Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

centauri

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1901

Ungelesener Beitrag von centauri »

ohne_Furcht_und_Adel hat geschrieben:Ja, sonst fällt die fette Pappel doch noch auf den Taubenstall. :ua:
Ja, ich hab eine halb abgestorbene Kastanie zu fällen. BDM 100 cm. Haus dahinter. Trafostation daneben. Strassenlaterne davor. Da traue ich mich auch nicht mit einer Axt ran. ;)
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 4708
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1902

Ungelesener Beitrag von Rohana »

ohne_Furcht_und_Adel hat geschrieben:Ja, sonst fällt die fette Pappel doch noch auf den Taubenstall. :ua:
das kommt immer ganz darauf an wie viele Menschen Erdbeeren überhaupt selbst anbauen wollen. Und der Trend geht eher davon weg "sich die Hände schmutzig zu machen"
Das ist echt das Problem. Wenn irgendwie 1,4 Prozent der Bevölkerung die Nahrung für den ganzen Rest anbauen sollen, gerät ja einiges unter den Teppich, zum Beispiel die Qualität der Nahrung und die Nachhaltigkeit. Wenn mehr wenigstens mitarbeiten würden, wäre die Agrarwende endlich abgehakt, cum laude. Aber so... Hauptsache billig Essen kaufen und am besten noch fertig verarbeitet, ohne Dreck, Fraßstellen oder Knochen. Arbeiten am liebsten am PC, Kaffee daneben, Moorhuhn spielen.
Wer sich jetzt keine Gedanken macht, nur seine Spezialisierung und seine Bequemlichkeit sieht und im Grunde kaum etwas weiß und kann, der fällt später tief, wenn die Zeiten mal härter werden. Aber selber schuld... Es müßte ja nicht so kommen, wenn man aufwachen und Verantwortung übernehmen würde.
:daumen:

Aber das kannst du noch so oft wiederholen, es gibt Leute hier, die sehen das anders, und deshalb spar' ich mir mittlerweile den Atem.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzer 72 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1903

Ungelesener Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

centauri hat geschrieben:Manchmal muss man eben auch mal einen Keil setzen oder einen Fällheber benutzen wenn man in eine bestimmte Richtung möchte. Dafür braucht es einen Sägeschnitt. ;)
oh ja, danke, darauf hab ich vergessen! :daumen:

Es war ja so - Wir haben eine uralte Säge in einem Schuppen mitgekauft und mein Mann war dabei, mit dieser Säge einen Baum umzusägen. Deshalb hat uns ja jemand eine Axt geschenkt, weil es mit der doch schneller geht.
Ich meinte ja, es geht ohne benzinbetriebene Maschinen :aeh:
Die Motorsäge war aber trotzdem der nächste Geburtstagswunsch .....
ohne_Furcht_und_Adel hat geschrieben:Das ist echt das Problem. Wenn irgendwie 1,4 Prozent der Bevölkerung die Nahrung für den ganzen Rest anbauen sollen, gerät ja einiges unter den Teppich, zum Beispiel die Qualität der Nahrung und die Nachhaltigkeit.


Das, Rohana, geben aber manche niemals zu .... :pft:
ohne_Furcht_und_Adel hat geschrieben:Wenn mehr wenigstens mitarbeiten würden, wäre die Agrarwende endlich abgehakt, cum laude. Aber so... Hauptsache billig Essen kaufen und am besten noch fertig verarbeitet, ohne Dreck, Fraßstellen oder Knochen. Arbeiten am liebsten am PC, Kaffee daneben, Moorhuhn spielen.
Solche Menschen kenn ich (Gott sei Dank!) kaum - aber auch die, die so arbeiten, tun meistens etwas, was "die Gesellschaft" braucht - manchmal auch der Landwirt.
So war das von mir gemeint. :daumen: Ölkanne hat mich leider gar nicht verstanden -
Ich sagte schon einmal: "in einer arbeitsteiligen Gesellschaft braucht jeder den anderen"

ist das so schwer zu verstehen??

