5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

Sonne, Wind und Feuer
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Amigo
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#71

Beitrag von Amigo »

Du kaufst dir ja auch keinen Ersatzkanister für dein E- Auto .
.
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Tscharlie
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#72

Beitrag von Tscharlie »

Das brauche ich nicht, denn überall kann ich laden, selbst hier in der Nordoberpfalz schießen die E-Säulen wie Pilze aus dem Boden.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
unkrautaufesserin
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#73

Beitrag von unkrautaufesserin »

Außer wenn Stromausfall ist. Dann ist auch in den Ladesäulen keiner.

Mein Diesel hingegen bringt mich von A nach B, lädt mein Handy und hat ein Radio.

Und nach B werde ich müssen, meinem Lieblingsbauern beim Melken helfen und die Milch verarbeitrn.
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emil17
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#74

Beitrag von emil17 »

Amigo hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 21:19 "Die "Experten", die vorher überall gefragt und ungefragt herum posaunt haben, die Energiewende und der Dämmwahn seien staatlich verordnete Geldverschwendung, waren dann schön still."

Sehe ich komplett anders .
Wenn etwas Sinn macht, mache ich es freiwillig.
Gegen Schwachsinn hingegen wehre ich mich.
Das Hauptproblem sind ja nicht die Selbstversorger, die sich irgendwo da draussen durchwurschteln, selbst renovieren oder nicht, selbst dämmen oder nicht, selbst Brennholz machen und so weiter. Es geht um die Millionen von Häuser und Mietswohnungen, wo man völlig von einer Energiezufuhr von aussen abhängig ist. Die sind oft so hoch fremdfinanziert, dass keinerlei Reserven mehr da sind. Wenn dann irgend etwas teurer wird, steht man da. Der Staat soll dann schuld sein, wie das in D halt so ist.
Macht der Staat aber Vorgaben, wie die Situation entschärft werden könnte, ist es staatliche Bevormundung.

Ob es politisch weise ist, eine hoch exportorientierte Volkswirtschaft von einem Energielieferanten abhängig zu machen, der eigene Vorstellungen vom Umgang mit Nachbarn und von der Einhaltung von Verträgen und dergleichen hat, hätte man sich ebenfalls schon lange vor dem Ukrainekrieg überlegen können.
Für die E-Mobilität gilt das Gleiche - für alle, die wenig zu transportieren haben und fast nur Strecken von weniger als 100 km pro Tag und das aussschliesslich auf guten Strassen fahren - also für die überwiegende Mehrheit der Autofahrer - macht es Sinn.

Ich habe privat - ganz ohne staatliche Förderung - seit 25 Jahren Solar auf dem Dach. Aus einer ganz unpolitischen Überlegung heraus: Es ist doch voll bescheuert, dass man Strom kaufen muss, um warmes Wasser zu haben, wenn zur gleichen Zeit die Sonne aufs Dach brennt. Seit wir auch noch eine PV mit Einspeisung haben, habe ich netto übers Jahr keine Stromkosten mehr (wobei das nie ein grosser Kostenpunkt war). Heizung beschränkt sich auf Kosten für Schornsteinfeger und ein bisschen etwas für Kettensäge, Holztransport und so weiter. Das ist, verglichen mit den Energiekosten, wenn ich alles einkaufen müsste, sehr wenig.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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emil17
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#75

Beitrag von emil17 »

unkrautaufesserin hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 06:44 Außer wenn Stromausfall ist. Dann ist auch in den Ladesäulen keiner.
Wie häufig kommt das vor? Einmal pro Jahr ein paar Stunden?
Wie häufig kannst nicht autofahren, weil das Auto in Wartung ist?

