Äh? Sollen wir wirklich die simpelsten Zusammenhänge ignorieren und betteln gehen? Nö, sorry, wenn's Geld nicht reicht, wird eben nicht gemacht - und da ja so böse gegen die Subventionen gewettert wird, sollte ja jeder Konsument bereit sein den Realpreis zu zahlen, nicht wahr?emil17 hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 13:02Wenn das so ist, dann sollte man nicht Solidarität einfordern mit immer noch mehr "ihr müsst mehr zahlen und weniger verbieten", sondern Goodwill erzeugen.Rohana hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 12:22Mit dem Wahlzettel ist das so eine Sache. Es gibt schlichtweg keine Partei mehr, die wirklich was für die Landwirtschaft tut und nicht nur schöne Worte macht. 1,5% der Bevölkerung haben in einer Demokratie eh keine Chance. Wir sind auf die Solidarität der Bevölkerung angewiesen - und wenn es die nicht gibt, dann gibt es uns bald nicht mehr.
Produziert der Streichelzoohof Lebensmittel oder nur Idylle?
Ich sehe nicht dass die billigen Lebensmittel zum Ladenhüter werden. Du etwa? Wer rennt denn in die Discounter, wo ist denn der grösste Umsatz hierzulande? Siehe oben. Für eine deutlich überwiegende Mehrheit der Konsumenten ist der Preis DAS Entscheidungskriterium.[...]
Der einzige Vorteil, der der Konsument von einer hocheffizienten Landwirtschaft hat, sind billige Lebensmittel.
Tut mir ja leid deine Seifenblase zerplatzen zu lassen aber das hat mal gar nix mit den Bauernverbänden zu tun. Die Kuh kann im Winter nicht auf der Wiese stehen und wenn du eine ausschliesslich extensiv-Bodenheu-gefütterte Kuh haben willst, bzw die Milch davon, kannst du das sicher bekommen, aber nicht im LEH und auch nicht für 1,50 Euro.Mich stört, wenn auf der Milchpackung eine Kuh auf der Wiese zu sehen ist und dann das meiste doch aus der Intensivhaltung kommt. Dann kann ich ganz bewusst Heumilch (und eben nicht kunstheugefütterte Stallkuhmilch) kaufen. Mir scheint, hier mauern die Bauernverbände im Interesse der Grossen.


