alte Rezepte
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Doris L.
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Re: alte Rezepte
Wenn Salz so teuer früher war, dann konnten arme Menschen wohl auch kein Sauerkraut einlegen?
Egal, ich habe ein Rezept für Sauerkraut aus Ahornblättern, selbst ausprobiert habe ich das nicht. Ich esse nicht gern sauer. Hier: https://www.smarticular.net/sauerkraut- ... nmachglas/
Die Beinwellsalbe ist gegen Prellungen gut. Gemacht habe ich die nicht, es gibt nicht viele Stellen wo man den Beinwell sammeln könnte und Wurzeln darf man nicht ausgraben.
Egal, ich habe ein Rezept für Sauerkraut aus Ahornblättern, selbst ausprobiert habe ich das nicht. Ich esse nicht gern sauer. Hier: https://www.smarticular.net/sauerkraut- ... nmachglas/
Die Beinwellsalbe ist gegen Prellungen gut. Gemacht habe ich die nicht, es gibt nicht viele Stellen wo man den Beinwell sammeln könnte und Wurzeln darf man nicht ausgraben.
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hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte
Ich mach die Salbe selbst, hab auch mehr als genug Beinwell im Garten, das Grün brauche ich für Beinwelljauche zum Düngen und die Wurzeln kommen im Herbst aus der Erde.
@Doris, für das Fermentieren von Sauerkraut braucht man sehr geringe Mengen Salz, ich staune da immer selbst, wie es gehen kann, dass mit so wenig Salz erstens das Kraut gut wird und auch noch nach längerer Lagerung immer sauerer wird.
Hab mir gestern geacht, so eine zeitreise gut 200 Jahre zurück- mit der 100 % Garantie, dass ich dann auch gleich wieder in die Gegenwart reisen könnte- wäre ganz interessant, würde gerne probieren, wie damals das Essen schmeckte- und wie damals gekocht wurde.
Hab vor ein paar Tagen beim Elektriker reingeschaut, weil über kurz oder lang der 35jährige E-Herd seinen Geist aufgibt- und hab gestaunt, was es heute alles an zusätzlichem Schnickschnack in einem Herd gibt. Der Motor meiner Küchenmaschine ist über 60 Jahre alt, hab ihn geerbt, auch da, der ist zemlich unkaputtbar, heute werden diese Teile bestimmt nicht mehr so lange halten.
Vor 200 Jahren waren die Küchengeräte sicher ganz andere, auchje nach finanzieller Ausstattung eines Haushaltes.
Ich hab vor kurzem eine neue Küche in einem neuen Haus bei Bekannten gesehen, man sah eigentlich gar nicht mehr, dass es sich um eine Küche handelte, sehr modern und Küche, Essen und Wohnen ganz offen- als ich gehört habe, was diese Küche gekostet hat, wäre mir fast die Luft weggeblieben.
Aber der nächste Hammer, es wird fast nicht gekocht, weil Essensdünste trotz der mondernsten Dunstabzugstechnik im Raum sein könnten.
War aber früher auch so, die Küche bei den Grosskopferten war ganz weit weg von den offizellen Räumen, wo die Herrschaften gegessen haben.
Ist doch interessant, dass sich immer alles wiederholt.
Dachte mir, bin ich froh, um meine handfeste uralte Küche, die auch gekochtes Sauerkraut verträgt.
Früher war das Behältnis fürs Sauerkraut riesengross, da kam die Grossfamilie samt allen noch am Hof wohnenden Leuten damit gut über den Winter. Gab jeden Tag im Winter gekochtes Sauerkraut.
Heute reicht ein 25 Literfass für uns.
@Doris, für das Fermentieren von Sauerkraut braucht man sehr geringe Mengen Salz, ich staune da immer selbst, wie es gehen kann, dass mit so wenig Salz erstens das Kraut gut wird und auch noch nach längerer Lagerung immer sauerer wird.
Hab mir gestern geacht, so eine zeitreise gut 200 Jahre zurück- mit der 100 % Garantie, dass ich dann auch gleich wieder in die Gegenwart reisen könnte- wäre ganz interessant, würde gerne probieren, wie damals das Essen schmeckte- und wie damals gekocht wurde.
