Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Ich lösche ja gerade Userlaichen. Dabei schaue ich mir natürlich an, was die Leute so geschrieben haben und ob das erhaltenswert ist. Gestern stieß ich auf einen Holzpreisthread von 2012. Da echauffierte man sich über die Holzpreiserhöhung auf 24€/RM. Da habe ich mich gefragt, wer sich die Arbeit für 24€ macht, das ist ja ein Hungerlohn. Die Zeiten sind teuerer geworden, ja. Aber nicht so gewaltig.
Nur mal so dazwischengeworfen...
Nur mal so dazwischengeworfen...
- Rohana
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Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Ich hoffe die User hier laichen nicht
ansonsten verschlankt es die Datenbank sicherlich wenn man die Leichen wegräumt...
Meine Männer sind wieder kräftig im Holz gewesen die Tage (und alle anderen anscheinend auch). Und mosern wieder dass sie so viel Gruscht abschneiden
was soll's denn werden wenn kein Brennholz...
Meine Männer sind wieder kräftig im Holz gewesen die Tage (und alle anderen anscheinend auch). Und mosern wieder dass sie so viel Gruscht abschneiden
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Au Backe, und das passiert mir! Aber das will ich auch hoffen, sonst ist meine Mühe ja umsonst 
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Unser Arbeitsablauf bei der Brennholz Versorgung:
Vor 42 Jahren haben wir unser Grundszück gekauft und die beiden Längsseiten je 120m mit Sämlingen bepflanzt ( Buche, Ahorn , Esche, Eiche alles was wir so finden konnten) um den Teich herum Birken, Weiden, Erlen dazu noch einiges an Buschwerk und Haselsträuchern. Vor 12 Jahren haben wir angefangen zu "ernten". Wir (mein Mann und ich) fällen jedes Jahr so 4-5 Bäume, die entästeln wir noch an Ort und Stelle, dann wird alles ab 5 cm Durchmesser in Meterstücke geschnitten und bis zum Sommer aufgestapelt. Dünneres Holz wird an Ort und Stelle von den Zweigen befreit und in 20cm große Stücke gehackt, das wird später als Anmachholz mit zwischen die Scheite gestapelt. Die Zweige werden durch den Schredder gelassen und als Hackschnitzel auf die Gartenwege und unter die Sträucher gebracht.
Im Sommer sägt mein Mann mit der Kettensäge die Stämme und Äste in ca 30cm lange Stücke, die er dann mit der Spaltaxt zerteilt (einen el. Spalter hat er sich vor Jahren zugelegt, benutzt den aber nicht, er betrachtet die Arbeit als Sport und zwar so lange bis er dafür zu alt ist, er ist jetzt 75!)
Haselsträucher, die sich über die Jahre auf dem gesamten Grundstück ausgebreitet haben, werden regelmäßig auf den Stock gesetzt. Sie geben gute Bohnenstangen, Bau-und Brennholz.
Wir sind seit 12 Jahren zu 100% Selbstversorger mit Brennholz, es stehen noch genug Bäume für weiter Jahre und es wächst ständig Jungholz nach.
Vor 42 Jahren haben wir unser Grundszück gekauft und die beiden Längsseiten je 120m mit Sämlingen bepflanzt ( Buche, Ahorn , Esche, Eiche alles was wir so finden konnten) um den Teich herum Birken, Weiden, Erlen dazu noch einiges an Buschwerk und Haselsträuchern. Vor 12 Jahren haben wir angefangen zu "ernten". Wir (mein Mann und ich) fällen jedes Jahr so 4-5 Bäume, die entästeln wir noch an Ort und Stelle, dann wird alles ab 5 cm Durchmesser in Meterstücke geschnitten und bis zum Sommer aufgestapelt. Dünneres Holz wird an Ort und Stelle von den Zweigen befreit und in 20cm große Stücke gehackt, das wird später als Anmachholz mit zwischen die Scheite gestapelt. Die Zweige werden durch den Schredder gelassen und als Hackschnitzel auf die Gartenwege und unter die Sträucher gebracht.