Nein, ich lebe nicht von meiner SV, das weiß ich eh - da bin ich in meiner Biographie einmal falsch abgebogen, aber is ok.... Ich hab ja gar nichts gegen Landwirte!!
nur gegen Überheblichkeit :lol:
Benutzeravatar
Rohana
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 4708
Registriert: Mo 3. Feb 2014, 20:31
Familienstand: verheiratet
Wohnort: Oberpfalz

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1904

Ungelesener Beitrag von Rohana »

ina maka hat geschrieben:
ohne_Furcht_und_Adel hat geschrieben:Das ist echt das Problem. Wenn irgendwie 1,4 Prozent der Bevölkerung die Nahrung für den ganzen Rest anbauen sollen, gerät ja einiges unter den Teppich, zum Beispiel die Qualität der Nahrung und die Nachhaltigkeit.


Das, Rohana, geben aber manche niemals zu .... :pft:
Es gibt erst dann ein Problem, wenn "Nachhaltigkeit und Qualität"* zum Nulltarif kommen sollen, so wie mittlerweile gefordert, und zwar ausschliesslich vom Landwirt. Und nebenbei natürlich noch Landschaftspflege, Artenschutz, Tierwohl, Bienenretten, Ökosystemdienstleistungen, NaWaRo, Ehrenamtliches Engagement, Städter-Aufklärung, ... von den Landwirten erledigt werden soll. Auch zum Nulltarif.

* möglicherweise obendrein definiert von Leuten die keinen Schimmer von der Sache haben, wobei ich das OFuA nicht unterstellen möchte
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Benutzeravatar
Spencer
† In Gedenken
† In Gedenken
Beiträge: 1065
Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1905

Ungelesener Beitrag von Spencer »

Wenn ich Artenvielfalt in der Suchfunktion eingebe, wird dieser Faden recht häufig aufgerufen. Dann setze ich den Link
Quelle =Ostseezeitung
mal hier rein.....

Es geht um den Artenverlust aber auch um die Artenrückkehr in MV

Leicht zu lesen, als Mediadatei ( mit Hintergrundbildern)

http://multimedia.ostsee-zeitung.de/die ... -aus#10326
penelope
Beiträge: 542
Registriert: Mo 26. Nov 2018, 14:41

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1906

Ungelesener Beitrag von penelope »

In der Süddeutschen bin ich über eine Reportage gestolpert, in der dargelegt wird, wie eng teilweise leider die Probleme mit Unterernährung auf der einen und Übergewicht auf der anderen Seite, zusammen hängen. Ich fand es sehr interessant:

https://projekte.sueddeutsche.de/artike ... t-e501295/
centauri

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1907

Ungelesener Beitrag von centauri »

Wieso wird jetzt mit Glyphosat gespritzt? :hmm:
centauri

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1908

Ungelesener Beitrag von centauri »

Fast alle unsere Felder um uns rum sehen jetzt grade so aus. Vielleicht kann ja die Glyphosatfraktion hier mal was dazu sagen.
Dateianhänge
55646550_277928883132588_5819905299984678912_n.jpg
55646550_277928883132588_5819905299984678912_n.jpg (127.39 KiB) 1528 mal betrachtet
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1909

Ungelesener Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

centauri hat geschrieben:Wieso wird jetzt mit Glyphosat gespritzt? :hmm:
Um das Ausfallgetreide, das aufgelaufene Unkraut das den Winter überdauert hat und nicht abgefrorene Zwischenfrucht vor der Aussaat der Sommerung sicher abzutöten ohne dabei in den Boden intensiv eingreifen zu müssen.

Auf deinem Bild dürfte die Spritze vor etwa 3 Wochen gefahren sein um das Ausfallgetreide und die Altverunkrautug abzutöten.

Aufgrund der Nähe von dir zum Zuckerwerk Brottewitz werden da vermutlich Zuckerrüben ausgesät (2019 zum letzen mal!) oder Mais.
Für Sommergetreide erscheint mir dein Standort etwas zu Trocken.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1910

Ungelesener Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

hach, das dachte ich mir sowieso - ist doch klar: vor der Aussaat muss der Boden unkrautfrei sein und Gift ist immer noch unschädlicher als pflügen! :daumen: :mrgreen:

http://www.medizinauskunft.de/artikel/s ... -10-17.php
Antworten

Zurück zu „Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion“