Sehe ich auch so, aber es gibt ja immer Leute die sehr! schlau sind. ... und im Zeitalter von App und KI ist die Gefahr noch größer, dass sich die Leute schlau/sicher fühlen. Es geht nichts über selbst erlerntes Wissen.emil17 hat geschrieben: Di 10. Mär 2026, 18:43 Wer das nicht unterscheiden kann, der soll doch einfach nicht sammeln.
Ich bin nicht gegen Apps und KI. Die haben in bestimmten Bereichen ihre Daseinsberechtigung, aber man muss in der Lage sein, das Ergebnis hinterfragen zu können.
KI nutze ich persönlich nicht, weil ich meinen Kopf selbst anstrengen will. Apps und so was wie Wikipedia nutze ich schon, aber sehr oft nutze ich sie als Ausgangsbasis für weitere Recherchen. Bin halt ´n Dickbrettbohrer
Wir hatten vor ein paar Jahren einen wirklichen Vergiftungsfall in der Familie. Die Schwägerin war zum Pilzesammeln, hat anschließend die Mutter aus dem Pflegeheim geholt und sie haben gemeinsam gegessen. (Nein, ich denke nicht!, dass eine blöde Absicht dahinter stand.)
Als es der Mutter am Abend im Pflegeheim richtig schlecht ging, haben die Pfleger den Arzt gerufen. Mutter hatte dem Arzt zum Glück erzählen können (Demenz), dass sie der sie Pilze gegessen hatten, worauf der Arzt sie mit Blaulicht im Krankenhaus geschickt hat. Mutter hatte man für 4 Tage ins künstliche Koma gelegt. Sie hat´s recht gut überstanden.
Gleichzeitig hat das Krankenhaus die Polizei alarmiert, die die Wohnungstür bei der Schwägerin aufbrechen musste und sie am Bogen liegend gefunden, hat. Für sie war es die Rettung in letzter Minute.
Auf die Frage, was sie für Pilze gegessen hatte, sagte sie wohl "irgendwelche Schirmpilze"
Früher hieß es bei uns "Dummheit richtet die Evolution." Nein, heute ist man da feinfühliger und sagt das nicht mehr.


