraubverschluß-Überwurfmutter und einem Dichtungsgummiring in den Auffangkanister über.
Sprich.. der Urin läuft am Gewinde entlang über die Dichtung und dann erst in den Auffangbehälter. Da konzentrierter Urin eben Ablagerungen zurückläßt, ist die ganze Schoose nach wenigen Leerungen undicht. Immer wieder unter das Sitzbrett reinkriechen, aufwischen, aufschrauben, zuschrauben, wieder aufwischen, würg, noch fester zuschrauben.... ich habe es satt!!!
Gibt es denn keine Konstruktion, in der Art, dass der Urin an dieser Stelle durch einen Einfüll-Stutzen an dem Gewinde vorbeigeleitet wird? Wie sind denn da Euere Erfahrungen? Ist das irgendwie lösbar?
Hab jetzt nicht ganz deine Beschreibung verstanden, einmal sollte der Schlauch von der Trennvorrichtung kommend über dem Anschluß an der Trennvorrichtung stecken, andererseits im Einlauf zum Kanister, evtl. durch eine Gummimuffe abgedichtet. Wo ist da ein Gewinde?
auch hier wäre ein bild hilfreich. Ich versteh's leider auch nicht.
bei meiner trennvorrichtung ist der schlauch direkt mit dem gewinde, das ja an dem trenndings integriert ist, verschraubt und hängt dann einfach in den behälter (10l tank oder gießkanne, je nachdem).
.... sooo nun habe ich den Übeltäter fotografiert.
k-P1180009.JPG (49.57 KiB) 4201 mal betrachtet
Die Verschraubung finde ich schon wichtig, da es doch sonst aus der Öffnung rausstinkt.
Vielleicht habr Ihr jetzt einen Rat bzw. eine -Kaufempfehlung für mich.
Für die nicht so bastelfreudigen Komposttoifans:
Feststoffe entsorgen wir unverändert über die Kanalisation.
Für flüssiges hab ich Holzkohle. In den Eimer im Hof pinkeln, findet mein Zwerg toll; ich hab einen versteckten in der Werkstatt. Wenn's zuviel wird, macht man halt wieder herkömmlich ins Kanalisationsklo, ansonsten scheint halt die Sonne drauf und verdunstet die Feuchtigkeit und die Nährstoffe bleiben in der Kohle. Stinkt echt nicht!!! Kein bißchen!
nur so ein Gedanke von mir: wenn du den Kanister aufstellst, dann müsste der Urin automatisch reinfließen und sich nicht mehr durch das Gewinde drücken. Notfalls den Kanister tiefer stellen, oder einen "gestauchten" verwenden (die haben das gleiche Fassungsvermögen, sind aber niedriger).