Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Und hier noch was zu "Weidemilch". Ist das eigentlich das Gleiche wie Heumilch?!
https://www.verbraucherzentrale.de/wiss ... nnen-35574
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- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Angenehm zu lesen.
Was leider nicht steht: was gefüttert wird und woher das Futter kommt, um die Milchleistung von 10 Kubikmetern pro Tier und Jahr zu halten.
Was leider nicht steht: was gefüttert wird und woher das Futter kommt, um die Milchleistung von 10 Kubikmetern pro Tier und Jahr zu halten.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nein. Weidemilch sagt nur etwas über Weidegang aus, nicht über die Art der Stallfütterung (denn im Stall muss es ja auch Futter geben...).Stadtgärtner hat geschrieben: Mo 28. Okt 2019, 19:21 Und hier noch was zu "Weidemilch". Ist das eigentlich das Gleiche wie Heumilch?!
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10 Kubikmeter hört sich so viel an, 10.000l pro Laktation allerdings nicht. Wir haben (mit Fleckvieh) momentan einen Stalldurchschnitt von knapp 9800l. Grassilage, Maissilage, Getreide aus eigenem Anbau, Mineral- und Eiweissergänzungsfutter vom Handel (Hauptbestandteile Raps-, Lein-, Sonnenblumenextrationsschrot, ohne Soja, Herkunft EU).emil17 hat geschrieben: Mo 28. Okt 2019, 19:27 Was leider nicht steht: was gefüttert wird und woher das Futter kommt, um die Milchleistung von 10 Kubikmetern pro Tier und Jahr zu halten.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Hi Sonne
Grüße Rati
jo, das ist nachvollziehbar und nicht nur das, es ist eine dieser phantastischen Beispiele für die wunderbare Spezienübergreifende Koexistens in unserer Natur. Und wie viele dieser genialen Großsysteme noch immer oft unterschätzt. Allerdings hat emil auch recht.:Sonne hat geschrieben: Mo 28. Okt 2019, 14:37 Ich habe keine Meinung dazu, weil ich da nicht auskenne. Aber ich finde es interessant. Allein schon die Zusammenhänge...
.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/pflanzenschutz/mykorrhiza-pilze-12091
Findet ihr das nachvollziehbar?
das ist wie mit Probiotic im Jogurt. Besser ist es die Grundlagen zur Verfügung zu stellen damit die Mikros sich von selber wieder ansiedeln und ausbreiten können in all iher Vielfalt.emil17 hat geschrieben: Mo 28. Okt 2019, 18:38 . Statt ein Granulat zu kaufen, kann man auch ein paar Handvoll guter Gardenerde ausstreuen.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Antowort auf Manfreds Beitrag im Zitat des tages zur Stimmung in der Landwirtschaft, wo es eher nicht hingehört, deshalb hier:
Was Sicherheit der Grundversorgung angeht, so wäre das damit in Einklang zu bringen, dass rund ein Drittel der deutschen Agrarproduktion exportiert wird.
Gleichzeitig besteht ein Importüberhang.
Daraus kann man den Schluss ziehen, dass die Konsumenten viele Nahrungsmittel konsumieren, die in D nicht angebaut werden - entweder aus klimatischen oder aus Kostengründen.
Das alles wäre kein Problem, wenn man die Grundversorgung wenigstens im europäischen und nicht nur im nationalen Masstab betrachten würde. Bei der derzeitigen engen wirtschaftlichen Verflechtung der EU-Staaten (die im Gegensatz zu nationalem Denken bisher Kriege tatsächlich verhindert hat) ist der Nationalstaat im traditionellen Autarkiesinn schlicht überholt.
Ich halte das für einen Fortschritt -wer anderer Meinung ist, beschäftige sich mit europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts.
In dieser Situation ist "Grundversicherung" Geldverschwendung.
Damit stellt sich aber die Landwirtschaft in einem weiteren Merkmal anderem Gewerbe gleich. Man könnte jetzt auf die Idee kommen, die Mär der Nahrungsmittelgrundversicherung sei hauptsächlich zur Rechtfertigung der Subventionen gedacht.
Was die Stimmung der Landwirtschaft angeht: Der verlinkte Artikel in brandeins ist vom Stil her auch Leuten aus einer anderen politischen Ecke als der konservativ-ländlichen zumutbar.
