alte Rezepte

Doris L.
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Re: alte Rezepte

#291

Beitrag von Doris L. »

:lol: In der Kochschule habe ich noch gelernt wie man Eiweiß mit Gabel und Teller zu Schnee schlägt. Meine Omma hatte einen Schaumschläger mit Kurbel, ich war immer fasziniert davon. In den alten Rezepten steht oft, eine Stunde rühren :)
Viel elektrische Küchengeräte habe ich nicht, eine Küchenmaschine zum schlagen und kneten, kleinschnibbeln und eine Moulinex die auch schon recht betagt ist. Selbst eine Dunsthaube habe ich nicht, brauche ich nicht. Ich mache das Fenster auf. Im Heim steht ein Induktionsherd, sowas möchte ich niemals haben. Ich bin aber auch sehr altmodisch und komme mit einfachen Dingen aus.
poison ivy

Re: alte Rezepte

#292

Beitrag von poison ivy »

werte Hobbygaertnerin, hab eigentlich nach dem Rezept fuer Deine Beinwellsalbe gefischt, Beinwell hab ich auch genug, so ich ihn vor den Hirschen retten kann

Doris, Du urteilst etwas hart, unsere Huette ist nun mal fuer hiesig und 80er typisch, da sind Kueche, Esszimmer, Wohnzimmer und loft am Stueck,
ausserdem lass ich bei sommers 40C und 98% Luftfeuchte gern die Fenster zu, ergo eine Dunste ist hier nicht wirklich Luxus
dafuer besitze ich keine Kuechenmaschine sondern Schneebesen und ja, ich kann mit einer Gabel Eischnee schlagen, nehm aber lieber einen Schneebesen,
kleinschnipseln tu ich mit Messer oder Mandoline, fuer sagenhafte $2.50 bei Goodwill ergattert, statt Deiner Mulinex hab ich einen Vitamix, der aber job-maessig staendig im Einsatz ist,
hey ich hab sogar einen Champion juicer, uralt, mindestens 2 mal benutzt, gebraucht vom Kumpel bekommen, weil der das Monster auch nicht benutzt hat,
bin ich jetzt ein guter oder ein schlechter Mensch?
Doris L.
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Re: alte Rezepte

#293

Beitrag von Doris L. »

Ich weiß nicht, es geht hier um alte Rezepte, wie die Menschen früher mit ihren bescheidenen Ansprüchen zurecht kamen. :)
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si001
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Re: alte Rezepte

#294

Beitrag von si001 »

poison ivy hat geschrieben:hab eigentlich nach dem Rezept fuer Deine Beinwellsalbe gefischt, Beinwell hab ich auch genug, so ich ihn vor den Hirschen retten kann
Wenn deine Suche noch erfolglos war, kannst du hier gucken. ;-)
hobbygaertnerin hat geschrieben: @Doris, für das Fermentieren von Sauerkraut braucht man sehr geringe Mengen Salz, ich staune da immer selbst, wie es gehen kann, dass mit so wenig Salz erstens das Kraut gut wird und auch noch nach längerer Lagerung immer sauerer wird.
Ich nehme 0,9% Salz und frage mich beim Abmessen immer, ob ich mich nicht vertan habe, weil es so wenig erscheint. Passt aber.
Liebe Grüße, si001!
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Doris L.
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Re: alte Rezepte

#295

Beitrag von Doris L. »

Sauerkraut mag ich einfach nicht, ich glaube, aus einem Kohlkopf hätte ich genügend. Vielleicht sollte ich das aus den Ahornblättern mal probieren, die Menge ist ja sehr gering. Einzelne gekeimte Ahornsprossen sind mir was zu bitter, das habe ich ausprobiert. Ob die fermentation was anderes aus Blättern macht?