Hab vor ein paar Tagen beim Elektriker reingeschaut, weil über kurz oder lang der 35jährige E-Herd seinen Geist aufgibt- und hab gestaunt, was es heute alles an zusätzlichem Schnickschnack in einem Herd gibt. Der Motor meiner Küchenmaschine ist über 60 Jahre alt, hab ihn geerbt, auch da, der ist zemlich unkaputtbar, heute werden diese Teile bestimmt nicht mehr so lange halten.
Vor 200 Jahren waren die Küchengeräte sicher ganz andere, auchje nach finanzieller Ausstattung eines Haushaltes.
Ich hab vor kurzem eine neue Küche in einem neuen Haus bei Bekannten gesehen, man sah eigentlich gar nicht mehr, dass es sich um eine Küche handelte, sehr modern und Küche, Essen und Wohnen ganz offen- als ich gehört habe, was diese Küche gekostet hat, wäre mir fast die Luft weggeblieben.
Aber der nächste Hammer, es wird fast nicht gekocht, weil Essensdünste trotz der mondernsten Dunstabzugstechnik im Raum sein könnten.
War aber früher auch so, die Küche bei den Grosskopferten war ganz weit weg von den offizellen Räumen, wo die Herrschaften gegessen haben.
Ist doch interessant, dass sich immer alles wiederholt.
Dachte mir, bin ich froh, um meine handfeste uralte Küche, die auch gekochtes Sauerkraut verträgt.
Früher war das Behältnis fürs Sauerkraut riesengross, da kam die Grossfamilie samt allen noch am Hof wohnenden Leuten damit gut über den Winter. Gab jeden Tag im Winter gekochtes Sauerkraut.
Heute reicht ein 25 Literfass für uns.
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Doris L.
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Re: alte Rezepte
Viel elektrische Küchengeräte habe ich nicht, eine Küchenmaschine zum schlagen und kneten, kleinschnibbeln und eine Moulinex die auch schon recht betagt ist. Selbst eine Dunsthaube habe ich nicht, brauche ich nicht. Ich mache das Fenster auf. Im Heim steht ein Induktionsherd, sowas möchte ich niemals haben. Ich bin aber auch sehr altmodisch und komme mit einfachen Dingen aus.
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poison ivy
Re: alte Rezepte
werte Hobbygaertnerin, hab eigentlich nach dem Rezept fuer Deine Beinwellsalbe gefischt, Beinwell hab ich auch genug, so ich ihn vor den Hirschen retten kann
Doris, Du urteilst etwas hart, unsere Huette ist nun mal fuer hiesig und 80er typisch, da sind Kueche, Esszimmer, Wohnzimmer und loft am Stueck,
ausserdem lass ich bei sommers 40C und 98% Luftfeuchte gern die Fenster zu, ergo eine Dunste ist hier nicht wirklich Luxus
dafuer besitze ich keine Kuechenmaschine sondern Schneebesen und ja, ich kann mit einer Gabel Eischnee schlagen, nehm aber lieber einen Schneebesen,
kleinschnipseln tu ich mit Messer oder Mandoline, fuer sagenhafte $2.50 bei Goodwill ergattert, statt Deiner Mulinex hab ich einen Vitamix, der aber job-maessig staendig im Einsatz ist,
hey ich hab sogar einen Champion juicer, uralt, mindestens 2 mal benutzt, gebraucht vom Kumpel bekommen, weil der das Monster auch nicht benutzt hat,
bin ich jetzt ein guter oder ein schlechter Mensch?
