5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

Sonne, Wind und Feuer
Kerstines
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#141

Beitrag von Kerstines »

Ooch, das war groß genug für die Betroffenen.
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wombifahrer
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#142

Beitrag von wombifahrer »

Hagen hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 17:42 Servus,
...

Nu ja, man muss sich das ja nicht ausmalen. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar gestiegen, aber es ist trotzdem noch unwahrscheinlich.

VG
Hagen
Alles richtig - nur mit dem unwahrscheinlich geh ich nicht konform.

Ich hoffe, das ich die bürgerkriegsähnlichen Ausbrüche nicht mehr miterleben muß.
Obwohl, meinereiner ist gewappnet ...

Weil - der Strom kann schon morgen einfach über längere Zeit ausfallen - oder?
Wer weiß das schon :hmm:
Gruß Reiner :hack:
Eule
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#143

Beitrag von Eule »

Kerstines hat geschrieben: Fr 29. Mai 2026, 21:40 Ooch, das war groß genug für die Betroffenen.
aber nicht groß genug für die Folgen, die Hagen beschreibt. Stattdessen gab's, wie bei allen lokalen Katastrophen, solidarische Hilfe aus dem nicht betroffenen Umland.
Bevor es zu einem Zusammenbruch der "öff. Ordnung" und den beschriebenen Szenarien käme, müssten wohl Flächen zumindest in der Größenordnung von Bundesländern gleichzeitig betroffen sein, was nicht ausschließt, dass auch der Stromausfall nur in einem Stadtviertel dazu genutzt wird, den Ausfall von Alarmanlagen für Einbrüche zu nutzen o.ä..
Hagen
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#144

Beitrag von Hagen »

Nun ja, meine Wortwahl "unwahrscheinlich" ist natürlich relativ.
Was ich unter "unwahrscheinlich" verstehe, hat mich zumindest dazu veranlasst mich entsprechend vorzubereiten.
("Unwahrscheinlich" beinhaltet auch eine gewisse "Wahrscheinlichkeit").
Es ist klar, dass selbst bei "üblichen Gaslieferungen" über den Sommer wir nicht die Gasreserven erreichen werden, die üblicherweise
vor dem Winter verfügbar sind.
Wir gehen also mit den geringsten Reserven die wir jemals hatten in den Winter 2026/2027.
Hinzu kommt, dass im Winter die Photovoltaik um 90+% reduziert ist. Atomkraftwerke gibt es nicht mehr, weshalb nur noch fossile Kraftwerke als backup möglich sind. Der größte Anteil daran sind Gaskraftwerke, und Gas ist bekannter Maßen Mangelware.
Die Wahrscheinlichkeit oder Unwahrscheinlichkeit ist nun eine Abschätzung die dann auch vom Wetter abhängt.
Leider brauchen die Wärmepumpen gerade bei niedrigen Temperaturen deutlich mehr elektrische Energie, die dann ja auch irgendwoher kommen muss.
Kurz um: Der Skepsis und den Bedenken stimme ich vollumfänglich zu, denn das ist definitiv nicht aus der Luft gegriffen.
VG,
Hagen
Kirschkernchen
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#145

Beitrag von Kirschkernchen »

Es gibt inzwischen mehrere gesellschaftliche Bereiche, in denen wir mit unseren ehrenwerten Eliten auf solche fragilen Zustände hinsteuern. Man könnte, wenn man damals 2007 bei Bear Stearns und Freddie Mac "dabeigewesen" ist, glatt schon krisenmüde werden. Oder man bemerkt es immerhin jetzt. Aus meiner Sicht ist ein gewisser Abenteuergeist hier hilfreich. Egal ob der Strom ausfällt, die Trojanischen Pferde in den Großstädten aktiv werden, die Kinder geistig nicht mehr fähig sind, unsere Rente zu erarbeiten, das ZDF vom Netz genommen wird, die nächste Grippewelle uns in Gummikostüme mit Propellermützen zwingt oder der Tscheche wieder vor der Tür steht,...man könnte es sportlich sehen.
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#146

Beitrag von unkrautaufesserin »

Manchmal frage ich mich, wie die Menschheit jahrtausendelang ohne Strom überlebt hat....
Kerstines
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#147

Beitrag von Kerstines »

Und ich erinnere mich immer wieder daran, wie glücklich meine Großeltern von dem Moment erzählt haben, als sie dann endlich auch in den Genuß der elektrischen Energie kamen.
Und der Müller unseres Dorfes, der Anfang der 1920er glücklich war, wie die ganzen anderen Windmüller hier von der völlig unberechenbaren Windkraft auf verläßlichen und kalkulierbaren elektrischen Antrieb umstellen zu können, der muß ja sowas von doof gewesen sein: Diese tolle kostenlose Energieart (Wind und Sonne schicken ja bekanntlich keine Rechnung) freiwillig einzutauschen gegen etwas, was kostet ... wie konnte er nur.
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Kirschkernchen
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#148

Beitrag von Kirschkernchen »

Wir tauschen hier einfach Methoden aus, die uns selber - jeden für sich - beruhigen. Die einen fühlen sich wohler mit Aktion, die anderen mit Nixmachen. Wenn die Aktivität des anderen unangemehm wird, weil die eigene Untätigkeit sich nicht mehr bequem anfühlt, dann bringt man Argumente vor, warum Aktivität ohnehin nichts bringt. Wenn man etwas nicht hören will, sagt man, es war schon immer so, du sagst mit nichts neues. Wenn du dann eine Kerze und ein Windrädchen hast und ich nicht, fühlt sich meins besser an, wenn ich dir sage, dass nach 2 Wochen der Mob ohnehin über dich und deine Kerze und dein Windrädchen herfällt. Also bleibe ich so wie ich bin und meine Untätigkeit fühlt sich wieder besser an.

So vertreiben wir uns seit 20 Jahren die Zeit, giften uns an, die Bundesursel freut sich und es kommen nach jeder kleineren Krise wieder einige dazu, die immerhin bemerkt haben, dass die Autoritäten es nicht zwingend gut mit ihnen meinen. Oder eben klitzekleiner Fehlerchen machen. Was machen wir nun. Die einen machen was und die anderen machen es madig. Aber wer in ein Selbstversorgerforum geht, der wird grundsätzlich eher aktiver sein...also werden sich Absichten und Methoden garnicht so stark unterscheiden. Möglicherweise die Wörter.

Denkt
Kirschkernchen
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#149

Beitrag von unkrautaufesserin »

Manchmal finde ich sogar richtig gut, was Du so schreibst :dafür:

Ich habe keinen Smiley mit Daumenhoch gefunden.

Aber im Ernst. Wir gehen doch nicht davon aus, daß der Strom dauerhaft wegbleibt. Wir müssen doch nur Zeit X überstehen. Und da ist die Frage, wie aufwendig betreibe ich Vorsorge für eine Zeit, die wahrscheinlich selten auftritt und nur kurz anhält. Oder gehe ich vielleicht einen Schritt zurück in meiner Bequemlichkeit, lebe auf reduziertem Niveau und freue mich dann, wenn der Strom wieder da ist und ich das Leben wieder hochfahren kann.
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