Planen fuer den Notfall oder nicht?

Was halt nirgendwo passt
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65375
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#921

Beitrag von 65375 »

:daumen:

Bei uns sind jetzt auch die Schulen, Kitas und alle Betreuungseinrichtungen zu! Aber es soll Notbetreuung geben für Kinder Berufstätiger, vor allem im medizinischen Bereich.

Warum kann man die "Notbetreuung" nicht für alle machen, d. h. einfach Schule machen?!
woidler
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#922

Beitrag von woidler »

Wenn man statt Schule eine Notbetreuung für alle Kinder macht, hat man fast wieder die gleiche Situation wie vorher :

wenn ich 25 Kinder auf einem Haufen habe, und einer wird infektiös, kann der theoretisch den Virus in die Familien der anderen 24 Kinder tragen.

Bei der zu vermeidenden Versorgung durch Großeltern ist anzumerken,daß das nur greift, wenn die Töchter von spätgebärenden Müttern auch spät gebären. Wenn eine Frau mit 22 Jahren eine Tochter bekommt, und die Tochter dann mit 25 Jahren ihr Kind , ist die Oma gerade mal 47 Jahre alt, und kann , wenn sie nicht gerade selbst arbeitet auf Kinder bis zum 13 Lebensjahr "aufpassen" ohne zur Ü-60 Gemeinde zu gehören.

Auch ein Ziel war wohl, eine gewisse Anzahl von Elternteilen irgendwie aus der Berufstätigkeit rauszuziehen, von wegen Reduzierung der sozialen Kontakte.

Idealwäre es natürlich, wenn es zum Ausgleich von Einkommenseinbußen für Arbeitnehmer sowas wie Corona-Elterngeld geben würde.
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Rohana
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#923

Beitrag von Rohana »

Arbeitnehmer sind grade in einer wesentlich besseren Position als (kleine) Arbeitgeber oder Selbstständige :hmm: grade wenn kein Homeoffice machbar ist... Gesundheitssektor ist sowieso gearscht.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#924

Beitrag von emil17 »

Es scheint wirklich schwer zu sein, hier über COVID-19 nur im Zusammenhang mit SV zu diskutieren :holy:
Es geht wirklich nur darum, die Anzahl behandlungsbedürftiger Erkrankter pro Zeit zu verringern, damit es die Spitäler schaffen.
Zwischen "gewisse Dinge funktionieren nicht mehr so wie bisher gewohnt" und Weltuntergang ist noch viel Platz, da wird man wohl das bisschen Schikane noch in Kauf nehmen können.
Zudem, wenn man nichts unternehmen würde, würde bald auch nichts mehr funktionieren wie gewohnt.

Egal wies ausgeht, nachher werden wie immer in solchen Fällen selbsternannte Experten ganz genau wissen (und schon immer gewusst haben), was die Behörden falsch oder zu spät oder zu wenig oder zu uneffizient gemacht haben.

Lustiger finde ich in Bezug auf SV dann doch das Problem, dass Klopapier alle geht. Ich frage mich nur, wie damals die Pioniere deutscher Herkunft den wilden Westen erobert haben. War da pro Treck immer auch noch ein Planenwagen voll Klopapier mit auf der Reise ins Ungewisse?
Als SV empehle ich, Pflanzen wie Huflattich anzubauen, die haben wunderbar weich filzig behaarte Blätter passender Grösse :)
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#925

Beitrag von emil17 »

Rohana hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 06:34 Arbeitnehmer sind grade in einer wesentlich besseren Position als (kleine) Arbeitgeber oder Selbstständige :hmm: grade wenn kein Homeoffice machbar ist... Gesundheitssektor ist sowieso gearscht.
Ein traditioneller Bauernhof wäre doch eigentlich in der besten Position, so was zu überstehen: Selbstversorgung an Grundnahrungsmitteln, ein gesundes Immunsystem, da viel draussen und in mikrobenreicher Umgebung, und eher wenig soziale Kontakte und daher geringere Ansteckungsgefahr.

