Und? Entspricht das in etwa dem Geldbetrag, den Du dann in den Briefkasten wirfst?
Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Kerstines
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Manfred hatte Dir doch vorgerechnet, was so ein Ballen Heu mit Anlieferung in etwa kostet.
Und? Entspricht das in etwa dem Geldbetrag, den Du dann in den Briefkasten wirfst?
Und? Entspricht das in etwa dem Geldbetrag, den Du dann in den Briefkasten wirfst?
"Es sind die Fantasten, die die Welt in Atem halten. Nicht die Erbsenzähler." Erich von Däniken
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Tscharlie, dort herrschen keine Geldnöte.
Hallo? Hatte ich etwas von Kosten geschrieben? Nein! Natürlich werfe ich in den Briefkasten was er verlangt und hatte auch nie darüber diskutiert.
Keine Ahnung wie Manfred aufs Vorrechnen gekommen war.
Kerstines hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 16:51 Manfred hatte Dir doch vorgerechnet, was so ein Ballen Heu mit Anlieferung in etwa kostet.
Und? Entspricht das in etwa dem Geldbetrag, den Du dann in den Briefkasten wirfst?![]()
Hallo? Hatte ich etwas von Kosten geschrieben? Nein! Natürlich werfe ich in den Briefkasten was er verlangt und hatte auch nie darüber diskutiert.
Keine Ahnung wie Manfred aufs Vorrechnen gekommen war.
sybille ist nach PC-Problemen Elli1
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Kerstines
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Du sollst hier ja keine Zahl nennen! Wenn sich der Betrag, den Dein Lieferant "verlangt", gravierend von Manfred's Ergebnis unterscheidet, würde ich mal anfangen, nachzudenken.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Geh wieder aufs Sofa. Ich weiß nicht wovon Du schreibst.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Kein Grund zu streiten. Habe nur einen Gedanken gesponnen.
Das müssen Lieferant und Kundin unter sich ausmachen.
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unkrautaufesserin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Mein Heulieferant wird wohl nicht mehr lange auf der Welt sein. Er sieht inzwischen quittegelb aus, zu viel Bier, ist hier eine Massenkrankheit. Mir tut das leid, er ist einer von denen, die Gehirn zwischen den Ohren haben.
Keine Ahnung, wo ich dann zukünftig mein Heu kaufe. Der Junior hat keinen Führerschein mehr, zu viel Bier halt.
Keine Ahnung, wo ich dann zukünftig mein Heu kaufe. Der Junior hat keinen Führerschein mehr, zu viel Bier halt.
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Sonntags Heu bringen deutet eher auf ein Zeitproblem unter der Woche hin. Sonntags ist ja keine reguläre Arbeit...Elli1 hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 15:40Hatte ich doch schon gemacht aber es kommt jedes mal eine andere Entschuldigung. Seltsamerweise ist es ihm egal mir sonntags das Heu zu bringen obwohl das nicht sein muss weil ich dann montags vor meiner Arbeit noch die Arbeit mit dem Zurechtrücken vom Heu habe. Stehe eh schon um 5 Uhr auf wann soll ich denn noch aufstehen?Zurück zum Ausgang der Diskussion bei Elli: Nein, Hinterherlaufen finde ich weder normal noch als permanenter Fall einfach so entschuldbar. Sprich den guten Mann doch bitte ganz konkret darauf an, hör nach was los ist, schau ob ihr etwas tun könnt um dem entgegenzuwirken.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Danke Rohana
Ich werde ihn das nächste Mal am gleichen Tag nochmal erinnern. Das hatte ich bisher nicht gemacht weil ich dachte damit zu nerven.
Ich werde ihn das nächste Mal am gleichen Tag nochmal erinnern. Das hatte ich bisher nicht gemacht weil ich dachte damit zu nerven.
sybille ist nach PC-Problemen Elli1
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Frage ihn doch einfach was ihm am Besten passt.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein weiterer hoch interessanter Vortrag von Michael Horsch, den jeder anschauen sollte, der sich für Landwirtschaft und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung interessiert.
