Das Ende des Lebensmittelhandels? In welcher Welt lebst du eigentlich? Jeder Hersteller hat Werksverkäufe, aber du weisst schon warum es Discounter gibt und weder Tante Emma noch Milchläden...Tscharlie hat geschrieben: Mi 19. Mär 2025, 16:57 Die Händler machen gerade den Weg frei für die Zukunft.
Es wird geworben mit tollen Eigenmarkenprodukten.
Jeder weiß die stellen das ja nicht selbst her.
Jetzt können die Hersteller der Markenprodukte ja auf die Idee kommen, wir verkaufen das einfach direkt an den Kunden.
Das ist das Ende des Lebensmittelhandels, denn es braucht keine Räume mehr die begangen werden können, es muss nicht sinnlos Ware rumstehen.
Das wird toll, man sitz zuhause und bekommt die Waren einfach nach Hause geliefert.
Huch, das gibt es ja schon, mein Bruder in München kauft schon so ein.
Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das Schöne an Läden ist doch, dass es Milch und Wurst und Gemüse und Klopapier am gleichen Ort gibt.
Gemeint ist dabei nicht unbedingt, dass es 35 Sorten Milch sein müssen, und gemeint ist auch nicht, dass der Laden auf Teufel komm raus Zeug unters Volk drücken will, das man nur braucht, weil einem die Werbung erzählt hat, dass es nicht ohne geht.
Wenn die eine *vernünftige* Marge auf den Produktpreisen haben, kann keiner etwas gegen Läden haben. Und du kannst effizient produzieren, weil du nicht jedesmal abgehalten wirst, wenn jemand eine Gurke oder ein Ei braucht und extra nur deswegen zu Dir gekommen ist.
Aber stell dir vor, du müsstest zum Einkaufen des täglichen Bedarfs in 20 Geschäfte gehen, weil es in jedem GEschäft nur genau eine Sorte Waren gibt.
Ansonst vverkaufen Hersteller gerne direkt an Endkunden, Mindestbestellmenge eine Palette oder so.
Gemeint ist dabei nicht unbedingt, dass es 35 Sorten Milch sein müssen, und gemeint ist auch nicht, dass der Laden auf Teufel komm raus Zeug unters Volk drücken will, das man nur braucht, weil einem die Werbung erzählt hat, dass es nicht ohne geht.
Wenn die eine *vernünftige* Marge auf den Produktpreisen haben, kann keiner etwas gegen Läden haben. Und du kannst effizient produzieren, weil du nicht jedesmal abgehalten wirst, wenn jemand eine Gurke oder ein Ei braucht und extra nur deswegen zu Dir gekommen ist.
Aber stell dir vor, du müsstest zum Einkaufen des täglichen Bedarfs in 20 Geschäfte gehen, weil es in jedem GEschäft nur genau eine Sorte Waren gibt.
Ansonst vverkaufen Hersteller gerne direkt an Endkunden, Mindestbestellmenge eine Palette oder so.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Benutzer 9232 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
wie heisst das nochmal, der Versand,
wo du eine Kartoffel, drei Karotten und eine Lauchzwiebel plus etwas Sojasosse nach Hause geliefert bekommst?
ich erinnere mich nicht
das hatte ein Ferienhausinhaber, dessen Hütte ich in Tirol geputzt habe damals, fest gebucht
der war Lufthansapilot und
hatte wohl keinen Bock zum Einkaufen
da kamen regelmässig solche Lieferungen
ich hab mich ja scheckig gelacht, aber so was ist hipp bei manchen Menschen. die das nötige Kleingeld haben und wenig Zeit
weiss aber nicht ob die Klopapier im Programm haben
wo du eine Kartoffel, drei Karotten und eine Lauchzwiebel plus etwas Sojasosse nach Hause geliefert bekommst?
ich erinnere mich nicht
das hatte ein Ferienhausinhaber, dessen Hütte ich in Tirol geputzt habe damals, fest gebucht
der war Lufthansapilot und
hatte wohl keinen Bock zum Einkaufen
da kamen regelmässig solche Lieferungen
ich hab mich ja scheckig gelacht, aber so was ist hipp bei manchen Menschen. die das nötige Kleingeld haben und wenig Zeit
weiss aber nicht ob die Klopapier im Programm haben
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Werbung im Baumarkt: Online bestellen und im Markt abholen! Ich frage warum? Wenn ich wirklich online bestelle, dann ist das 30 % billiger und wird mir nachhause geliefert.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ist bestimmt HelloFresh gemeint und der einzige Vorteil den ich dadurch sehe, dass effektiv für solche Leute Lebensmittelverschwendung vermieden wird weil sie wirklich nur so viel bekommen wie sie - standardmässig und durchschnittlich - verbrauchen würden/werden. Vielleicht sparen sie damit auch Geld. Umweltbelastung ist aber mehr weil Kleinstmengen verschickt werden müssenArtemisia hat geschrieben: Mi 19. Mär 2025, 21:30 wie heisst das nochmal, der Versand,
wo du eine Kartoffel, drei Karotten und eine Lauchzwiebel plus etwas Sojasosse nach Hause geliefert bekommst?
ich erinnere mich nicht
das hatte ein Ferienhausinhaber, dessen Hütte ich in Tirol geputzt habe damals, fest gebucht
der war Lufthansapilot und
hatte wohl keinen Bock zum Einkaufen
da kamen regelmässig solche Lieferungen
ich hab mich ja scheckig gelacht, aber so was ist hipp bei manchen Menschen. die das nötige Kleingeld haben und wenig Zeit
weiss aber nicht ob die Klopapier im Programm haben![]()
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Benutzer 9232 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
stimmt, das Unternehmen heisst hello fresh
ja mei, jedem das seine
ich geh vor die Haustür oder in den Garten
und hab auch hello und sowas von fresh, alles ganz frisch und reichhaltig und gut
und das sogar gratis
ja mei, jedem das seine
ich geh vor die Haustür oder in den Garten
und hab auch hello und sowas von fresh, alles ganz frisch und reichhaltig und gut
und das sogar gratis
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich dachte immer die Strukturarmut wäre über den Preisdruck entstanden. Wie hätte der Staat das verhindern sollen?