Doris, Du urteilst etwas hart, unsere Huette ist nun mal fuer hiesig und 80er typisch, da sind Kueche, Esszimmer, Wohnzimmer und loft am Stueck,
ausserdem lass ich bei sommers 40C und 98% Luftfeuchte gern die Fenster zu, ergo eine Dunste ist hier nicht wirklich Luxus
dafuer besitze ich keine Kuechenmaschine sondern Schneebesen und ja, ich kann mit einer Gabel Eischnee schlagen, nehm aber lieber einen Schneebesen,
kleinschnipseln tu ich mit Messer oder Mandoline, fuer sagenhafte $2.50 bei Goodwill ergattert, statt Deiner Mulinex hab ich einen Vitamix, der aber job-maessig staendig im Einsatz ist,
hey ich hab sogar einen Champion juicer, uralt, mindestens 2 mal benutzt, gebraucht vom Kumpel bekommen, weil der das Monster auch nicht benutzt hat,
bin ich jetzt ein guter oder ein schlechter Mensch?
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Doris L.
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Re: alte Rezepte
Ich weiß nicht, es geht hier um alte Rezepte, wie die Menschen früher mit ihren bescheidenen Ansprüchen zurecht kamen. 
- si001
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Re: alte Rezepte
Wenn deine Suche noch erfolglos war, kannst du hier gucken. ;-)poison ivy hat geschrieben:hab eigentlich nach dem Rezept fuer Deine Beinwellsalbe gefischt, Beinwell hab ich auch genug, so ich ihn vor den Hirschen retten kann
Ich nehme 0,9% Salz und frage mich beim Abmessen immer, ob ich mich nicht vertan habe, weil es so wenig erscheint. Passt aber.hobbygaertnerin hat geschrieben: @Doris, für das Fermentieren von Sauerkraut braucht man sehr geringe Mengen Salz, ich staune da immer selbst, wie es gehen kann, dass mit so wenig Salz erstens das Kraut gut wird und auch noch nach längerer Lagerung immer sauerer wird.
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Doris L.
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Re: alte Rezepte
Sauerkraut mag ich einfach nicht, ich glaube, aus einem Kohlkopf hätte ich genügend. Vielleicht sollte ich das aus den Ahornblättern mal probieren, die Menge ist ja sehr gering. Einzelne gekeimte Ahornsprossen sind mir was zu bitter, das habe ich ausprobiert. Ob die fermentation was anderes aus Blättern macht?
Im Urlaub habe ich mir die Gewohnheit gemacht mir ein Kochbuch aus der Gegend zu kaufen, landesübliche Rezepte.
Ich habe :Die Hunsrücker Küche, Rezepte und Bräuche meiner Heimat. Schinkenwaffeln zu Suppen, Kappessupp, Krummbeerworscht, Hahn in Weißweinsoße, Dibbehaas, Haasepeffer, Gefillte Klees, gefillte Klees mit Hackfleischfüllung, Dibbelabbes un Schales, Mauseohrsalad, Weinsauerkraut, einsäuern im Spezialtopf, Milchsaure Gurken, Bandnudeln, gefillte Krummbeere, Kässchmier mit Gequellte , Käsjer(wie man Käse aus Quark macht) Leckschmier. noch mehr Rezepte.
Echt fränkisch, Die alte fränkische Küche. Nürnberger Sauerbraten, Sauerkraut selbstgemacht, fränkische Bratwurst, Knoblauchsuppe, Schäufele, Tellersülze, Tischsitten, Dippe-has , Weckklöschen , essen im Mittelalter und noch einiges mehr.
Elsässisches Kochbüchlein, 80 Rezepte leicht anzufertigen. Gänseleberterrine, Zwiebelsuppe, geröstete Griessuppe, Lauchsalat, Spinatsalat, Sauerkrautsalat, Maizwiebelsalat, Gugelhupf mit Speck und Nüssen, Zwiebeltorte, Presskopf, Geflügelterrine, Speckhörnchen, Hechtklösse, gefüllte Tauben, Ente mit Totentrompeten, Gemüsepürree, weiße Rüben und Karotten mit Speck, verschiedene Kuchen und noch mehr herzhafte Gerichte.
Aus dem Schwarzwald habe ich auch eins, ist aber auch was über den Schwarzwald allgemein geschrieben. Bie Bücher sind besser als jeder Nippes.
Im Urlaub habe ich mir die Gewohnheit gemacht mir ein Kochbuch aus der Gegend zu kaufen, landesübliche Rezepte.