Die Firma Horsch entwickelt und baut High-End-Maschinen für den Groß-Ackerbau, hauptsächlich für die Flächenbearbeitung und Saat.
https://www.youtube.com/watch?v=F4u6CppKdPE
Zu Beginn erzählt er über seine Familien- und Unternehmensgeschichte.
Ab 18:25 min macht er einen Schwenker in die aktuelle Weltpolitik.
Ab 34:35 geht es um das Mercosur-Abkommen. Die Konkurrenz in seinem Fachgebiet, dem Ackerbau sie wegen der hohen Pacht- und Transportkosten in Südamerika überschaubar. (Den Fleischsektor lässt er außen vor.)
Ab 42:00 min spricht er über schnell zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz in seinem Unternehmen, den er für eines der ganz großen Zukunftsthemen hält. Er geht davon aus, dass innerhalb relativ kurzer Zeit sehr viele Bildschirmarbeitsplätze in seinem Unternehmen entfallen werden und hat deshalb einen Einstellungstop verhängt. Er hofft den freiwerdenden Mitarbeitern durch weiteres Wachstum neue Arbeitsplätze in der Produktion anbieten zu können.
Ab 1:00:10 h Vergleicht er den Ackerbau in Süd- und Nordamerika mit dem in der EU.
Als erstes Beispiel führt er einen 6.000 ha Ackerbaubetrieb in Illinois, USA, an. Dieser wird von 4 Arbeitskräften bewirtschaftet. Dazu kommen 2 x jährlich, jeweils in der Erntesaison, je 10 LKW-Fahrer, den den Rest des Jahres in der familieneigenen Spedition beschäftigt werden, um sie bei der Stange zu halten.
Um diese Fläche mit so wenigen Leuten zu bewältigen, braucht es extrem schlagkräftige, sehr teure Maschinen. Diese teuren Maschinen will man kaum noch Fremd-AK anvertrauen, bzw. findet keine Fremd-AK-mehr die man mit gutem Gewissen and diese Maschinen lassen kann. Deshalb stammen 3 der 4 AK aus der Familie.
Der Durchschnittsertrag in der Region liegt bei 18 t Körnermais (trocken) pro ha und 5,5 t Soja pro ha.
Wer diesen Durchschnittsertrag nicht erreicht, kann die hohen Pachtpreise nicht bezahlen und fällt aus dem Wettbewerb.
Ab 1:11:00 h vergleicht er Zahlen aus der Betriebsauswertung zweier Spitzen-Ackerbaubetriebe,
der eine in Ostdeutschland, der andere in den USA.
Der deutsche Betrieb erzeugt umgerechnet auf Getreideeinheiten ca. 30.000 Tonnen, der US-Betrieb ca. 84.000 Tonnen.
Der deutsche Betrieb benötigt im Schnitt 48 Minuten Arbeitszeit, um eine Tonne Getreide zu produzieren.
Der Betrieb in D hat 5,3 Millionen in Form von Maschinen stehen, der US-Betrieb 9,4 Millionen.
Die Jahresarbeitszeit auf dem Deutschen Betrieb liegt bei 24.000 Stunden, die des US-Betriebs bei 11.500 h.
Daraus errechnet sich von den deutschen Betrieb eine Arbeitszeit von 48 min. je Tonne Getreide (in Spitzenwert in der EU), für den US-Betrieb sind es gut 8 Minuten je Tonne, durch die großen Strukturen und die hohe Schlagkraft seiner Maschinen sowie viel weniger Bürokratie.
Trotzdem verdient der deutsche Betrieb mehr pro Tonne, weil er deutlich niedrigere Saatgut-, Versicherungs- und Pachtpreise hat.
Ab 1:23:00: Zu den Entwicklungen im hybriden Ackerbau in Brasilien, wo erfolgreich daran gearbeitet wird, den Bedarf an chemischen Pflanzenschutzmitteln durch den Einsatz von Mikrobiologie zu reduzieren.
