Das geht bei mir genauso.woidler hat geschrieben: So 11. Jan 2026, 18:16 Um auf die Ausgangsfrage nach dem Arbeitsablauf beim Brennholz-Selbstversorgen zurück zu kommen, landet man natürlich auch bei der finanziellen Seite und dem Aspekt größer gehts immer.
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Gedanken zu Aufwand und Preis mache ich mir ehrlich nicht.
Ich spar uns pro Jahr etliches an Pellets und Heizöl, zahl keine Umsatzsteuer und muß auch mein versteuertes Einkommen nicht fürs Heizen ausgeben.
Ich habe die Sicherheit, daß wir ein paar Jahre auch ohne Strom im Warmen sitzen
Natürlich ist es rein finanziell betrachtet unsinnig, einen ganzen Tag im Wald gemütlich rumzumachen und dann kommt vielleicht ein Festmeter Brennholz dabei herum. Ich sehe das aber als Privileg, weil ich es ja gerne mache. Umbringen muss ich mich dabei nicht, ich habe jedes Jahr etwas mehr als was wir verbrennen. 2025 war diesbezüglich extrem, wegen dem vielen Schneebruchholz. Was ich von meinen Wiesen geräumt habe, wird gleich aufgearbeitet - es muss ja sowieso weg - und auch sonst konnte man sich an Fallholz jeder Art nehmen, soviel man wollte. Da stehst du dann ein paar Stunden und putzest Fichtenäste mit dem Gertel, weil die vorzügliches Brennholz geben und man nicht, wie für die grossen Stämme, schweres Gerät dafür braucht.
Was an Ausrüstung da ist: Eine kleine Akku-Kettensäge (die fast die ganze Sägearbeit im Wald macht), eine grössere Benziner, ein oder zwei Handseilzüge, Spaltkeile, Spalthammer, Schubkarre, Transportanhänger und geländegängiges Zugfahrzeug.
Inzwischen habe ich gelernt, allzu widerspenstiges Zeug liegen zu lassen.
Würde ich für andere gegen Geld Brennholz machen, würde ich anfangen zu rechnen, und es dann lieber lassen.