Quält man sich trotzdem mit dem Inhalt ab, wird es argumentativ noch schlimmer. Bei jeder Gelegenheit wird nach ein paar einleitenden Sätzen immer den gleichen Leuten ans Bein gepisst: Man hat den Sündenbock und das Rezept. Bei Keckl sind es immer die bösen Grünen und die charakterlose Verwaltung, die um ihre Pöstchen zu sichern Umweltprobleme herbeiredet, und die Mehrheit der Leute geht denen aus Unwissenheit auf den Leim.
Was Sicherheit der Grundversorgung angeht, so wäre das damit in Einklang zu bringen, dass rund ein Drittel der deutschen Agrarproduktion exportiert wird.
Gleichzeitig besteht ein Importüberhang.
Daraus kann man den Schluss ziehen, dass die Konsumenten viele Nahrungsmittel konsumieren, die in D nicht angebaut werden - entweder aus klimatischen oder aus Kostengründen.
Das alles wäre kein Problem, wenn man die Grundversorgung wenigstens im europäischen und nicht nur im nationalen Masstab betrachten würde. Bei der derzeitigen engen wirtschaftlichen Verflechtung der EU-Staaten (die im Gegensatz zu nationalem Denken bisher Kriege tatsächlich verhindert hat) ist der Nationalstaat im traditionellen Autarkiesinn schlicht überholt.
Ich halte das für einen Fortschritt -wer anderer Meinung ist, beschäftige sich mit europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts.
In dieser Situation ist "Grundversicherung" Geldverschwendung.
Damit stellt sich aber die Landwirtschaft in einem weiteren Merkmal anderem Gewerbe gleich. Man könnte jetzt auf die Idee kommen, die Mär der Nahrungsmittelgrundversicherung sei hauptsächlich zur Rechtfertigung der Subventionen gedacht.
Was die Stimmung der Landwirtschaft angeht: Der verlinkte Artikel in brandeins ist vom Stil her auch Leuten aus einer anderen politischen Ecke als der konservativ-ländlichen zumutbar.
Wer sich lieber auf Leute wie Keckl als Botschafter stützt (Grundton: alle die das anders sehen haben keine Ahnung oder schützen ihre eigenen parasitischen Pöstchen), der wird nur bei denen Zustimmung bekommen die es eh schon immer gewusst haben. Diejenigen, auf die es ankommt, nämlich die Konsumenten, die andere Lebensinhalte als Landwirtschaft haben, wenden sich schon des Stils wegen eher angewidert ab.Manfred hat geschrieben:Die Situation der Bauern heute bringt Keckl deutlich besser auf den Punkt.
Quält man sich trotzdem mit dem Inhalt ab, wird es argumentativ noch schlimmer. Bei jeder Gelegenheit wird nach ein paar einleitenden Sätzen immer den gleichen Leuten ans Bein gepisst: Man hat den Sündenbock und das Rezept. Bei Keckl sind es immer die bösen Grünen und die charakterlose Verwaltung, die um ihre Pöstchen zu sichern Umweltprobleme herbeiredet, und die Mehrheit der Leute geht denen aus Unwissenheit auf den Leim.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
emil17 hat geschrieben: Di 29. Okt 2019, 08:07 Wer sich lieber auf Leute wie Keckl als Botschafter stützt (Grundton: alle die das anders sehen haben keine Ahnung oder schützen ihre eigenen parasitischen Pöstchen), der wird nur bei denen Zustimmung bekommen die es eh schon immer gewusst haben. Diejenigen, auf die es ankommt, nämlich die Konsumenten, die andere Lebensinhalte als Landwirtschaft haben, wenden sich schon des Stils wegen eher angewidert ab.
Grüße Rati
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Eine theoretisch ausgeglichene Import-Export-Bilanz hilft euch aber in der Krise wenig.
Dann interessiert, wo und wie lange ihr euch tatsächlich mit Lebensmitteln versorgen könnt, wenn die zentralisierten Knoten ausfallen. Dann wird euer feuchter Traum von der Reduzierung der Menschheit schnell lokale Realität.
Ich als Humanist möchte das nicht. Deshalb messe ich solchen Überlegungen Bedeutung zu.