Ich habe :Die Hunsrücker Küche, Rezepte und Bräuche meiner Heimat. Schinkenwaffeln zu Suppen, Kappessupp, Krummbeerworscht, Hahn in Weißweinsoße, Dibbehaas, Haasepeffer, Gefillte Klees, gefillte Klees mit Hackfleischfüllung, Dibbelabbes un Schales, Mauseohrsalad, Weinsauerkraut, einsäuern im Spezialtopf, Milchsaure Gurken, Bandnudeln, gefillte Krummbeere, Kässchmier mit Gequellte , Käsjer(wie man Käse aus Quark macht) Leckschmier. noch mehr Rezepte.
Echt fränkisch, Die alte fränkische Küche. Nürnberger Sauerbraten, Sauerkraut selbstgemacht, fränkische Bratwurst, Knoblauchsuppe, Schäufele, Tellersülze, Tischsitten, Dippe-has , Weckklöschen , essen im Mittelalter und noch einiges mehr.
Elsässisches Kochbüchlein, 80 Rezepte leicht anzufertigen. Gänseleberterrine, Zwiebelsuppe, geröstete Griessuppe, Lauchsalat, Spinatsalat, Sauerkrautsalat, Maizwiebelsalat, Gugelhupf mit Speck und Nüssen, Zwiebeltorte, Presskopf, Geflügelterrine, Speckhörnchen, Hechtklösse, gefüllte Tauben, Ente mit Totentrompeten, Gemüsepürree, weiße Rüben und Karotten mit Speck, verschiedene Kuchen und noch mehr herzhafte Gerichte.
Aus dem Schwarzwald habe ich auch eins, ist aber auch was über den Schwarzwald allgemein geschrieben. Bie Bücher sind besser als jeder Nippes.
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Zaphira
- Beiträge: 324
- Registriert: Fr 17. Feb 2017, 21:51
- Familienstand: glücklich verheiratet
- Wohnort: Franken
Re: alte Rezepte
Im Urlaub Kochbücher kaufen ist eine gute Idee.
Habe ich im letzten Urlaub das erste mal gemacht, das hatte aber andere Gründe.
Habe ich im letzten Urlaub das erste mal gemacht, das hatte aber andere Gründe.
Mein Ziel ist ein Leben von dem ich keinen Urlaub brauche.
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poison ivy
Re: alte Rezepte
Danke,si001 hat geschrieben: Wenn deine Suche noch erfolglos war, kannst du hier gucken. ;-)
aber der Link funxt nicht
Re: alte Rezepte
@ivy
Das Orginalrezept für Beinwellsalbe aus dem Buch von M. T.:
4-6 frische Beinwellwurzeln waschen, fein schneiden und in etwa 250g reinem Darmfett vom Schwein kurz ausbraten, über Nacht stehen lassen. Dann anwärmen und durchseihen und gleich in saubere Gläser füllen. Hält sich im Kühlschrank über Monate.
Am Anfang habe ich einfaches Schweinefett genommen weil so etwas wie reines Darmfett niemand bei uns kannte.
Heute nehme ich Kokosöl, das zieht besser in die Haut ein.
Eine Frage noch zu Deinem wild onion powder: wird das mit Salz vermischt oder bleibt das auch ohne rieselfähig?
Das Orginalrezept für Beinwellsalbe aus dem Buch von M. T.:
4-6 frische Beinwellwurzeln waschen, fein schneiden und in etwa 250g reinem Darmfett vom Schwein kurz ausbraten, über Nacht stehen lassen. Dann anwärmen und durchseihen und gleich in saubere Gläser füllen. Hält sich im Kühlschrank über Monate.
Am Anfang habe ich einfaches Schweinefett genommen weil so etwas wie reines Darmfett niemand bei uns kannte.
Heute nehme ich Kokosöl, das zieht besser in die Haut ein.
Eine Frage noch zu Deinem wild onion powder: wird das mit Salz vermischt oder bleibt das auch ohne rieselfähig?
