Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3401

Ungelesener Beitrag von Rohana »

emil17 hat geschrieben: Di 21. Dez 2021, 20:29 Das Grundübel ist, wie penelope bereits treffend geschrieben hat, dass wegen einer jahrzehntelangen verqueren Subventionspolitik in der Landwirtschaft unsinnige Dinge gemacht und gefördert werden und die einzelnen Betriebe da nicht mehr rauskönnen.
Hmja. Die Quadratierung des Kreises wird weder möglicher noch wahrscheinlicher wenn sie von mehr Leuten gefordert wird :hmm:


Milch ist derzeit etwas teurer (juhu, endlich 40 Cent pro Liter! Aber frag nicht wohin die Produktionskosten wachsen).
Für Edeka ist das nicht ok wenn die Produktpreise dementsprechend angepasst werden... https://www.wochenblatt-dlv.de/maerkte/ ... aus-567802
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3402

Ungelesener Beitrag von emil17 »

Oelkanne hat geschrieben: Di 21. Dez 2021, 20:57 Dann streiche bitte sofort allen schweizer Bauern alle Zahlungen und entfernt eure horrenden Zölle.
Warum? Offenbar ist der Mehrheit des Schweizer Stimmvolkes die Sache das Geld wert.
Oelkanne hat geschrieben: Di 21. Dez 2021, 20:57 Landwirtschaftliche Produktion in der Schweiz braucht keiner.
Die Schweizer sehen das offenbar anders. Ihr müsst halt die 98% der Deutschen, die zwar steuerpflichtig sind, aber nicht Landwirte, dazu bringen, das zu finanzieren. Wenns mit Treckerdemos nach Berlin getan wäre, hättet ihr das Problem nicht.

Es gibt viele Landwirtschaftsbetriebe in D, die sehr nachhaltig und hochwertig produzieren - aber nicht weil sie in Deutschland sind, sondern weil sie nicht bloss Masse und Effizienz machen.
Oelkanne hat geschrieben: Di 21. Dez 2021, 20:57 ohne staatliche Zahlungen kann sich kein einziger Betrieb in der Schweiz halten.
ist das in D anders?
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3403

Ungelesener Beitrag von emil17 »

Rohana hat geschrieben: Di 21. Dez 2021, 22:56 Für Edeka ist das nicht ok wenn die Produktpreise dementsprechend angepasst werden... https://www.wochenblatt-dlv.de/maerkte/ ... aus-567802
Na ja, wenns ums Geld geht hört der Hochglanz in der Kundenwerbung auf ... Kann man den EDEKA umgehen?
Wir zahlen hier bei der lokalen Genossenschaftskäserei 1.20 pro Liter, damit können alle gut leben und weil ich selber nicht gerne für Dumping arbeite, zahlen wir das auch. Aber das ist dann ganz ohne Zufütterung (klar, Salz ausgenommen), die Tiere sind auf der Weide, und die Milch hat nicht einige 100 LKW-Kilometer hinter sich.
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penelope
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3404

Ungelesener Beitrag von penelope »

Wobei das ein Konflikt zwischen Molkerein und Edeka ist und nicht direkt zwischen den Landwirten und Edeka. Es wäre intressant zu wissen, ob die gegenüber Edeka teuerste Molkerei auch gleichzeitig die ist, die die Landwirte am besten bezahlt. Das muss ja nicht zwingend so sein.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3405

Ungelesener Beitrag von emil17 »

Ich denke, dass die Landwirte nicht so die Auswahl haben, welche Molkerei sie bedienen?
Die Molkereien müssen ja auch irgendwie die Sachen ins Regal bringen, und da kommen sie an den grossen Supermarktketten wohl nicht vorbei.
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penelope
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3406

Ungelesener Beitrag von penelope »

Stimmt, ganz oft ist keine Auswahl da. Aber es ist ja durchaus denkbar, dass eine Molkerei gleichzeitig versucht, beim Lebensmittelhandel den höchsten Preis durchzusetzen und bei den Landwirten den niedrigsten. Keine Ahnung, ob das in diesem Fall so war, aber pauschal zu sagen, dass das Plus im Verkaufspreis auch bei den Landwirten angekommen wäre, ist nur eine Vermutung. Es kann genauso gut sein, dass sich das die Molkerei in die eigene Tasche steckt, dass die einen besonders teuren Produzenten für die Geschmacksstoffe für ihre Joghurts usw haben, dass die eine riesige Marketingabteilung unterhalten oder was auch immer.
Winnie07
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3407

Ungelesener Beitrag von Winnie07 »

https://www.puls24.at/news/wirtschaft/m ... pan/252406

Überschwemmungen im Westen Kanadas verursachen Pommes Knappheit in Japan...
lg
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3408

Ungelesener Beitrag von emil17 »

penelope hat geschrieben: Mi 22. Dez 2021, 17:42 Keine Ahnung, ob das in diesem Fall so war, aber pauschal zu sagen, dass das Plus im Verkaufspreis auch bei den Landwirten angekommen wäre, ist nur eine Vermutung.
Ein Grund mehr, weshalb Genossenschaften besser funktionieren können: Man kann die Gewinne fairer aufteilen, weil nicht jeder in der Kette vom Produzenten zum Konsumenten die anderen gegeneinander ausspielen muss. Milchbauer kann nicht ohne Molkerei, Molkerei kann nicht ohne Milch, also kann es im Interesse keiner der Parteien sein, dass die sich gegenseitig die Preise ruinieren.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3409

Ungelesener Beitrag von Hildegard »

/Unser Milchbauer (Bio Heumilch , Kühe mit Hörnern, Weide)..verlangt pro Liter ab Tank 70ct. Zugang zum Tank rund um die Uhr...Selbstbedienung. Abgerechnet wird nach persönlichem "Ermessen" . Monatlich/ Jährlich, oder bei Erreichen eines bestimmten Betrages...und auf Vertrauensbasis, dass die Menge stimmt. Gibt keine Kontrolle am Tank. Daheim wird geholte Menge in den Milchkalender eingetragen .Funktioniert seit 40 Jahren so!! Jeden 2. Nachmittag wird der Tank entleert, da gibts die Milch erst am Abend ab 18 Uhr wieder. Muss man sich halt merken. Da sie nur gekühlt, aber nicht entrahmt ist, kann man den Rahm auch noch abschöpfen. Kein Verpackungsmüll > Kanne, wenig /keine Extra Fahrtkosten...4 Strassen km entfernt,
( obwohl man von uns fast bei der Stalltür hineinschauen kann, liegt aber auf der anderen Seite des "Tales". Auf der "Diritissima ist keine Brücke über den Bach ) Man nimmt sie mit, wenn jemand ohnehin dort vorbeifährt oder die Tochter die dort nebenan wohnt, bringt sie mit. Sie hält auch fast eine Woche im KS. Ist für uns die optimale Lösung.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
Manfred

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#3410

Ungelesener Beitrag von Manfred »

1049 weniger Rinderhalter und 50867 weniger Rinder in Bayern, Nov. 2021 gegenüber Nov. 2020, meldet das Bayerische Wochenblatt.
4,3 % der Milchviehhaltungen haben aufgegeben. Bei den Mutter- und Ammenkühen gab es einen leichten Zuwachs (wie meistens, wenn viele Milchviehhalter aufgeben, weil sie oft bis zur Rente oder endgültigen Aufgabe noch einige Zeit Rinder halten, aber nicht mehr melken).
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