Ws auch typisch ist, dass man als Leser dieser Artikel vom Autor so angesprochen wird, als gehöre man selbstverständlich zu der wissenden Minderheit unter einer Menge von Ignoranten. Da sind wir dann wieder beim Grundmuster all dieser Eso- und Verschwörungs- oder Endzeitpropheten: Hier die wenigen die Bescheid wissen, dort die unüberschaubare Menge derjenigen, die keine Ahnung haben.penelope hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 08:11 Ich finde an solchen Blackout/Endzeit-Beiträgen bedenklich, dass es sehr oft als Selbstverständlichkeit dargestellt wird, dass natürlich sofort gleich die Nachbarn einen plündern wollen.
Dieses Menschenbild habe ich nicht und ich möchte mir das auch nicht aufdrücken lassen. Dabei bin ich selbst mittleren Alters und habe keine körperlichen Einschränkungen und wäre damit im Bevölkerungsdurchschnitt wohl eher auf der „starken“ Seite. Aber bei irgendeiner Notsituation wäre meine erste Idee ja nicht, dass ich die Gelegenheit gleich mal nutze um die alten Leute in der Nachbarschaft auszuplündern, sondern ich würde mal gucken gehen, ob die Hilfe brauchen.
Es könnte ja sein, dass ICH Hilfe brauche oder mir etwas fehlt, was der Nachbar hat oder kann.
Ist Horten von allem wirklich die einzige und ist es eine menschenwürdige Vorbereitungsstrategie? Könnte es auch funktionieren, bei der freiwilligen Feuerwehr mitzumachen oder auch nur ein guter Nachbar für die Nachbarn sein zu wollen?
Das muss man ab und zu mal den internationalen Steueroptimierern sagen - Ein Grund, warum die hochpreisigen Mitteleuropastaaten wirtschaftlich florieren ist eben, dass vieles einfach funktioniert, und das ist viel Geld wert.penelope hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 08:11 Es gibt ja auch beispielsweise in Kalifornien regelmäßig sehr große Stromausfälle. Eine dermaßen stabile Stromversorgung, wie wir sie hier in Mitteleuropa haben, ist weltweit eher die Ausnahme und nicht die Regel.

