Planen fuer den Notfall oder nicht?

Was halt nirgendwo passt
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Tscharlie
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1071

Beitrag von Tscharlie »

Immobilienmakler ist ein Beruf, wie in allen Bereichen gibt es gute, weniger gute und schlechte.

Wir haben bisher 4 selbst erlebt, alle 4 professionel, angenehm und zuverlässig.

Ich mag diese Art einen Berufsstand schlcht zu reden nicht,

Und klar bei bis zu 10 % Inflation versuchen Menschen ihr Geld in Besitz anzulegen.

Es ist weltweit einfach zu viel überflüssiges Geld vorhanden.

Überflüssig? Das ist Geld das nicht unmittelbar zum Leben gebraucht wird.
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sybille
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1072

Beitrag von sybille »

emil17 hat geschrieben: So 29. Mai 2022, 17:52 Manche Makler sind lästig wie die Schmeissfliegen. Nun werden sie aktiv, weil es eine überhöhte Nachfrage gibt, was auch die Provisionen fliessen lässt ... wenn Objekte da sind.
sybille hat geschrieben: So 29. Mai 2022, 16:00 Und die geben noch mehr wenn Du mehr haben willst. Überleg es Dir.
Warum sollte man Grund verkaufen, wenn man das Geld nicht unbedingt braucht?
Da hast Du vollkommen recht. Aber wann kommen wieder so günstige Zeiten um Grund zu verkaufen?
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
sybille
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1073

Beitrag von sybille »

Tscharlie, da hattest Du bisher Glück gehabt.
Es ist tatsächlich so wie Emil schreibt
Manche Makler sind lästig wie die Schmeissfliegen. Nun werden sie aktiv, weil es eine überhöhte Nachfrage gibt, was auch die Provisionen fliessen lässt ... wenn Objekte da sind.
Ich hatte immer wieder Anfragen wegen meines Mietshauses. Bin irgendwann nicht mehr ans Handy gegangen. Die Handynummern der Anrufer hatte ich gegoogled. Alles Makler und unseriös. Es kann doch nicht sein das ich 3 % Courtage zahle und auch noch alle anderen Kosten übernehme!
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1074

Beitrag von 65375 »

Ich hatte früher Schwierigkeiten, mir vorzustellen, wid Tauschhandel funktioniert. Ich war (und bin immer noch) viel zu sehr auf den Wert einer Sache in Geld fixiert. Aber als Corona losging, hat es sich ergeben, daß ich viele neue Leute kennengelernt habe (wirklich wahr!) und Dinge ausgetauscht habe. Mangold gegen eine Flasche Wein, Mangold gegen Spargel, Pflanzen gegen Pflanzen, Pflanzen gegen Seife und Deo, Wissen gegen ein, zwei Gläser Sekt, Samen gegen Samen, Einkaufsfahrten gegen Schokolade, gelegentlicher Kurzparkplatz gegen tägliche ausgelesene Tageszeitung usw. usw. oder auch alles kreuz und quer.
Und ich fand es auf einmal gar nicht mehr kompliziert, sondern sehr entspannt.
Was gar nicht geht, ist Pflanzen auf der Fensterbank gegen per Zettel erbetene Spende für neue Anzuchterde. Gestern zehn Töpfchen mit Tomaten rausgestellt; kein Stunde später ist alles weg und war dem Mitnehmer nichtmal einen Euro wert! Schäbig!
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1075

Beitrag von Rohana »

*manche* Makler mögen lästig sein. Die Mehrheit hoffentlich nicht.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Tscharlie
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1076

Beitrag von Tscharlie »

Kein Makler darf ungefragt einen Immobilenbesitzer ansprechen oder anrufen.

Beim nächsten einfach den Namen erfragen und eine Anzeige androhen wenn er nochmal anruft.

Privatpersonen sind gesetztlich gegen diese Art Werbung geschützt.

Und ihr werdet euch wundern wie schnell die Anfragen ausbleiben, denn ihr steht auf irgendeinem "Zettel" und Callcenter rufen euch an, wenn auf dem Zettel steht: Gegner hat mit Anzeige gedroht hört das schnell auf.

Seriöse Makler rufen nicht wahllos Menschen an.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1077

Beitrag von penelope »

Ich finde an solchen Blackout/Endzeit-Beiträgen bedenklich, dass es sehr oft als Selbstverständlichkeit dargestellt wird, dass natürlich sofort gleich die Nachbarn einen plündern wollen.
Dieses Menschenbild habe ich nicht und ich möchte mir das auch nicht aufdrücken lassen. Dabei bin ich selbst mittleren Alters und habe keine körperlichen Einschränkungen und wäre damit im Bevölkerungsdurchschnitt wohl eher auf der „starken“ Seite. Aber bei irgendeiner Notsituation wäre meine erste Idee ja nicht, dass ich die Gelegenheit gleich mal nutze um die alten Leute in der Nachbarschaft auszuplündern, sondern ich würde mal gucken gehen, ob die Hilfe brauchen.