Im Urlaub habe ich mir die Gewohnheit gemacht mir ein Kochbuch aus der Gegend zu kaufen, landesübliche Rezepte.
Ich habe :Die Hunsrücker Küche, Rezepte und Bräuche meiner Heimat. Schinkenwaffeln zu Suppen, Kappessupp, Krummbeerworscht, Hahn in Weißweinsoße, Dibbehaas, Haasepeffer, Gefillte Klees, gefillte Klees mit Hackfleischfüllung, Dibbelabbes un Schales, Mauseohrsalad, Weinsauerkraut, einsäuern im Spezialtopf, Milchsaure Gurken, Bandnudeln, gefillte Krummbeere, Kässchmier mit Gequellte , Käsjer(wie man Käse aus Quark macht) Leckschmier. noch mehr Rezepte.

Echt fränkisch, Die alte fränkische Küche. Nürnberger Sauerbraten, Sauerkraut selbstgemacht, fränkische Bratwurst, Knoblauchsuppe, Schäufele, Tellersülze, Tischsitten, Dippe-has , Weckklöschen , essen im Mittelalter und noch einiges mehr.

Elsässisches Kochbüchlein, 80 Rezepte leicht anzufertigen. Gänseleberterrine, Zwiebelsuppe, geröstete Griessuppe, Lauchsalat, Spinatsalat, Sauerkrautsalat, Maizwiebelsalat, Gugelhupf mit Speck und Nüssen, Zwiebeltorte, Presskopf, Geflügelterrine, Speckhörnchen, Hechtklösse, gefüllte Tauben, Ente mit Totentrompeten, Gemüsepürree, weiße Rüben und Karotten mit Speck, verschiedene Kuchen und noch mehr herzhafte Gerichte.

Aus dem Schwarzwald habe ich auch eins, ist aber auch was über den Schwarzwald allgemein geschrieben. Bie Bücher sind besser als jeder Nippes.
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Re: alte Rezepte

#296

Beitrag von Zaphira »

Im Urlaub Kochbücher kaufen ist eine gute Idee. :daumen:

Habe ich im letzten Urlaub das erste mal gemacht, das hatte aber andere Gründe.
Mein Ziel ist ein Leben von dem ich keinen Urlaub brauche.
poison ivy

Re: alte Rezepte

#297

Beitrag von poison ivy »

si001 hat geschrieben: Wenn deine Suche noch erfolglos war, kannst du hier gucken. ;-)
Danke,
aber der Link funxt nicht
Salmandra
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Re: alte Rezepte

#298

Beitrag von Salmandra »

@ivy
Das Orginalrezept für Beinwellsalbe aus dem Buch von M. T.:
4-6 frische Beinwellwurzeln waschen, fein schneiden und in etwa 250g reinem Darmfett vom Schwein kurz ausbraten, über Nacht stehen lassen. Dann anwärmen und durchseihen und gleich in saubere Gläser füllen. Hält sich im Kühlschrank über Monate.
Am Anfang habe ich einfaches Schweinefett genommen weil so etwas wie reines Darmfett niemand bei uns kannte.
Heute nehme ich Kokosöl, das zieht besser in die Haut ein.

Eine Frage noch zu Deinem wild onion powder: wird das mit Salz vermischt oder bleibt das auch ohne rieselfähig?
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Re: alte Rezepte

#299

Beitrag von si001 »

poison ivy hat geschrieben:
si001 hat geschrieben: Wenn deine Suche noch erfolglos war, kannst du hier gucken. ;-)
Danke,
aber der Link funxt nicht
Jetzt müsste es funktionieren. Sorry! Klick!
Liebe Grüße, si001!
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Re: alte Rezepte

#300

Beitrag von 65375 »

Salmandra hat geschrieben:@ivy
Das Orginalrezept für Beinwellsalbe aus dem Buch von M. T.:
4-6 frische Beinwellwurzeln waschen, fein schneiden und in etwa 250g reinem Darmfett vom Schwein kurz ausbraten, über Nacht stehen lassen. Dann anwärmen und durchseihen und gleich in saubere Gläser füllen.
Sorry, kannst Du nix für, aber was soll das für ein Rezept sein?! Beinwellwurzeln können so unterschiedlich groß sein, daß man da schon gerne eine Gewichtsangabe hätte oder zumindest ein Verhältnis, wie z. B. drei Gewichtanteile frische Wurzel zu fünf Gewichtsteilen Fett.
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