Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Böse Zungen würden behaupten Bio funktioniert auch nur weil überall rundum sauberer Ackerbau mit chemischem Pflanzenschutz betrieben wird.... aber mir ist das wurscht. Ideologie kann man nicht essen.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das ist keine böse Zunge, sondern Du hast bösartig die Biohöfe diskreditiert.
"Aber was will man von einer giftspritzenden Landwirtin erwarten." Das willst Du sicher auch nicht lesen oder sehe ich das falsch?
Und nicht vergessen, Parkinson ist eine anerkannte krankheit bei Landwirten, weil es durch Spritzmittel ausgelöste werden kann. Mein Vater hatte Parkinson, das ist keine lustige Krankheit.
Ich hoffe aber natürlich, dass Du gesund bleibst.
"Aber was will man von einer giftspritzenden Landwirtin erwarten." Das willst Du sicher auch nicht lesen oder sehe ich das falsch?
Und nicht vergessen, Parkinson ist eine anerkannte krankheit bei Landwirten, weil es durch Spritzmittel ausgelöste werden kann. Mein Vater hatte Parkinson, das ist keine lustige Krankheit.
Ich hoffe aber natürlich, dass Du gesund bleibst.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Auch Biobauern können leider nicht garantieren das kein Glyphosat im Boden ist.
Aber ich finde das es doch immer noch was anderes ist ob ich das selber einsetze oder nicht verhindern kann das es da ist.
Aber ich finde das es doch immer noch was anderes ist ob ich das selber einsetze oder nicht verhindern kann das es da ist.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nö, hab ich nicht, da steht was im Konjunktiv. ICH sehe das nicht (zwingend) so, mag vielleicht im Einzelfall so sein. Aber Bio ist nicht gleich Bio, da kann und muss man sehr differenzieren, denn durch das Weglassen von Glyphosat und anderen Chemiekeulen alleine ist noch lange nicht alles "richtig" gemacht.Tscharlie hat geschrieben: Do 9. Jan 2025, 14:56 Das ist keine böse Zunge, sondern Du hast bösartig die Biohöfe diskreditiert.
Parkinson kann man leider auch ganz ohne Pflanzenschutz bekommen. Wünsche ich niemandem.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Bio ist nicht gleich Bio, das ist richtig.
Daher kaufe ich, wenn möglich Demeterprodukte, dann Anbauverbandsware und dann erst EG Bio.
Also für alle die echtes Bio vermeiden wollen, kauft unter gar keinen Umständen Demeterprodukte!
Das schlimmste in Bayern? Söder macht eine seiner Filmchen wie er ein veganes Essen aus Demeterprodukten ißt. Wetten das er sich das nicht traut!
Halt! Waren es nicht die Sozis in der DDR die Demeterhöfe verboten haben? Doch das war so. Dummerweise hat die Demeteridee zurückgeschlagen, der größte Demeterhof in Deutschland ist in Brandeburg in einer ehemaligen LPG. Ein Witz der Geschichte
Daher kaufe ich, wenn möglich Demeterprodukte, dann Anbauverbandsware und dann erst EG Bio.
Also für alle die echtes Bio vermeiden wollen, kauft unter gar keinen Umständen Demeterprodukte!
Das schlimmste in Bayern? Söder macht eine seiner Filmchen wie er ein veganes Essen aus Demeterprodukten ißt. Wetten das er sich das nicht traut!
Halt! Waren es nicht die Sozis in der DDR die Demeterhöfe verboten haben? Doch das war so. Dummerweise hat die Demeteridee zurückgeschlagen, der größte Demeterhof in Deutschland ist in Brandeburg in einer ehemaligen LPG. Ein Witz der Geschichte
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Anderes Thema, wie sieht's eigentlich mit euren Rassehühnern und ihrer Legeleistung aus? Da Rassetiere oft nur noch für Schauen gezüchtet werden, ist die Leistung kaum noch ein Thema, leider.
Der wissenschaftliche Geflügelhof überprüft die aktuelle Leistung verschiedener Rassen, finde ich ganz interessant da in den Berichten zu stöbern.
https://wissenschaftlicher-gefluegelhof ... erfassung/
Der wissenschaftliche Geflügelhof überprüft die aktuelle Leistung verschiedener Rassen, finde ich ganz interessant da in den Berichten zu stöbern.
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- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich glaub das mit der Legeleistung von Betrieben die davon leben "Eierfabriken" ist für die entscheidend, für private Hobbhalter eher nicht. Die Tiere werden im Betrieb ja nicht alt, weil schon die Mauser eine wirtschaftlich nicht mehr vertretbare Legepause bei hohem Futterbedarf ist.
Wir hatben immer allerhand Hühner verschiedener Rassen alles durcheinander, die Legerassen sind gross und mir scheint, wenn nicht immer genug Futter da ist, leisten die weniger als robuste "unwirtschaftliche" Rassen, die im Sommer einen grossen Teil auf der Wiese oder, wenn man nicht aufpasst, im Gemüsegarten finden.
Das dürfte so ähnlich sein wie bei Hochleistungs-Milchkühen, als Weidekühe für (aus Bauernsicht) ertragsschwache, aber artenreiche Wiesen sind die auch nicht gut.