Wie viel hätten die tatsächlich gefahreren Kilometer mit Strom gekostet, 2/3 mit dem Tarif zu Hause, 1/3 mit dem Tarif an der Zapfstelle gerechnet?
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Amigo
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#76

Beitrag von Amigo »

emil17 hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 07:57
Amigo hat geschrieben: Mo 2. Feb 2026, 21:19 "Die "Experten", die vorher überall gefragt und ungefragt herum posaunt haben, die Energiewende und der Dämmwahn seien staatlich verordnete Geldverschwendung, waren dann schön still."

Sehe ich komplett anders .
Wenn etwas Sinn macht, mache ich es freiwillig.
Gegen Schwachsinn hingegen wehre ich mich.
Das Hauptproblem sind ja nicht die Selbstversorger, die sich irgendwo da draussen durchwurschteln, selbst renovieren oder nicht, selbst dämmen oder nicht, selbst Brennholz machen und so weiter. Es geht um die Millionen von Häuser und Mietswohnungen, wo man völlig von einer Energiezufuhr von aussen abhängig ist. Die sind oft so hoch fremdfinanziert, dass keinerlei Reserven mehr da sind. Wenn dann irgend etwas teurer wird, steht man da. Der Staat soll dann schuld sein, wie das in D halt so ist.
Macht der Staat aber Vorgaben, wie die Situation entschärft werden könnte, ist es staatliche Bevormundung.


Falscher Ansatz .
Ich brauche keine Vorgaben .
Ich bezahle die Grundsteuer und gut ist´s .
Wie , mit was und warum und wie oft ich heize oder nicht ist mein Problem .
Von Umweltsünden einmal abgesehen.
.
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#77

Beitrag von unkrautaufesserin »

Wie ich schon schrieb, hab ich kein PV und auch auf absehbare Zeit kein Geld für die Anschaffung. Zur nächsten öffentlichen Säule fahre ich15 km und zahle dann Teslapreise.

Die Wartung und auch Reparatur machen wir selbst, das Einzige, was der Liebste nicht kann, ist Alu schweißen.

Ja, Strom wäre schön, aber wenn ich jetzt nicht im Lotto gewinne, wird es so bald nix.
Kirschkernchen
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#78

Beitrag von Kirschkernchen »

Ich vertraue dem Staat. Selbst in Kiew gibts bei diesen Minusgraden noch Hilfe vom Staat. Es wurden zahlreiche sog. "Punkte der Unbesiegbarkeit" in Form von beheizten Zelten mit USB-Buchsen und heißem Tee errichtet. Wenn das unsere Ukraine schon kann, dürfte das hier bis 2029 erst Recht gut funktionieren. So hält man es doch aus. Vielleicht dürfen wir bis dahin hier in Berlin auch wieder Tausalz verwenden, dann bricht man sich auch im Finstern nicht die Haxen, wenn man frierend und hungrig dann mit seinen 70 Jahren 19.00 Uhr zum Feierabend in die Wärmestube wackelt. Vielleicht gibts dort auch Fernsehen, der Lanz wär nicht schlecht, vielleicht sitzt die Tante von der Taz wieder da. Betrieben mit französischem Atomstrom und grünem, amerikanischen Frakinggas.
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#79

Beitrag von Rohana »

So viel Salz wie Berlin zum auftauen bräuchte, da wird die ganze Stadt a Surhaxn... :hmm:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Yuddha
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Re: 5 Tage Stromausfall in Berlin - was würdet/könnet Ihr tun, wenn's bei Euch passierte?

#80

Beitrag von Yuddha »

Kirschkernchen hat geschrieben: Di 3. Feb 2026, 12:29 Selbst in Kiew gibts bei diesen Minusgraden noch Hilfe vom Staat. Es wurden zahlreiche sog. "Punkte der Unbesiegbarkeit" in Form von beheizten Zelten mit USB-Buchsen und heißem Tee errichtet.
Mit unseren Notstromaggregaten, oder?
Wenn das unsere Ukraine schon kann, dürfte das hier bis 2029 erst Recht gut funktionieren.
Ohne unsere Notstromaggergate?
Gesendet von meinem Gameboy.
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