Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wie ist das eigentlich mit der "Gewinnverteilung" bei Lebensmitteln?
Welchen Anteil hat je der/die Landwirt/in, der Großhändler, der Einzelhändler und die die mit Lebensmittel spekulieren.
Und wie wirkt sich das auf den Preis jeweils aus?
Ich frage nach dem Gewinn, nicht nach dem was jeder Beteiligte an Euro bekommt. Beim Erzeuger wird also auch das Gehalt des Landwirts nicht eingerechnet.
Denn eines ist klar, will ein Unternehmen auf Dauer überleben, muss es einen Gewinn erzielen.
Welchen Anteil hat je der/die Landwirt/in, der Großhändler, der Einzelhändler und die die mit Lebensmittel spekulieren.
Und wie wirkt sich das auf den Preis jeweils aus?
Ich frage nach dem Gewinn, nicht nach dem was jeder Beteiligte an Euro bekommt. Beim Erzeuger wird also auch das Gehalt des Landwirts nicht eingerechnet.
Denn eines ist klar, will ein Unternehmen auf Dauer überleben, muss es einen Gewinn erzielen.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Benutzer 6456 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Sowas gibt es in einer Solawi zum Glück nicht! Da ist das Wort "Abfall" bei der Ernte schlicht unbekannt, denn es wird nur soviel angebaut, wie die Solawi vorher beschlossen hat.
Ich las zum Getreide aber im obigen Artikel, dass es in einer Dimension entsorgt wird, die der halben Erntekapazität der Ukraine entspricht. DAS verstehe ich leider nicht. Denn Getreide ist superlagerfähig und gut zu transportieren. Und....wieder hier gut zu erkennen....es gibt für alles Erklärungen und ändern muss man natürlich nix!
Ich las zum Getreide aber im obigen Artikel, dass es in einer Dimension entsorgt wird, die der halben Erntekapazität der Ukraine entspricht. DAS verstehe ich leider nicht. Denn Getreide ist superlagerfähig und gut zu transportieren. Und....wieder hier gut zu erkennen....es gibt für alles Erklärungen und ändern muss man natürlich nix!
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
In der SoLaWi gibt's aber auch nur eine (krumme) Möhre für jeden wenn die Ernte nicht üppig ist. Dann "ist das halt so", da haben sich die Anteilnehmer damit zufrieden zu geben. Versuch das mal mit dem gemeinen Verbraucher im Supermarkt der Menge X haben will. Oder mit dem Verarbeiter, dem erklärst mal dass er im einen Jahr zuviel, im anderen zuwenig abnehmen muss und damit seine Produktion planen soll, oder der mit nicht-maschinenfähiger Ware seine Maschinen bestücken soll...SunOdyssey hat geschrieben: Sa 24. Sep 2022, 09:02 Sowas gibt es in einer Solawi zum Glück nicht! Da ist das Wort "Abfall" bei der Ernte schlicht unbekannt, denn es wird nur soviel angebaut, wie die Solawi vorher beschlossen hat.
Oder funktioniert das echt in eurer SoLaWi dass durch Planung X fest Erntemenge Y da ist und nie Unter- oder Übermengen? Bei allen Früchten? Das muss das Paradies sein, da will ich auch hin
Tja, das verstehe ich auch nicht. Beim Getreide verbleibt nix am Feld und "entsorgt" werden muss da afaik eigentlich nur extrem verunreinigtes (Mutterkorn fällt mir da ein), untaugliches (Mykotoxine), schon gekeimtes oder sonstwie tatsächlich verdorbenes über z.B. Biogasanlage.Ich las zum Getreide aber im obigen Artikel, dass es in einer Dimension entsorgt wird, die der halben Erntekapazität der Ukraine entspricht. DAS verstehe ich leider nicht. Denn Getreide ist superlagerfähig und gut zu transportieren.
Mir scheint die Erklärungen sind bitter nötig. Aber du kannst gerne dafür sorgen dass unwirtschaftliches wirtschaftlich wird, da haben wir sicher alle was davon!Und....wieder hier gut zu erkennen....es gibt für alles Erklärungen und ändern muss man natürlich nix!
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ihr baut in der normalen Natur an? Anbaufläche und Erntemenge können zusammenhängen, aber auch sehr auseinanderlaufen.Da ist das Wort "Abfall" bei der Ernte schlicht unbekannt, denn es wird nur soviel angebaut, wie die Solawi vorher beschlossen hat.
