Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

sybille
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4861

Beitrag von sybille »

Fürs Rüben stechen gab es bei uns früher gar nichts.
Fürs Spargel stechen bekamen wir 5 DM für den ganzen Nachmittag. Das war damals viel Geld für uns Kinder die kein Taschengeld bekamen.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Amigo
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4862

Beitrag von Amigo »

Für's Trauben lesen gab's bei uns in den frühen 70ern ( 19 ) für jugendliche 3 Mark und 60 Pfennig ( DM ) .
In der Stunde.

@Sybille, warum gab es fürs Rüben stechen bei euch nichts?
.
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Bernd Belgien
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4863

Beitrag von Bernd Belgien »

Ballen stapeln war noch "besser"...
sybille
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4864

Beitrag von sybille »

Amigo, ich weiß es nicht. Vielleicht weil unsere Eltern mit Spargel Geld machten und die Rüben für die Tiere waren.

Bernd, ich habe es geliebt mit meiner Mutter auf dem Wagen hinter der Presse zu sein und die Ballen aus der Presse zu nehmen. Meine Mutter stapelte die Ballen und liebte es den Wagen gut hoch zu stapeln. Hoch oben drauf fuhren wir dann manchmal über die damals kaum befahrene Bundesstraße und fühlten uns toll. Aber dafür gab es auch kein Geld.
Auch fürs Futterrüben ziehen gab es nichts und trotzdem hatte ich das gerne gemacht denn irgendwann im jungen Alter hatte ich die Idee das ich die Rüben mit der Mistgabel auf den Wagen geben könnte und durfte dafür den Trecker immer ein Stück weiter fahren. Trecker fahren fand ich toll auch wenn es immer nur ein paar Meter waren.
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Bernd Belgien
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4865

Beitrag von Bernd Belgien »

Es war schön.
Man sah nur aus wie nach einem Bad im Ameisenhaufen...
Ja mal D40 oder den "großen" Fend fahren... :lol:
Der Hof hatte sogar noch einen Knecht...
Wohnung, Essen, Taschengeld gegen arbeiten.
Eigentlich wie heute...
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Amigo
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4866

Beitrag von Amigo »

Bernd Belgien hat geschrieben: Di 16. Apr 2024, 17:30 .
Wohnung, Essen, Taschengeld gegen arbeiten.
Eigentlich wie heute...


Ja , ja . Es hat sich nichts geändert .
Aber sei froh , du bekommst wenigstens immer noch Taschengeld.
.
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4867

Beitrag von Tscharlie »

Braucht man/frau mehr?

Die Knechte die ich kannte waren auch geschätzte Mitglieder der Hofgemeinschaft und mußten sich letztlich keine Sorgen machen.

Bei den Hofeignern war das schon anderes.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
Bernd Belgien
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4868

Beitrag von Bernd Belgien »

Amigo hat geschrieben: Di 16. Apr 2024, 18:05
Bernd Belgien hat geschrieben: Di 16. Apr 2024, 17:30 .
Wohnung, Essen, Taschengeld gegen arbeiten.
Eigentlich wie heute...


Ja , ja . Es hat sich nichts geändert .
Aber sei froh , du bekommst wenigstens immer noch Taschengeld.
Nee, etwas Geld für einen Arbeitsunfall...
Aber die Zeit war schön damals
Bernd Belgien
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4869

Beitrag von Bernd Belgien »

Tscharlie hat geschrieben: Di 16. Apr 2024, 18:21 Braucht man/frau mehr?

Die Knechte die ich kannte waren auch geschätzte Mitglieder der Hofgemeinschaft und mußten sich letztlich keine Sorgen machen.

Bei den Hofeignern war das schon anderes.
Ja, Status über der Verwandtschaft...
sybille
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#4870

Beitrag von sybille »

Und wie sagte ein Bekannter letzends doch so schön "Als die Mägde und Knechte (Töchter und Söhne) aus dem Haus waren wurde die Landwirtschaft aufgegeben."
Ja, so war es tatsächlich. Die nachfolgendere Generation musste nicht mehr auf den Höfen arbeiten die es noch gab.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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