Dann interessiert, wo und wie lange ihr euch tatsächlich mit Lebensmitteln versorgen könnt, wenn die zentralisierten Knoten ausfallen. Dann wird euer feuchter Traum von der Reduzierung der Menschheit schnell lokale Realität.
Ich als Humanist möchte das nicht. Deshalb messe ich solchen Überlegungen Bedeutung zu.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
@Manfred, wen meinst du da mit "euch"? 
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wenn die zentralen Knoten ausfallen, funktioniert auch die Landwirtschaft nicht mehr, eben weil sie industriell ist und nicht mehr Selbstversorgung mit Überschussverkauf. Geld, Dünger, Diesel, Strassenverkehr, Stromversorgung ... welcher Landwirt kann ohne das weiterwirtschaften?Manfred hat geschrieben: Di 29. Okt 2019, 17:28(In der Krise) interessiert, wo und wie lange ihr euch tatsächlich mit Lebensmitteln versorgen könnt, wenn die zentralisierten Knoten ausfallen.
Da kannst du entweder den Keller mit Konserven füllen und warten und hoffen, oder - und das ist meine Vision von Humanismus - mit fairem Handel und Umweltschutz dafür sorgen, dass die Produktionsgrundlagen nicht wegbrechen und es deshalb gar nicht erst zur Krise kommt. Fairer Handel und respektvoller Umgang mit Nachbarn und Umwelt ist die beste Krisenvorsorge! Deshalb ist auch eine ausgeglichene Exportbilanz wichtig, denn sonst gibt einer und der andere nimmt, was langfristig für beide Teile nicht gut ist.Manfred hat geschrieben: Di 29. Okt 2019, 17:28Ich als Humanist möchte das nicht. Deshalb messe ich solchen Überlegungen Bedeutung zu.
Im Moment hat Deutschland einen riesigen Exportüberschuss, der wird via gemeinsame Währung und Weltbank den anderen Ländern als Kredit wieder Verfügung gestellt, damit die Exportwirtschaft nicht mangels Zahlungsfähigkeit der ausländischen Kunden einbricht. Die Zeche bezahlen auch die inländischen Arbeitnehmer und Selbständigen, die zu Dumpingpreisen arbeiten müssen, damit die Exportwirtschaft konkurrenzfähig bleibt.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wieso kämpfst du dann ständig gegen deine eigene Vision?emil17 hat geschrieben: Di 29. Okt 2019, 17:56 und das ist meine Vision von Humanismus - mit fairem Handel und Umweltschutz dafür sorgen, dass die Produktionsgrundlagen nicht wegbrechen und es deshalb gar nicht erst zur Krise kommt. Fairer Handel und respektvoller Umgang mit Nachbarn und Umwelt ist die beste Krisenvorsorge!
Abgesehen davon lässt sich die Krise nicht mehr abwenden.
Die aufgebauten Blasen sind so groß, wie soll man da noch kontrolliert die Luft ablassen?
Einem einzelnen Staat ist das nicht mehr möglich und global wird es keine Einigung auf koordiniertes Handeln geben.
Die Schweiz, die übrigens einen deutlich größeren Industrie-Export pro Person halt als D, hat versucht, sich gegen die Blasen zu stellen, und ist grandios gescheitert. Jetzt druckt sie Franken wie blöd, um ihren Export gegen eine massive Aufwertung der eigenen Währung zu schützen, und kauft dafür auf den Aktienmärkten alles halbwegs Solide zusammen, was sie in die Finger kriegt.
D.h. ist hat eingesehen, dass der Crash nicht zu vermeiden ist, und bereitet sich, ganz im Gegenteil zu D, so gut es geht darauf vor.
Entsprechend dynamisch wird die Schweiz nach dem Crash wieder aufstehen.
Für D sieht es eher so aus, als ob wir klatschend auf dem Bauch landen und auf diesem längere Zeit liegen bleiben werden.
Selbst wenn es noch gelingen sollte, zu einer freiheitlichen, vernunftbetonten Ordnung zurück zu kehren und mit Vorbereitungen zu beginnen, haben wir wertvolle Jahre verloren und gigantische finanzielle Lasten und Verpflichtungen aufgehäuft, die wir niemals werden tilgen können.