Im Sommer sägt mein Mann mit der Kettensäge die Stämme und Äste in ca 30cm lange Stücke, die er dann mit der Spaltaxt zerteilt (einen el. Spalter hat er sich vor Jahren zugelegt, benutzt den aber nicht, er betrachtet die Arbeit als Sport und zwar so lange bis er dafür zu alt ist, er ist jetzt 75!)
Haselsträucher, die sich über die Jahre auf dem gesamten Grundstück ausgebreitet haben, werden regelmäßig auf den Stock gesetzt. Sie geben gute Bohnenstangen, Bau-und Brennholz.
Wir sind seit 12 Jahren zu 100% Selbstversorger mit Brennholz, es stehen noch genug Bäume für weiter Jahre und es wächst ständig Jungholz nach.
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Manfred
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Die aktiven User dürften ruhig mal laichen, damit hier etwas Leben in die Bude kommt.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Och, im Moment finde ich die Belebung ausreichend ohne dass jemand laicht.
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Kirschkernchen
- Beiträge: 494
- Registriert: Di 9. Jun 2015, 17:25
- Wohnort: Hügel
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Ich nehm nurnoch nasses, dick vorgespaltenes Nadelholz von etwa 60cm Länge, lose abgekippt.
Die großen Scheite sind rückenfreundlich leicht, liegen recht stabil auf dem Sägebock, drehen sich nicht beim Sägen mit der nervenschohnenden elektrischen Kettensäge. Das dann nur einmal durchsägen, fallenlassen und einschlichten, wenn ich mehr überdachten Platz hätte, würde ich es nichtmal stapeln, sondern nur werfen.
Nichts klein hacken, erst beim Feuer machen dann die astfreiesten und handlichsten Stückche 1 Minute klein hacken, nix auf Vorrat. Das nasse Holz ist dann bei mir bis zum Winter nicht ganz trocken, aber das liegt halt dann länger. Für mich ist Nadelholz einfach am leichtesten säg- und hackbar. Säge, Mann und "Heizvorrichtung" kommen damit am einfachsten zurecht. Und es ist mit Abstand am billigsten. Also faulpelzgeeignet.
Die großen Scheite sind rückenfreundlich leicht, liegen recht stabil auf dem Sägebock, drehen sich nicht beim Sägen mit der nervenschohnenden elektrischen Kettensäge. Das dann nur einmal durchsägen, fallenlassen und einschlichten, wenn ich mehr überdachten Platz hätte, würde ich es nichtmal stapeln, sondern nur werfen.
Nichts klein hacken, erst beim Feuer machen dann die astfreiesten und handlichsten Stückche 1 Minute klein hacken, nix auf Vorrat. Das nasse Holz ist dann bei mir bis zum Winter nicht ganz trocken, aber das liegt halt dann länger. Für mich ist Nadelholz einfach am leichtesten säg- und hackbar. Säge, Mann und "Heizvorrichtung" kommen damit am einfachsten zurecht. Und es ist mit Abstand am billigsten. Also faulpelzgeeignet.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
wieso nass?Kirschkernchen hat geschrieben: Di 20. Jan 2026, 10:55 Ich nehm nurnoch nasses, dick vorgespaltenes Nadelholz von etwa 60cm Länge, lose abgekippt.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Billig, faulpelzgeeignet, aber geringe Heizleistung.
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unkrautaufesserin
- Beiträge: 833
- Registriert: Di 10. Jul 2012, 15:27
- Familienstand: glücklich verheiratet
- Wohnort: In der Mitte
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Ich versteh das Problem mit der geringeren Heizleistung nicht. Wenn ich merke, es wird kalt, leg ich einfach noch mal auf?
Aber es gibt so viele tolle Sachen, die man aus Holz machen kann, da muß ich wirklich nicht die schönsten Stücke verbrennen...
Aber es gibt so viele tolle Sachen, die man aus Holz machen kann, da muß ich wirklich nicht die schönsten Stücke verbrennen...

