Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2461

Beitrag von Rohana »

Rohe Heumilch, die etwas teurer ist... was ist dann Hafermilch? Oh man. Ich hätt da noch n bisschen Blümchenwiese zum selbstabgrasen, ist sogar vegan wenn man die Heuhüpfer nicht mitverspeist! :hmm:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Teetrinkerin
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2462

Beitrag von Teetrinkerin »

Was soll das, Rohana? Du beschwerst dich, dass du/ ihr nicht gewertschätzt werdet und dann wirst du beleidigend anderen gegenüber. Ich habe mir meine Laktoseintoleranz nicht ausgesucht.
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2463

Beitrag von emil17 »

Rohana hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 16:17 Ich hätt da noch n bisschen Blümchenwiese zum selbstabgrasen, ist sogar vegan wenn man die Heuhüpfer nicht mitverspeist!
Die sind doch auch vegan! :eek:
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2464

Beitrag von Rohana »

Teetrinkerin hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 16:40 Was soll das, Rohana? Du beschwerst dich, dass du/ ihr nicht gewertschätzt werdet und dann wirst du beleidigend anderen gegenüber. Ich habe mir meine Laktoseintoleranz nicht ausgesucht.
Wo liest du da eine Beleidigung hinein? :eek: Ich finde es lediglich befremdlich dass Hafer"milch" fast doppelt so viel kostet wie echte Milch. Über Geschmack lässt sich streiten, das sei dir unbenommen, ebenso krankheitsbedingte Präferenzen.

Emil: Wenn die Heuhüpfer vegan sind, sind es die Kühe auch... :hmm:
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Benutzer 1612 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2465

Beitrag von Benutzer 1612 gelöscht »

Wo liest du da eine Beleidigung hinein?
Klingt für mich auch nicht wertschätzend, deine abzugrasende Blümchenwiese...
Aber sei doch froh, dass die Hafermilch von Deiner Defensive ablenkt! :)

Ansonsten: Danke für die schöne Diskussion! Und an Emil Respekt für den langen Atem.
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2466

Beitrag von Rohana »

Stadtgärtner hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 21:06
Wo liest du da eine Beleidigung hinein?
Klingt für mich auch nicht wertschätzend, deine abzugrasende Blümchenwiese...
Dann behalt ich sie halt für mich, die Blümchenwiese. Fertsch. :ohm:
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Gelöschter Benutzer 54

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2467

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

Ich wäre etwas *hust* weniger wertschätzend, wenn es hier 247 Seiten lang darum ginge, Immobilienmakler zu kritisieren. Ich hab schonmal eine Userin wegen einem einzigen Pauschalurteil über Alle meines Berufes auf die Ignoreliste gesetzt, wenn man das als Vergleich hernimmt, halten sich unsere Bauern hier tapfer.

Ich bitte von Seiten der Moderation in diesem Thread hier nicht dauernd zu sticheln und zu provozieren. Das Thema ist bedeutend, aus den sachlichen Diskussionen, Fragen und Antworten kann jede Meinungsseite was dazulernen. Den richtigen Platz dafür, dauernd die Augen zu verdrehen, sehe ich hier nicht.

/Mod

hafermilch ist recht einfach selber machbar. wer nicht auf die hightech-küchenmaschinen steht, kann mit normalem mixer und nem nussmilchbeutel das gleiche ergebnis produzieren, da ists dann nur gut, die mixtur vor dem abpressen ein bissl stehen zu lassen. hafer könnte bald mal wo regional/bio oder ab hof beim lieblingsbauern zu haben sein.


.
Hildegard
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2468

Beitrag von Hildegard »

Bio-Heumilch und da haben die Kühe sogar noch ihre Hörner! hol ich roh ab Tank um 70ct/l...und das rund um die Uhr. Den Preis macht der Bauer und er liegt immer noch höher als er von der Molkerei bekommt.. Dafür muss ich sie mir halt selber einfüllen und auch ab und zu den Ablasshahn montieren und den >Boden aufwischen wenn gekleckert wird und Licht abdrehen, wenn es Mitternacht ist...und Türe schließen..und Wasserhahn zudrehen, wenn ER daruf vergessen hat, damit SEIN Brunnen am Morgen dann nicht leer und die Milchkammer ein See ist.. :) und auch noch aufschreiben, wieviel ich geholt habe ..bei mir daheim ..und das ohne Probleme seit Jahrzehnten.Inkludiert ist auch der Rahm(Sahne), den ich am nächsten Morgen nach meinem Gutdünken abschöpfen kann.
Das Problem dabei:Die meiste Milch ist für "die Katz"! :) obwohl sicher beste Qualität, kann ich sie meiner Tochter nur in geringen Mengen geben, weil sie nicht mehr verträgt.Deshalb mach ich mir die Alternativen wie Mandel,- Hafer, -Dinkel,-Hanf-Kokos- und Nuss"milch " auch selber, weil ich nicht bereit bin, für das "Wasser" im SM einen so hohen Preis zu bezahlen und ich nicht weiß, wieviel und wqelche Qualität vom "namensgebenden Stoff "und was sonst noch drin ist.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
Tom Schäferle
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2469

Beitrag von Tom Schäferle »

