Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Manche Ratschläge sind vielleicht tasächlich gut gemeint??
Wir waren gestern in niederösterreichischem Waldviertel.
Da sind alle Brennholzstapel übervoll und überall surren die Sägen - ob das immer so war?
Es dürfte einfach ein Überangebot an Holz geben momentan, dass "die Wälder" ganz sterben, mag ich gar nicht denken (und ich glaube es auch nicht!). Bei uns ist (noch?) alles gut.
Wir waren gestern in niederösterreichischem Waldviertel.
Da sind alle Brennholzstapel übervoll und überall surren die Sägen - ob das immer so war?
Es dürfte einfach ein Überangebot an Holz geben momentan, dass "die Wälder" ganz sterben, mag ich gar nicht denken (und ich glaube es auch nicht!). Bei uns ist (noch?) alles gut.
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hobbygaertnerin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
@Ina,
vom totalen Sterben möchte ich auch nicht ausgehen- aber derzeit ist eben kein Fichtenholz mehr loszubringen- weder als Hackschnitzel noch als Bau- oder Sägeholz (aber raus muss es doch aus dem Wald)- und bis die Flächen dann wieder aufgeforstet sind, Zäune gemacht und so weiter-
hängt auch eine Menge Geld drinnen.
Wir werden ein paar Flächen einfach nur einzäunen und natürliche Verjüngung probieren-
früher war der Wald so eine Art Sparkasse, man konnte Holz verkaufen und heute ist der Wald eine Sparkasse, man nuss Geld in die Hand nehmen, um das Ganze zu erhalten.
Vielleicht bin ich derzeit einfach nur genervt, aber ich kann diese Dummbackenratschläge nicht mehr hören-
was man alles angeblich tun müsste.
Ich kann mich noch gut erinnern, vor knapp 30 Jahren hat uns der Sturm einen Teil des Waldes umgenietet-
da gabs auch so viele Klugschwäzter- ich war schon froh, dass wir alles aufarbeiten konnten, dass niemand zu Schaden gekommen ist und heute wächst dort wieder ein schöner Laubjungwald. (War aber auch vor dem Sturm ein richtger Mischwald, die Eichen hat der Sturm einfach in der Mitte abgedreht) )
Aber ich weiß halt, wieviel Zeit wir darauf verwendet haben, um alles wieder auf die Reihe zu brngen.
Da wir eigentlich auch so genügend Arbeit gehabt hätten, war das nicht immer so ganz einfach.
Heute gibts zum Glück Harvester, auch wenn darüber wieder diskutiert wird, aber der Tag hat eben nur 24 Stunden und die Leute zum Arbeiten werden auch nicht mehr.
vom totalen Sterben möchte ich auch nicht ausgehen- aber derzeit ist eben kein Fichtenholz mehr loszubringen- weder als Hackschnitzel noch als Bau- oder Sägeholz (aber raus muss es doch aus dem Wald)- und bis die Flächen dann wieder aufgeforstet sind, Zäune gemacht und so weiter-
hängt auch eine Menge Geld drinnen.
Wir werden ein paar Flächen einfach nur einzäunen und natürliche Verjüngung probieren-
früher war der Wald so eine Art Sparkasse, man konnte Holz verkaufen und heute ist der Wald eine Sparkasse, man nuss Geld in die Hand nehmen, um das Ganze zu erhalten.
Vielleicht bin ich derzeit einfach nur genervt, aber ich kann diese Dummbackenratschläge nicht mehr hören-
was man alles angeblich tun müsste.
Ich kann mich noch gut erinnern, vor knapp 30 Jahren hat uns der Sturm einen Teil des Waldes umgenietet-
da gabs auch so viele Klugschwäzter- ich war schon froh, dass wir alles aufarbeiten konnten, dass niemand zu Schaden gekommen ist und heute wächst dort wieder ein schöner Laubjungwald. (War aber auch vor dem Sturm ein richtger Mischwald, die Eichen hat der Sturm einfach in der Mitte abgedreht) )
Aber ich weiß halt, wieviel Zeit wir darauf verwendet haben, um alles wieder auf die Reihe zu brngen.
Da wir eigentlich auch so genügend Arbeit gehabt hätten, war das nicht immer so ganz einfach.
Heute gibts zum Glück Harvester, auch wenn darüber wieder diskutiert wird, aber der Tag hat eben nur 24 Stunden und die Leute zum Arbeiten werden auch nicht mehr.
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Gut gemeint ist halt so eine Sache... ich freue mich natürlich über die positive Intention, aber - wie ich schon oft am eigenen Leib feststellen durfte - ist gut gemeint oftmals nichts was weiterhilft, manchmal sogar im Gegenteil.
Ja, alles was umzäunt ist wächst wunderbar. Hätten wir die Pflanzen vom Frühjahr nicht gegossen (teilweise sogar 3x!), wären die auch alle verreckt, aber das wollten wir nicht riskieren, steckt so viel Arbeit drin... vom Geld ganz zu schweigen. Durchsichtige Schutzhüllen haben wir dieses Jahr zum ersten Mal ausprobiert, die sind der Hammer - manche Jungpflanzen schauen sogar schon oben raus! Momentan rennt mein Göttergatte wie angestochen durch den Wald und zäunt jüngst aufgegangene Eichen ein. Die Rehe sind leider sehr ungnädig.
Ja, alles was umzäunt ist wächst wunderbar. Hätten wir die Pflanzen vom Frühjahr nicht gegossen (teilweise sogar 3x!), wären die auch alle verreckt, aber das wollten wir nicht riskieren, steckt so viel Arbeit drin... vom Geld ganz zu schweigen. Durchsichtige Schutzhüllen haben wir dieses Jahr zum ersten Mal ausprobiert, die sind der Hammer - manche Jungpflanzen schauen sogar schon oben raus! Momentan rennt mein Göttergatte wie angestochen durch den Wald und zäunt jüngst aufgegangene Eichen ein. Die Rehe sind leider sehr ungnädig.
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- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Untergrenze ist wohl dort, was die Arbeit für das Aufrüsten kostet. Gehen die Preise darunter, ist liegenlassen im Wald günstiger.Rati hat geschrieben: So 3. Nov 2019, 08:52
Ich hatte allerdings gedacht, das ich mir mal günstigers schon auf Meter gesägtes Brennholz leisten könnte aber da fallen die Preise irgendwie kaum.
Vorteil für Dich, wenn du selbst in den Wald willst: es dürfte mehr Holz zum Verheizen geben, das du gegen einen Leseschein bekommst.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Genau so hat unser Holzlieferant uns das auch vorgerechnet.Tika hat geschrieben: So 3. Nov 2019, 09:51Alleine das Fällen/Asten plus Transport auf den Hof kostet mindestens 20€/Ster (Raummeter). Plus die Arbeit Sägen, Spalten und Aufsetzen, und je nachdem der Rest der Arbeit, rechne selber. Ein Holzpreis ist da noch nicht reingerechnet!
Ein weiteres Problem ist (zumindest bei uns in der Region) die Bündelung. Eine Mindestabnahmemenge von 40 RM Holz (ca. 3,5 Jahre Heizmaterial) kann ich nicht bewältigen. Die privaten Waldbesitzer haben oft keine Zeit selbst in den Wald zu gehen und wollen aber auch nicht, dass andere auf ihrem Grund und Boden rumwurschteln. Wir haben im letzten Jahr mehrere Leute angesprochen, wegen selber aufbereiten, da kam immer :"Nene, wir brauchen das selbst..." Da stehen die Käferfichten noch immer unangetastet
Jetzt haben wir einen Lohnunternehmer gefunden, der uns aus Eigenwald Fichtenholz verkauft. Da zahle ich auch gerne noch etwas mehr als marktüblich, um die Wiederaufforstung und den Betrieb zu unterstützen und uns so einen langfristigen Lieferanten zu sichern.
Ich verlasse mich auf meine Sinne: Irrsinn, Wahnsinn und Blödsinn!
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Schade dass du so weit weg wohnst, wir haben noch Potential... vor allem weil die Männer immer nach dem Motto "da liegen noch n paar Äste rum" Wagenladungen "Stecken" anschleppen, die dann spontan dazu führen dass "oh, jetzt ist schon fast voll, wir müssen aber noch das gespaltene aufsägen"... 
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Fichtenäste sind doch im Nadelholz das beste Brennholz, das man sich wünschen kann, das lässt man doch nicht einfach liegen!
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nene, Äste sind idR Buche, Fichte bleibt liegen.emil17 hat geschrieben: Di 5. Nov 2019, 08:11 Fichtenäste sind doch im Nadelholz das beste Brennholz, das man sich wünschen kann, das lässt man doch nicht einfach liegen!
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hobbygaertnerin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich hab mir neulich gedacht, wie froh ich um die Hackschnitzelheizung samt der "Zubereitung" bin- was hab ich mich bei der Waldarbeit geplagt und geschleppt- jetzt kommt alles auf einen grossen Haufen und der Grosshacker hat in kürzester Zeit alles raspelkurz. In der Früh brauch ich nicht einheizen, wie oft war das Feuer im Heizkessel dann wieder ausgegangen, wenn ich von draussen reinkam.
Zum Glück nix mit guter alter Zeit- wobei mir allerdings ein Küchenherd den ich mit Holz befeuern könnte- sehr zusagen würde.
Zum Glück nix mit guter alter Zeit- wobei mir allerdings ein Küchenherd den ich mit Holz befeuern könnte- sehr zusagen würde.
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Teetrinkerin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das denke ich mir übrigens auch häufig.hobbygaertnerin hat geschrieben: Mi 6. Nov 2019, 10:32 ...wobei mir allerdings ein Küchenherd den ich mit Holz befeuern könnte- sehr zusagen würde.
Wir heizen hier ausschließlich mit Scheitholz und Holzpellets. Wir sind wirklich, wirklich froh drum, dass wir auch mit Pellets und nicht nur mit Scheitholz heizen können. Es ist halt schon deutlich bequemer, vor allem in der Übergangszeit und im Sommer, dass wir eine Pelletsheizung haben (die wir allerdings auch selbst befüllen müssen). Im Winter, wenn nicht nur Warmwasser erzeugt wird, sondern auch die Heizung läuft, heizen wir mit Scheitholz, weil das einfach mehr Hitze bringt.
