Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3801

Beitrag von Rohana »

penelope hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 08:18 Aber mehrere tausend Arbeitsplätze so ansiedeln, dass sie nur mit dem Auto erreichbar sind? Das kann man nicht ernsthaft als Alternative diskutieren.
Wenn ich mir den geplanten Parkplatz so angucke, ist "nur mit dem Auto erreichbar" schon eingeplant. Du glaubst doch nicht dass da irgendwer zu Fuss hingeht? :hmm: Abgesehen davon ist für so ein infrastrukturell bedeutendes Projekt ganz sicher ein eigener Bahnhof oder Busshuttle im Bereich des Möglichen.
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penelope
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3802

Beitrag von penelope »

Ich kann nur nochmal betonen: ich finde weder die aktuellen Planungen für Intel uneingeschränkt gut, noch den Bau des Tesla-Werkes.

Aber als Argument für einen anderen Standort anzuführen, dass man da doch 30 bis 50 km über Landstraßen hinfahren könnte und auch eine neue Autobahn gebaut würde, ist nun wirklich steinzeitlich. Eine vorhandene Bahnstrecke, die reaktiviert werden könnte, ist ein Argument – klar. Aus meiner Sicht auch ein sehr gutes.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3803

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

penelope hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 09:45 Aber als Argument für einen anderen Standort anzuführen, dass man da doch 30 bis 50 km über Landstraßen hinfahren könnte und auch eine neue Autobahn gebaut würde, ist nun wirklich steinzeitlich.
Die Autobahn wird schon gebaut, eigentlich sollte sie schon fertig sein.
Und warum ist das aufzählen von Verkehrsanbindungen steinzeitlich?
penelope hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 09:45 Eine vorhandene Bahnstrecke, die reaktiviert werden könnte, ist ein Argument – klar. Aus meiner Sicht auch ein sehr gutes.
Reaktivieren? Nein!
Da fahren im 30 Minuten Takt jeden Tag Personenzüge!
Winnie07
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3804

Beitrag von Winnie07 »

Ich habe heute gelesen, dass in Bezug auf Wasserverbrauch ein Kohlekraftwerk um das zigfache schlechter abschneidet als das Tesla Werk. Interessant ist auch, dass in Hamburg große Wasserverbraucher sitzen, die Zusatzstoffe für Fertignahrung herstellen. Finde ich in dem Zusammenhang erwähnenswert.
lg
Winnie07
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3805

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

Winnie07 hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 20:42 Ich habe heute gelesen, dass in Bezug auf Wasserverbrauch ein Kohlekraftwerk um das zigfache schlechter abschneidet als das Tesla Werk. Interessant ist auch, dass in Hamburg große Wasserverbraucher sitzen, die Zusatzstoffe für Fertignahrung herstellen. Finde ich in dem Zusammenhang erwähnenswert.
Ein Kohlekraftwerk braucht viel Kühlwasser.
Das Kühlwasser wird aber größtenteils (erwärmt) wieder abgegeben und Kühlwasser entspricht bei weitem nicht den Anforderungen von Trinkwasser.
Das Tesla-Werk Verbraucht aber Unmengen Trinkwasser.

Wegen des großen Kühlwasserbedarfs stehen Kohlekraftwerke immer an Flüssen oder an anderen ergiebigen Wasserquellen:
Das Kraftwerk Neurath (größtes Kohlekraftwerk Deutschlands) wird mit Abwasser der Grubenentwässerung gekühlt.

Hamburg hat, im Gegensatz zu Grünheide, kein Problem mit der Wasserversorgung.
Damit ist jede Diskussion wer für was in HH Wasser braucht unnötig.
penelope
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3806

Beitrag von penelope »

Hamburg hat riesen Problem mit der Wasserversorgung und es gibt einen jahrelangen Streit mit den angrenzenden Gemeinden in der Lüneburger Heide, von wo ein großer Teil des Wassers für Hamburg kommt.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3807

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

penelope hat geschrieben: Mi 15. Jun 2022, 21:19 Hamburg hat riesen Problem mit der Wasserversorgung und es gibt einen jahrelangen Streit mit den angrenzenden Gemeinden in der Lüneburger Heide, von wo ein großer Teil des Wassers für Hamburg kommt.
Das ist falsch.
Es gibt in und um Hamburg keine Knappheit an Wasser, Man ist nur nicht gewillt neue Quellen zu erschließen, um alte Fördergebiete zu entlasten, sondern beharrt auf den jahrzehnte alten Förderanlagen in der Lüneburger Heide.

Im Stadtgebiet Hamburg bilden sich jedes Jahr 900 Milliarden Liter Grundwasser neu.
Die Stadt fördert aber nur 125 Millarden davon.

Selbst wenn das Grundwasser ausgeschöpft wäre (Mal als das siebenfache von der heutigen Menge hochpumpt) kann man immer noch Elbe-Uferfiltrat nutzen.
Hamburg wird das Wasser nicht ausgehen.

In Grünheide sieht das anderst aus:
In der trockensten Region Deutschland bildet sich kaum neues Grundwasser.
Schon ohne Tesla hat der Wasserversorger regelmäßig im Sommer die Versorgung eingeschränkt weil sonst der Grundwasserspiegel zu stark sinken würde.
penelope
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3808

Beitrag von penelope »

Theoretisch vorhanden und tatsächlich verfügbar sind halt nicht das gleiche...
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3809

Beitrag von Rohana »

Wasser ist ja nun nicht gleich Wasser. Trinkwasser bzw. Wasser als Lebensmittel / Zutat zur Verarbeitung, Waschwasser, Kühlwasser?
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Tscharlie
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3810

Beitrag von Tscharlie »

Es ist ja aber so, dass bei Gundwasserabsenkungen nicht "nur" das Wasser weniger wird, sondern es, je nach Bodenbeschaffenheit, zu großen Veränderungen im Boden und damit auch an der Oberfläche kommen kann. Häuser bekommen dann "Schlagseite", Brücken werden instabil ect.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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