Vielen Menschen fehlt einfach der Bezug zum Lebensmittel. Da müssen sie wirklich Denkleistung erbringen um zu erkennen was sinnvoll ist und was nicht.
Ich wurde letztes Jahr von einer jungen Frau gefragt ob man die Möhre noch essen kann- die hatte einen Nematodengang an der Seite.
Oder eine die mir erzählt hat das sie das ganze Bund Kohl weggeworfen hat weil da so kleine weiße Fliegen drann saßen
Vielen Menschen fehlt einfach der Bezug zum Lebensmittel. Da müssen sie wirklich Denkleistung erbringen um zu erkennen was sinnvoll ist und was nicht.
Ich wurde letztes Jahr von einer jungen Frau gefragt ob man die Möhre noch essen kann- die hatte einen Nematodengang an der Seite.
Oder eine die mir erzählt hat das sie das ganze Bund Kohl weggeworfen hat weil da so kleine weiße Fliegen drann saßen
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Indem er besser vor der Billigkonkurrenz schützt - sagt ja niemand dass wir alles und zu jeden Bedingungen ins Land lassen müssen, gell. Und auch im eigenen Land wird vieles geregelt was direkt oder indirekt Auswirkungen auf den Preis hat, von Dokumentationspflichten über Kontroll- und Zertifikatspflichten zu Tierschutz- und Umweltschutzregelungen, vom Subventionsdschungel ganz zu schweigen...Ferry hat geschrieben: Sa 22. Mär 2025, 07:13 Ich dachte immer die Strukturarmut wäre über den Preisdruck entstanden. Wie hätte der Staat das verhindern sollen?
Last but not least auch der Druck auf die Struktur-Institutionen selbst (Schlachthöfe, Viehtransport, Landhandel, ...).
Auch da kann der Staat eingreifen und will, soll und muss es tun - bei der Bildung nämlich. Nur hilft alle Schule nix gegen schlechte Vor-Bild-er in der Familie.Vielen Menschen fehlt einfach der Bezug zum Lebensmittel. Da müssen sie wirklich Denkleistung erbringen um zu erkennen was sinnvoll ist und was nicht.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Warum wurden eigentlich Zölle abgeschafft?
Und zum Thema Schule: unser Bildungssystem wurde entwickelt um Industriearbeiter auszubilden. Willige Hände also.
Freie Schulen haben immer mehr Zulauf. Statt die staatlichen Schulen zu reformieren und so dem entgegen zu wirken werden freien Schulen riesige STeine in den Weg gelegt. Schon allein die Schulspeisung ist ein Grund für mich mein Kind nicht an eine staatliche Schule zu schicken.
Und zum Thema Schule: unser Bildungssystem wurde entwickelt um Industriearbeiter auszubilden. Willige Hände also.
Freie Schulen haben immer mehr Zulauf. Statt die staatlichen Schulen zu reformieren und so dem entgegen zu wirken werden freien Schulen riesige STeine in den Weg gelegt. Schon allein die Schulspeisung ist ein Grund für mich mein Kind nicht an eine staatliche Schule zu schicken.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Da ich keine eigenen Kinder habe schaue ich da von außen drauf.
Die Schulen in Bayern haben sich toll entwickelt, viel wurde von alternativen Schulen übernommen.
Aber ich sehe auch, dass viele Eltern eine natürliche Entwicklung eines Kindes nicht mehr aushalten und viel Zeit, Geld und Energie einsetzen um ihren eigenen Anspruch zu erreichen.
Ich glaube, dass die Freiheit die wir hatten vor lauter Angst und Sorge der Eltern gar nicht mehr möglich ist.
Ich was schon mit 10 Jahren alleine mit dem Fahrrad unterwegs und das in München und im nahen Wald.
Eltern von heute würden wahrscheinlich sterben wenn ihre Kinder in den Ferien morgens verschwinden und Spätnachmittag wieder erscheinen, dazwischen wusste niemand wo ich war. Und in den 1960er Jahren gab es gut 15.000 Tote im Straßenverkehr, heute sind das unter 3.000.
Ein Mensch entwickelt sich, wenn er sich in Elternhaus, Umgebung, Schule und Freiraum entwickeln kann.
Die Schulen in Bayern haben sich toll entwickelt, viel wurde von alternativen Schulen übernommen.
Aber ich sehe auch, dass viele Eltern eine natürliche Entwicklung eines Kindes nicht mehr aushalten und viel Zeit, Geld und Energie einsetzen um ihren eigenen Anspruch zu erreichen.
Ich glaube, dass die Freiheit die wir hatten vor lauter Angst und Sorge der Eltern gar nicht mehr möglich ist.
Ich was schon mit 10 Jahren alleine mit dem Fahrrad unterwegs und das in München und im nahen Wald.
Eltern von heute würden wahrscheinlich sterben wenn ihre Kinder in den Ferien morgens verschwinden und Spätnachmittag wieder erscheinen, dazwischen wusste niemand wo ich war. Und in den 1960er Jahren gab es gut 15.000 Tote im Straßenverkehr, heute sind das unter 3.000.
Ein Mensch entwickelt sich, wenn er sich in Elternhaus, Umgebung, Schule und Freiraum entwickeln kann.
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