Geplant produzieren kann man nur in einer quasi industriellen Produktion, unter Glas, im Labor, wo man Umwelt- und äußere biologische Prozesse ausschaltet und man selber alle nötigen Hebel wirklich in der Hand hat. Das ist aber eine nichtartgerechte Haltung für die Pflanzen.
Produktion und Natur: Diese Begriffe meinen per Definition Unterschiedliches.
Mit freundlichem Glück Auf!
Eberhard
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Benutzer 6456 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Der Unterschied hier ist wohl der/die Konsument/in selbst. Da stört die krumme Möhre nicht oder die Tatsache, dass mal von einem Gemüse weniger da ist, dafür aber von anderem mehr.
Wenn wir es wirklich ernst meinen mit dem Retten unserer Erde, dann wird auch den "Supermarktkonsumierenden" nix anderes übrigbleiben, sich daran zu gewöhnen, dass sich die tägliche Ernährung nach dem richtet, was aktuell da ist und nicht, was wir wollen. Dieser Zustand war nur die letzten 70 Jahre so und man sieht ja, wohin uns dieses "Erdbeeren im Winter" hingebracht hat. Davor hat die Nenschheit aber auch überlebt, sonst gäbe es ja uns nicht
Wenn wir es wirklich ernst meinen mit dem Retten unserer Erde, dann wird auch den "Supermarktkonsumierenden" nix anderes übrigbleiben, sich daran zu gewöhnen, dass sich die tägliche Ernährung nach dem richtet, was aktuell da ist und nicht, was wir wollen. Dieser Zustand war nur die letzten 70 Jahre so und man sieht ja, wohin uns dieses "Erdbeeren im Winter" hingebracht hat. Davor hat die Nenschheit aber auch überlebt, sonst gäbe es ja uns nicht
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich sehe das Grundproblem in der Tatsache, dass manche zwischen Wert und Preis unterscheiden, andere nicht. Dann gibt es die unbequemen betriebswirtschaftlichen Zwänge: Wenn du nur Dinge erzeugst, die hohen Wert, aber schlechten preis haben, dann kann man in unserem WQirtschaftssystem nicht überdauern.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
SunOdyssey, auch bei einer SoLaWi gibt es Meckerer. Zwar nicht unbedingt wegen krummen Gurken oder Möhren aber Gemüse das nicht aus dem Supermarkt bekannt ist (Mangold, Rübchen, Staudensellerie, frischer Spinat ...) wird nicht gemocht. Einiges ist leider schon arg im Anbau reduziert worden. Nicht einwandfreies Gemüse (aufgeplatzte Kohlrabi, Kohl, der etwas faulig ist ...) wird erst gar nicht verteilt um "Mecker" zu vermeiden. Dieses nicht einwandfreie Gemüse liegt dann aber für die Selbstabholer in extra Kisten zur freien zusätzlichen Entnahme bereit. Das ist super denn so kann ich durch Haltbarmachung das Frühjahr, in dem es wenig Gemüse gibt, überbrücken.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Oh ja, ich erinnere mich an unser Meckergemüse #1, Hirschhornwegerich. Wobei ich da definitiv mental zu den Meckerern gehört hab. Komisches Zeug mit dem ich nix anfangen konnte, aber gehört halt dazu, ist irgendwie grün, im Salat kann man's schon verstecken...
Haferwurz, Rettich, Topinambur auch heisse Kandidaten.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
wir haben hier zwar nicht allzu viele Schweizer
, aber eine Erwähnung ist es doch wert, - denke ich:
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... g-100.htmlSchweiz stimmt über Massentierhaltung ab
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
"Der Bund müsste strengere Mindestanforderungen festlegen für eine tierfreundliche Unterbringung und Pflege, den Zugang ins Freie, die Schlachtung und die maximale Gruppengrösse pro Stall. Diese Anforderungen müssten mindestens den Bio-Suisse- Richtlinien von 2018 entsprechen und alle Landwirtschaftsbetriebe müssten sie bei der Tierhaltung einhalten. Die Anforderungen würden auch für den Import von Tieren und Tierprodukten wie auch von Lebensmitteln mit Zutaten tierischer Herkunft gelten. "
Kann man schon dafür sein, wenn man's nicht umsetzen muss...
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