Die Firma Horsch entwickelt und baut High-End-Maschinen für den Groß-Ackerbau, hauptsächlich für die Flächenbearbeitung und Saat.
https://www.youtube.com/watch?v=F4u6CppKdPE
Zu Beginn erzählt er über seine Familien- und Unternehmensgeschichte.
Ab 18:25 min macht er einen Schwenker in die aktuelle Weltpolitik.
Ab 34:35 geht es um das Mercosur-Abkommen. Die Konkurrenz in seinem Fachgebiet, dem Ackerbau sie wegen der hohen Pacht- und Transportkosten in Südamerika überschaubar. (Den Fleischsektor lässt er außen vor.)
Ab 42:00 min spricht er über schnell zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz in seinem Unternehmen, den er für eines der ganz großen Zukunftsthemen hält. Er geht davon aus, dass innerhalb relativ kurzer Zeit sehr viele Bildschirmarbeitsplätze in seinem Unternehmen entfallen werden und hat deshalb einen Einstellungstop verhängt. Er hofft den freiwerdenden Mitarbeitern durch weiteres Wachstum neue Arbeitsplätze in der Produktion anbieten zu können.
Ab 1:00:10 h Vergleicht er den Ackerbau in Süd- und Nordamerika mit dem in der EU.
Als erstes Beispiel führt er einen 6.000 ha Ackerbaubetrieb in Illinois, USA, an. Dieser wird von 4 Arbeitskräften bewirtschaftet. Dazu kommen 2 x jährlich, jeweils in der Erntesaison, je 10 LKW-Fahrer, den den Rest des Jahres in der familieneigenen Spedition beschäftigt werden, um sie bei der Stange zu halten.
Um diese Fläche mit so wenigen Leuten zu bewältigen, braucht es extrem schlagkräftige, sehr teure Maschinen. Diese teuren Maschinen will man kaum noch Fremd-AK anvertrauen, bzw. findet keine Fremd-AK-mehr die man mit gutem Gewissen and diese Maschinen lassen kann. Deshalb stammen 3 der 4 AK aus der Familie.
Der Durchschnittsertrag in der Region liegt bei 18 t Körnermais (trocken) pro ha und 5,5 t Soja pro ha.
Wer diesen Durchschnittsertrag nicht erreicht, kann die hohen Pachtpreise nicht bezahlen und fällt aus dem Wettbewerb.
Ab 1:11:00 h vergleicht er Zahlen aus der Betriebsauswertung zweier Spitzen-Ackerbaubetriebe,
der eine in Ostdeutschland, der andere in den USA.
Der deutsche Betrieb erzeugt umgerechnet auf Getreideeinheiten ca. 30.000 Tonnen, der US-Betrieb ca. 84.000 Tonnen.
Der deutsche Betrieb benötigt im Schnitt 48 Minuten Arbeitszeit, um eine Tonne Getreide zu produzieren.
Der Betrieb in D hat 5,3 Millionen in Form von Maschinen stehen, der US-Betrieb 9,4 Millionen.
Die Jahresarbeitszeit auf dem Deutschen Betrieb liegt bei 24.000 Stunden, die des US-Betriebs bei 11.500 h.
Daraus errechnet sich von den deutschen Betrieb eine Arbeitszeit von 48 min. je Tonne Getreide (in Spitzenwert in der EU), für den US-Betrieb sind es gut 8 Minuten je Tonne, durch die großen Strukturen und die hohe Schlagkraft seiner Maschinen sowie viel weniger Bürokratie.
Trotzdem verdient der deutsche Betrieb mehr pro Tonne, weil er deutlich niedrigere Saatgut-, Versicherungs- und Pachtpreise hat.
Ab 1:23:00: Zu den Entwicklungen im hybriden Ackerbau in Brasilien, wo erfolgreich daran gearbeitet wird, den Bedarf an chemischen Pflanzenschutzmitteln durch den Einsatz von Mikrobiologie zu reduzieren.
