Pflanzenschutzmittel ist Pflanzenschutzmittel.emil17 hat geschrieben:Hast du da einen Link oder eine Liste der Substanzen? Wenn das stimmt, fühle ich mich über den Tisch gezogen.Oelkanne hat geschrieben: Ohne Nervengifte, Multienzymhemmer, Häutumgshemmer, Giftgas und Mineralöl gebe es kein Bio-Obst, kein Bio-Gemüse, keine Bio-Kartoffeln und kein Bio-Bier.
Auch die in der Bio-Landswirtschaft gibt es Wirkstoffe die B1 (sehr Bienengefährlich) sind oder auch schon nach einmaliger Anwendung das Bodenleben nachhaltig schädigen.
Aber bitte nur neu erfundene synthetische Substanzen, die es so in der Natur nirgendwo gibt!
Was nicht zählt: Wirkstoffe die aus Pflanzen extrahiert werden, Bacillus thuringiensis etc. Denn diese Substanzen gibt es schon seit jeher in der Natur und die Lebewelt hat gelernt damit fertig zu werden, obwohl man mit Nikotin problemlos Leute umbringen kann. Dass gewisse Pflanzen Häutungshemmer enthalten, um sich selber vor Insektenbefall zu schützen, ist ebenfalls bekannt.
Egal wo der Wirkstoff herkommt, wer ihn entdeckt/erfunden hat oder wie er synthetisiert wird.
Nervengift: Pyrethrum
Multienzymhemmer: Kupferionen
Häutungshemmer: Azadirachtin
Giftgas: Schwefel (setzt sich auf der Blattoberfläche zu Schwefeldioxid um, dieses Gas wirkt dann gehen Pilze)
Mineralöl: Parafinöl
B1 Insektizid: Spinosad
Bodenlebenschädigend ab der ersten Anwendung: Kupferionen reduzieren eklatant die Regenwurm Population.
Ach das bischen KupferDiese Geschichte, ohne Nervengifte, Multienzymhemmer, Häutumgshemmer, Giftgas und Mineralöl gebe es kein Bio -egal was, wurde uns ebenfalls erzählt- von einem Professor, der als Mensch sehr angenehm war. Was seine Aussagen relativiert hat war, dass er einen von der Basler Chemie gesponsorten Lehrstuhl hatte und auch noch in der Agroforschung einer Chemiefirma tätig war.
In meine Studienzeit fiel der zaghafte Beginn des Bio-Weinbaus in der Schweiz. Unmöglich, hiess es. Ohne chemischen Pflanzenschutz kein Ertrag, hiess es.
Kupfer ist im Biolandbau noch ein Problem. Aber sonst? was alles ist heute Standard, was damals nach Ansicht der Experten nie hätte funktionieren können?
Der Bio-Weinbau ist von Kupfer abhängig,
es geht nicht ohne.
Selbst die "Extrem-Bio" von Demeter erlauben Kupfer im Weinbau.
Einmal ausgebracht wird das Kupfer nie wieder abgebaut. Es reichert sich im Boden immer mehr an und schädigt immer stärker das Bodenleben.
Aber auch das bischen Kupfer, ist doch alles Öko

