Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Benutzer 9232 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5131

Ungelesener Beitrag von Benutzer 9232 gelöscht »

Ferry hat geschrieben: Sa 15. Mär 2025, 08:53
Wir haben hier gerade ein Problem mit 2 erwachsenen Männern die mit ihren Motocrossmaschienen ohne Rücksicht auf Verluste durch die Gegend heizen. Quer über Äcker und auch an Kindern und Pferden mit max. 50cm Abstand mit Vollgas vorbei...
Die müssen von Ausserhalb sein. Die Jugend hier in der Gegend ist sehr blickig und würde sowas NIE machen. Ehrlich! Da freue ich mich fast wenn ich die treffe. Würde denen sogar zutrauen das sie mir helfen würden wenn ich in Not gerate. Das macht mir Mut das noch nicht bei jedem Hopfen und Malz verloren ist.

find ich super, dass ihr solche Jugendlichen dort habt
würdigt sie und sagt es ihnen auch :) :) :)
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5132

Ungelesener Beitrag von Rohana »

Manchmal frage ich mich ja schon wozu es ein Kartellamt gibt. Die grossen LEH passen ihre Preise einander an und das ist legal weil nicht "abgesprochen" und nur durchgezogen? Kommt einem schon aweng wie Irrsinn vor.

https://www.milcherzeugerverband-bayern ... idl-butter
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5133

Ungelesener Beitrag von emil17 »

Das ist einfach Marktwirtschaft vom Feinsten. Jeder sagt, er "könne leider nicht mehr bezahlen wegen der Konkurrenz".
Abhilfe gibts nur wenn ihr eigene Verwertungsgenossenschaften gründet und eure Produkte selber vertreibt. Wenn die Qualität stimmt sollte das klappen.
Im Unterwallis z.B. Laiteries du Grand-Entremont.
Das klappt, weil die guten Käse machen und es lokal genung Markt in den grossen Toursitenzentren des Wallis gibt (Verbier usw.). Motiv der Gründung war, dass die sich nicht länger von den Grossverteilern die Preise vorschreiben lassen wollten.
Allgemein, egal welche Branche: Wenn du als Produzent nur einen oder zwei Kunden hast, diktieren die Dir die Preise.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5134

Ungelesener Beitrag von Rohana »

Wir als Betrieb haben damit kein Problem, unsere Molkerei ist sehr breit aufgestellt, hat ein grosses Produktportfolio und genug Handelspartner um sich sogar mit den grossen Einzelhändlern anlegen zu können wenn es sein muss.
Ich finde es nur absolut bedenklich dass man in D eine dermassene Strukturarmut zugelassen hat, dass die 5 grossen Unternehmen den Markt praktisch bestimmen.
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5135

Ungelesener Beitrag von Tscharlie »

Da kein Käufer gezwungen wurde dort oder dort einzukaufen, sind die Verbraucher die Treiber in der Konzentration,
Also nicht nach wem auch immer rufen sondern selbst machen.
Es gibt sie die Wochenmärkte ect.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5136

Ungelesener Beitrag von Rohana »

Tscharlie hat geschrieben: So 16. Mär 2025, 13:12 Es gibt sie die Wochenmärkte ect.
Natürlich. Ich weiss das, ich bin da auch oft genug. Deswegen ist es nicht weniger schmutzige Wettbewerbsverzerrung was die Big 5 machen.
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Amigo
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5137

Ungelesener Beitrag von Amigo »

Ich finde , 5 große hört sich nach einem guten Mix an . Wenn es mehr wären , wären es keine großen mehr .
Und der knallharte Wettbewerb unter diesen kommt dem Verbraucher zu gute .
Dem Erzeuger weniger , ist auch klar .
.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5138

Ungelesener Beitrag von Rohana »

Kommt dem Verbraucher nur zugute wenn der nicht weiter als bis zu seinem Geldbeutel denkt. Im Endeffekt wird die einheimische Landwirtschaft durch Gesetzgebung und Auflagen verteuert und ist dauerhaft und schutzlos der Konkurrenz billig(er)en Importe ausgesetzt, der Effekt wird durch die LEH-Riesen noch verschärft. Ein Kunde der nicht bereit ist mehr zu zahlen für Ware aus einheimischer Produktion, vulgo der Kunde der zu den Discountern rennt, braucht sich nicht wundern wenn es irgendwann kaum noch einheimische Produktion gibt. Das riskiert eine gesunde Infrastruktur sowohl der Landwirtschaft als auch des vor- und nachgelagerten Bereiches. Der Strukturwandel ist ja eh schon voll im Gange.

Wie war das? ... erst dann werden sie merken, dass man Geld nicht essen kann. :lala:
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Amigo
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5139

Ungelesener Beitrag von Amigo »

Ich hatte da eher die Kaffeepreise im Sinn , z.B.
Oder Produkte , wie früher bei A.di , die ohne Markennamen zum kleinen Preis verkauft wurden aber von einem renommiertem Hersteller waren .
Deutschen Spargel aus unserem Ort gab´s es bei uns früher die ganze Saison über . Sonntags halt . War die Saison rum - war sie halt rum .
.
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Benutzer 9232 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#5140

Ungelesener Beitrag von Benutzer 9232 gelöscht »

Rohana hat geschrieben: So 16. Mär 2025, 20:50 Kommt dem Verbraucher nur zugute wenn der nicht weiter als bis zu seinem Geldbeutel denkt. Im Endeffekt wird die einheimische Landwirtschaft durch Gesetzgebung und Auflagen verteuert und ist dauerhaft und schutzlos der Konkurrenz billig(er)en Importe ausgesetzt, der Effekt wird durch die LEH-Riesen noch verschärft. Ein Kunde der nicht bereit ist mehr zu zahlen für Ware aus einheimischer Produktion, vulgo der Kunde der zu den Discountern rennt, braucht sich nicht wundern wenn es irgendwann kaum noch einheimische Produktion gibt. Das riskiert eine gesunde Infrastruktur sowohl der Landwirtschaft als auch des vor- und nachgelagerten Bereiches. Der Strukturwandel ist ja eh schon voll im Gange.

Wie war das? ... erst dann werden sie merken, dass man Geld nicht essen kann. :lala:
mein Chef bedient beides, je nach Kunde
die, die italienische Radieschen wollen bekommen die

die, die deutsche Radieschen wollen bekommen die

beide sind meist demeter Qualität

zweitere sind oft für Hofläden, die deutsche Kunden aus der Umgebung haben, die eben gerade NICHT irgendwas ausm Ausland essen wollen, sondern nachvollziehbare seriöse Qualität

und solche Kunden gibt es zuhauf,
mensch muss sie halt überzeugen mit guten Produkten, persönlichen Kontakten beim Einkaufen (die fragen schon mal was und kaufen nicht einfach alles so weils halt billig ist, die anderen gehn halt in den Discounter

und mensch muss diese bewussten Kunden pflegen und schätzen und lieben
wer das gut und einfach echt macht hat Beziehungen fürs Leben

nicht weil man sich einschleimen will weil man Ramsch vom Grossmarkt möglichst teuer an depperte Kunden verkloppen will
solche Einstellungen funktionieren nicht in ehrlichen Hofläden..............................................

Entscheide jede/r/s was im Leben wirklich zählt
schön, gut und wichtig ist :)
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