Da wir von den Eiern aber nicht leben müssen und die Hühner nicht deswegen halten, ist das für uns nicht wirklich wichtig.
Mir scheint, die Züchtung geht bei Nutzpflanzen und Nutztieren immer mehr in Richtung "Höchstleistung bei sehr guter Versorgung". Sorten und Rassen, die auf nmässige bis schlechten Böden noch Ertrag bringen, oder genügsame Nutztiere sind kein wirtschaftliches Zuchtziel, weil dafür kein Geld zu holen ist.
Das ist dann ähnlich wie bei der Pharmaindustrie, wo man an Medikamenten gegen Übergwicht forscht, aber nicht gegen Malaria - weil Leute, die Malaria haben, kein Geld haben.
Die Motive der Ziergeflügelzüchter sind natürlich nochmals andere, da geht man auf Ausstellungen und da ist manchmal - aus meiner Sicht - die Grenze zu Formen, die nicht lebenstüchtig sind und wo die Tiere wegen ihrer Körpermerkmale sich nicht mehr normal verhalten können oder dürfen, schon überschritten.
Wir hatben immer allerhand Hühner verschiedener Rassen alles durcheinander, die Legerassen sind gross und mir scheint, wenn nicht immer genug Futter da ist, leisten die weniger als robuste "unwirtschaftliche" Rassen, die im Sommer einen grossen Teil auf der Wiese oder, wenn man nicht aufpasst, im Gemüsegarten finden.
Das dürfte so ähnlich sein wie bei Hochleistungs-Milchkühen, als Weidekühe für (aus Bauernsicht) ertragsschwache, aber artenreiche Wiesen sind die auch nicht gut.
Da wir von den Eiern aber nicht leben müssen und die Hühner nicht deswegen halten, ist das für uns nicht wirklich wichtig.
Mir scheint, die Züchtung geht bei Nutzpflanzen und Nutztieren immer mehr in Richtung "Höchstleistung bei sehr guter Versorgung". Sorten und Rassen, die auf nmässige bis schlechten Böden noch Ertrag bringen, oder genügsame Nutztiere sind kein wirtschaftliches Zuchtziel, weil dafür kein Geld zu holen ist.
Das ist dann ähnlich wie bei der Pharmaindustrie, wo man an Medikamenten gegen Übergwicht forscht, aber nicht gegen Malaria - weil Leute, die Malaria haben, kein Geld haben.
Die Motive der Ziergeflügelzüchter sind natürlich nochmals andere, da geht man auf Ausstellungen und da ist manchmal - aus meiner Sicht - die Grenze zu Formen, die nicht lebenstüchtig sind und wo die Tiere wegen ihrer Körpermerkmale sich nicht mehr normal verhalten können oder dürfen, schon überschritten.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Naja wenn man ein Huhn als Zweinutzungshuhn für den Hobbyhalter "bewirbt", dann sollte es auch das tun was drauf steht. Eine Legeleistung von nur 50% des Standards in der Realität ist vielleicht auch für den Hobbyhalter relevant, sonst kann er ja gleich Wellensittiche halten...
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wir haben uns als Hobbyhühnerhalter Hühner von einem befreundeten Bauernhof geholt.
Dabei wurden unterschiedlich alte Hühner ausgesucht, weil die Schar ja im Freien schon Erfahrungen haben sollte.
Vermehrt wurde dann, wenn die Kleinen meinten brüten zu wollen. Geschlachtet, wenn wir ein Suppenhuhn gebraucht haben auch um die Stückzahl im Rahmen zu halten und die Hähne zu verwerten, das hat auch gut geklappt, die hatten genug Fleisch am Körper bevor sie in der kleinen Herde zu auffällig wurden.
Legeleistung war super so im Schnitt 200 Eier/Jahr/Huhn.
Warum also eine Rasse wählen?
Dabei wurden unterschiedlich alte Hühner ausgesucht, weil die Schar ja im Freien schon Erfahrungen haben sollte.
Vermehrt wurde dann, wenn die Kleinen meinten brüten zu wollen. Geschlachtet, wenn wir ein Suppenhuhn gebraucht haben auch um die Stückzahl im Rahmen zu halten und die Hähne zu verwerten, das hat auch gut geklappt, die hatten genug Fleisch am Körper bevor sie in der kleinen Herde zu auffällig wurden.
Legeleistung war super so im Schnitt 200 Eier/Jahr/Huhn.
Warum also eine Rasse wählen?
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich hatte auch mal zwei Lohfrauen, unheimlich intelligente, flinke und legefreudige Wesen. Leider Habichtopfer geworden. Die Enkel und Urenkel laufen hier noch rum.
Mit deiner Einstellung könnte man aber getrost alles über'n Jordan gehen lassen was keine Hochleistungs(hybride)rasse ist. Nur blöd wenn dann mal irgendwie wieder ein Gendefekt auftaucht, wobei wir ja mittlerweile standardmässig fast alles testen...
Also ja, wozu Rassen, und dann auch noch alte?
Mit deiner Einstellung könnte man aber getrost alles über'n Jordan gehen lassen was keine Hochleistungs(hybride)rasse ist. Nur blöd wenn dann mal irgendwie wieder ein Gendefekt auftaucht, wobei wir ja mittlerweile standardmässig fast alles testen...
Also ja, wozu Rassen, und dann auch noch alte?
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