Es gibt ja auch beispielsweise in Kalifornien regelmäßig sehr große Stromausfälle. Eine dermaßen stabile Stromversorgung, wie wir sie hier in Mitteleuropa haben, ist weltweit eher die Ausnahme und nicht die Regel.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1078

Beitrag von Rohana »

Grade in der Stadt, wo viele Menschen auf engem Raum mit wenig eigenen Ressourcen (= Lebensmitteln, Wasser) beisammenhocken, wird bei einem ernsthaften Zusammebruch von Strom- und Wassernetz der Mensch potentiell wieder zum Tier. Wenn es erstmal an dem Punkt angelangt ist wo es heisst verhungern oder den Nachbarn beklauen, ist die Frage wohl recht einfach beantwortet...

Von übertriebener Panikmache halte ich auch nichts. Diese reisserischen Überschriften gehen mir gehörig auf den Senkel.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1079

Beitrag von emil17 »

Ich möchte klarstellen, dass ich nicht generell den Maklerberuf und die ganze Zunft als solche schlechtreden will, weshalb ich auch "manche" geschrieben habe.
Tscharlie hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 06:51 Ihr werdet euch wundern wie schnell die Anfragen ausbleiben, denn ihr steht auf irgendeinem "Zettel" und Callcenter rufen euch an, wenn auf dem Zettel steht: Gegner hat mit Anzeige gedroht hört das schnell auf.
In der Tat wundere ich mich, weil es nämlich gar nicht funktioniert. Die Callcenter mieten nämlich ganze Nummerngruppen, wechseln die Nummern per Anrufcomputer, machen Nummernspoofing und die Nummer, die als Anrufer erscheint, kann man nicht zurückrufen.
Einträge auf schwarzen Listen bringen nichts bzw. man weiss nicht, wieviele Telefonarufe mehr man ohne diese Listen sonst bekäme.
Es bräuchte ein Gerichtsurteil gegen die Telefonanbieter, dass Vermietung von Nummerngruppen aus ortsfremden Vorwahlkreisen sowie Tolerieren von Rufnummernunterdrückung und Spoofing als Beihilfe zu unlauterem Telefonwettbewerb geahndet werden kann. Dann würde es aufhören.

Was ich besonders störend finde, ist dass Lohnarbeit bei Callcentern zu den miesesten Jobs gehört und die Leute die sowas machen müssen weil sie nix anderes kriegen auch noch das ganze Fett abbekommen von den angerufenen Leuten, denen der Kragen platzt. Dabei können die, welche anrufen müssen, selber am wenigsten dafür.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#1080

Beitrag von emil17 »

penelope hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 08:11 Ich finde an solchen Blackout/Endzeit-Beiträgen bedenklich, dass es sehr oft als Selbstverständlichkeit dargestellt wird, dass natürlich sofort gleich die Nachbarn einen plündern wollen.
Dieses Menschenbild habe ich nicht und ich möchte mir das auch nicht aufdrücken lassen. Dabei bin ich selbst mittleren Alters und habe keine körperlichen Einschränkungen und wäre damit im Bevölkerungsdurchschnitt wohl eher auf der „starken“ Seite. Aber bei irgendeiner Notsituation wäre meine erste Idee ja nicht, dass ich die Gelegenheit gleich mal nutze um die alten Leute in der Nachbarschaft auszuplündern, sondern ich würde mal gucken gehen, ob die Hilfe brauchen.
Ws auch typisch ist, dass man als Leser dieser Artikel vom Autor so angesprochen wird, als gehöre man selbstverständlich zu der wissenden Minderheit unter einer Menge von Ignoranten. Da sind wir dann wieder beim Grundmuster all dieser Eso- und Verschwörungs- oder Endzeitpropheten: Hier die wenigen die Bescheid wissen, dort die unüberschaubare Menge derjenigen, die keine Ahnung haben.
Es könnte ja sein, dass ICH Hilfe brauche oder mir etwas fehlt, was der Nachbar hat oder kann.
Ist Horten von allem wirklich die einzige und ist es eine menschenwürdige Vorbereitungsstrategie? Könnte es auch funktionieren, bei der freiwilligen Feuerwehr mitzumachen oder auch nur ein guter Nachbar für die Nachbarn sein zu wollen?
penelope hat geschrieben: Mo 30. Mai 2022, 08:11 Es gibt ja auch beispielsweise in Kalifornien regelmäßig sehr große Stromausfälle. Eine dermaßen stabile Stromversorgung, wie wir sie hier in Mitteleuropa haben, ist weltweit eher die Ausnahme und nicht die Regel.
Das muss man ab und zu mal den internationalen Steueroptimierern sagen - Ein Grund, warum die hochpreisigen Mitteleuropastaaten wirtschaftlich florieren ist eben, dass vieles einfach funktioniert, und das ist viel Geld wert.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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