Allgemein wäre zur Lage der Unternehmer zu sagen, dass unternehmerisches Risiko nicht nur darin besteht, in Zeiten fetter Gewinne diese zu rechtfertigen.
All die, die jetzt nach dem Staat rufen, werden das sehr schnell wieder vergessen haben, wenn es in normalen Zeiten dann darum geht, wer eben diesen Staat denn eigentlich finanzieren soll.
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Rati
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#926

Beitrag von Rati »

emil17 hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 07:35 Es scheint wirklich schwer zu sein, hier über COVID-19 nur im Zusammenhang mit SV zu diskutieren :holy:
:lol: :daumen: tja diese Zeit ist eine echte Testwiese für Regularien aller Art, vielleicht auch für Forenregeln die versuchen Teile des Lebens auszublenden. :grinblum:
emil17 hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 07:35Es geht wirklich nur darum, die Anzahl behandlungsbedürftiger Erkrankter pro Zeit zu verringern, damit es die Spitäler schaffen.
Zwischen "gewisse Dinge funktionieren nicht mehr so wie bisher gewohnt" und Weltuntergang ist noch viel Platz, da wird man wohl das bisschen Schikane noch in Kauf nehmen können.
Zudem, wenn man nichts unternehmen würde, würde bald auch nichts mehr funktionieren wie gewohnt.
:daumen:
emil17 hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 07:35 Lustiger finde ich in Bezug auf SV dann doch das Problem, dass Klopapier alle geht. Ich frage mich nur, wie damals die Pioniere deutscher Herkunft den wilden Westen erobert haben. War da pro Treck immer auch noch ein Planenwagen voll Klopapier mit auf der Reise ins Ungewisse?
Als SV empehle ich, Pflanzen wie Huflattich anzubauen, die haben wunderbar weich filzig behaarte Blätter passender Grösse :)
geht aber nur als Frischware. Aber gibt ja noch anderes großblättriges.. Riesenbärenklau zB :haha:

Aber im Ernst, da mag ein Blick auf die südlichen Länder helfen. Die "unsaubere" linke Hand, welche benutzt wird um sich den Hintern abzuwaschen.
Geht immer, wenn sie danach direkt gewaschen werden kann. :)
An sonsten Stofflumpen die danach ausgekocht werden können.

Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
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Oli
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#927

Beitrag von Oli »

Rohana hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 06:34 Arbeitnehmer sind grade in einer wesentlich besseren Position als (kleine) Arbeitgeber oder Selbstständige :hmm: grade wenn kein Homeoffice machbar ist... Gesundheitssektor ist sowieso gearscht.
Wir haben als erstes die Steuervorauszahlungen senken lassen und bei der Krankenkasse Bescheid gesagt, dass wir - auf irgendeine Art und Weise - runtergestuft werden müssen, logischerweise ohne einen EKS-Bescheid mit dem Rückgang vorlegen zu können.
In der Landwirtschaft läuft das ja AFAIK noch anders, aber andere Selbstständige könnten eventuell langsam an sowas denken.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#928

Beitrag von kaliz »

emil17 hat geschrieben: Sa 14. Mär 2020, 07:35 Als SV empehle ich, Pflanzen wie Huflattich anzubauen, die haben wunderbar weich filzig behaarte Blätter passender Grösse :)
Mein Partner und ich haben einen Bidet-Aufsatz am Klo. Das war eine einmalige Investition von 50 € und im Endeffekt braucht man sich anschließend nur abtrocknen. Ob man dafür nun Klopapier oder ein Handtuch hernimmt ist ziemlich egal, sauber ist man schon vom Wasser und zwar deutlich sauberer als man es mit nur Klopapier je werden würde. Das Ding funktioniert rein mechanisch, also so lange Wasser da ist läuft es. Also selbst wenn uns das Klopapier ausgehen sollte bereitet mir das nicht wirklich Kopfzerbrechen. Dann kommt halt pro Person ein Handtuch aufs Klo.
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Rohana
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#929

Beitrag von Rohana »

Klopapier ist auch eher nicht meine Sorge. Königskerzenblätter sind übrigens herrlich flauschig :aeh:
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65375
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?

#930

Beitrag von 65375 »

Wir haben zwei Tageszeitungen abonniert.....
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