Manfred hat geschrieben: Sa 30. Okt 2021, 08:37
Völlig falsch, Email.
Der Wald in unseren Klimabedingungen ist durch die Zerstörung des Megaherbivoren-Prädatoren-Gleichgewichts durch die frühen Menschen entstanden.
In den meisten Teilen Mitteleuropas sind die Niederschläge viel zu gering für eine Bewaldung ohne menschlichen Einfluss.
Auch die nacheiszeitliche Vermoorung ist nach heutigem Verständnis menschengemacht.
Leider haben sich das Wald- und das Moor-Dogma derart eingefahren, dass es wohl viele Generationen dauern wird, diese Falschinformationen wieder aus den Köpfen zu kriegen...
Nicht der Buchenwald, sondern die Eichensavanne würde hier dominieren, wären die Menschen Mitteleuropa fern geblieben.
Da ich ein höflicher Mensch zu sein versuche, bitte ich dich, umstrittene und nur von einer Minderheit vertretene Thesen der Vegetationsgeschichte als solche darzustellen und nicht alle anderen Ansichten als völlig falsch zu bezeichnen, bloss weil du selbst nicht teilst. Aber selbst wenn es so gewesen wäre - es würde die Ernährung von Wiederkäuern mit proteinreicher Nahrung bei ausschliesslicher Stallhaltung nicht rechtfertigen, denn die hätten auch in der von dir behaupteten Baumsavanne bloss Gras und nicht Soja oder mit Fischmehl angereichertes Kraftfutter gefressen. Und um das ging es doch hier?
Wer also Absurdes glaubt, ist Opfer von Falschinfomationen ... So kann man die Welt natürlich auch sehen. Das mit den Mooren ist schon erstmal sie ziemlich absurd - denn auch in den Zwischeneiszeiten gab es Moore, wie man aus subfossilen Vegetationsrückständen weiss. Es gibt sie auch in völlig menschenleeren Gegenden, wenn nur das Klima passt.
"Nach heutigem Verständnis" von wem soll das bitteschön wann und wie und warum gemacht worden sein?
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.