Ich verstehe gar nicht, warum hier so sein Streitgespräch entbrannt ist.
Es hat doch jeder selbst in der Hand, wie die Landwirtschaft in DE aussehen oder wohin sie sich entwickeln soll.
ICH als Käufer entscheide mit meinem Kaufverhalten, was produziert wird.
ICH entscheide, ob ich nur nach dem billigsten Preis schiele
und akzeptiere dann auch öfter mal Dreck zu fr....
oder, ob ich eine naturbewusste und -erhaltende Landwirtschaft fördere
und REGIONALE Bio-Produkte kaufe.
Und ich muss auch auf nichts verzichten, mir irgendetwas versagen,
weil mittlerweile in allen Lebensmittelbereichen das Bio-Sortiment schon fast so vielfältig wie das aus konventioneller Produktion ist.
Es war schon immer so und wird vermutlich auch noch lange, lange Zeit so bleiben,
wer bereit ist für etwas zu bezahlen, muss nicht allzu lange warten bis sich jemand findet, der genau das herstellt.
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#2470

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

emil17 hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 13:02
Rohana hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 12:22 Ganz genau, Sicht der Konsumenten. Dass das nicht der Realität entspricht oder entsprechen muss, ist ja klar :)
Du hast ja selbst den Smiley gesetzt ... Wer in einer Marktwirtschaft nur bestehen kann, indem er die Konsumenten erzieht, der hat keine guten Karten.
Rohana hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 12:22Wer fördert denn die Grossen? Bekommen die irgendwas für's gross sein?
Ja, mehr Subventionen. Nein, das ist falsch. Je kleiner der Betrieb ist, desto größer ist der Betrag pro Hektar.
Rohana hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 12:22Viel schlimmer würde ich da nicht zu sagen. Die Bürger haben mit den Füssen abgestimmt. Hinterher kann auch keiner behaupten er wär's nicht gewesen, denn es wollen ja alle im Supermarkt einkaufen und nicht (mehr) im Tante-Emma-Laden, sonst hätte der ja nicht zumachen müssen
Mir ging es darum, dass auch andere das Schicksal des Verschwindens haben erleiden müssen, ohne dass der Staat eingegriffen hätte. Da werden die Landwirte eindeutig bevorzugt.nein werden wir nicht, sonst hötte sich die Zahl der Betriebe in den letzen 20 Jahren nicht halbiert. Diese Entwicklung wird sich beschleunigt fortsetzen.
Rohana hat geschrieben: Mi 23. Okt 2019, 12:22Mit dem Wahlzettel ist das so eine Sache. Es gibt schlichtweg keine Partei mehr, die wirklich was für die Landwirtschaft tut und nicht nur schöne Worte macht. 1,5% der Bevölkerung haben in einer Demokratie eh keine Chance. Wir sind auf die Solidarität der Bevölkerung angewiesen - und wenn es die nicht gibt, dann gibt es uns bald nicht mehr.
Wenn das so ist, dann sollte man nicht Solidarität einfordern mit immer noch mehr "ihr müsst mehr zahlen und weniger verbieten", sondern Goodwill erzeugen. Bei den Bauern sind ganz klar die Kleinen mit dem idylischen Streichelzoo-Hof, der alles macht und alles hatauser zeit, Geld, einem Modernen Stall und die Möglichkeit mal unbeschwert 24 tage im Jahr Urlaub zu machen., die Sympathieträger. Bei uns sind es die Bergbauern. Die müssten eigentlich Geld von den Grossen kriegen - ich habe jedenfalls schon oft eine Kuh in der Blümchenwiese vor dem Schneeberg auf der Milchtüte gesehen, aber noch nie einen Melkroboter im Gross-Stall.dann solltest du einfach mal deine Fiterblase verlassen und einen Robotterbetrieb besichtigen?
Wenn alles industriell rationalisert und vereffizienzisiert wird (Melkroboter, riesige einheitlich bewirtschaftete und entsprechend langweilige Flächen), dann verursacht das Nachteile auf der Akzeptanzebene.in Ostdeutschland ist die Landwirtschaft "beliebter" als im Westen, das ist aber geschichtlich begründet. Zudem tanzt, wer mit viel Fremdkapital wirtschaftet, sowieso nach der Pfeife der anderen.
Der einzige Vorteil, der der Konsument von einer hocheffizienten Landwirtschaft hat, sind billige Lebensmittel. Die Nachteile davon (ich nenne es jetzt zur Abwechslung mal Landschaftsschäden) hat er auch dann, wenn er da nicht mitmacht. Auf ein solches Geschäftsmodell würde ich nicht bauen.
Warum tut ihr euch in einem Verband mit den Grossen zusammen und lasst Euch nicht von denen vertreten, welche die gleichen Probleme haben?
Eine Massnahme wäre, die Produktionsketten zu entmischen und transparenter zu machen. Mich stört, wenn auf der Milchpackung eine Kuh auf der Wiese zu sehen ist und dann das meiste doch aus der Intensivhaltung kommt. Dann kann ich ganz bewusst Heumilch (und eben nicht kunstheugefütterte Stallkuhmilch) kaufen. Mir scheint, hier mauern die Bauernverbände im Interesse der Grossen.
Du hast eine völlig falsche Vorstellung von groß und klein!
Klein bedeutet 60 oder 80 Kühe und 120ha Land. Das sind unsere Familienbetriebe die im Haupterwerb gerad so noch davon leben können. In deinen Maßstäben fällt das aber schon unter "ganz groß".
Im zuge der Krise wird es viele Betriebe zu kaufen gegeben. Kaufe doch einfach so ein Betrieb und zeige uns wie du ihn in 2-3 Jahre aufpoliert hast.
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