Euer Selbstversorger-Ärger

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Benutzer 72 gelöscht

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2621

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Taraxacum hat geschrieben:Dieses Jahr wird die Aprikosenernte wahrscheinlich ausfallen, da die Aprikose bereits blüht und das im Januar :motz:
Beileid, ich kann verstehen, dass das traurig macht - hab heute in der Zeitung "Kleingärtner" (alos in der Jännerausgabe) einen interessanten Artikel gefunden -
unter "Obstgarten" auf "die Ruhephase unserer Obstbäume" klicken.
scheint ein etwas komplexeres Wechselspiel zu sein ;)
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2622

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

die ersten Weidekätzchen sind auch schon da. Das ist aber eher normal.
Benutzer 947 gelöscht

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2623

Beitrag von Benutzer 947 gelöscht »

auch bei uns treibt vieles aus... fürchte jetzt schon um unsere Obsternte
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emil17
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2624

Beitrag von emil17 »

Trauben, @ina: Ich dachte nach den Beschreibungen deines Gartens, der sei schattig und absonnig gelegen.
Wenn die Trauben Sonne genug haben und trotzdem nicht befriedigen, dann wird es wohl an einer für Euch unpassenden Sorte liegen oder der Standort passt trotzdem nicht.
Auftrieb, @frodo: Shit happens. Bei Bauten von Häusern mit einer wasserdichten Unterkellerung ("weisse Wanne") muss man die Baugrube mit Pumpen entwässern bis die Auflast des Gebäudes ausreicht, um Aufschwimmen zu verhindern, oder es wird die Betonwanne selber geflutet. Bei schlammigem Wasser kann die Dichte über 1000kg/m3 liegen, d.h. der Auftrieb grösser sein als erwartet. Auch beim Einbetonieren von Behältern usw. kann sowas passieren, wenn der Betonbrei unter das Ding fliessen will.
Ziemlich sicher ist Erde unten rein geflossen - das einströmende Wasser dürfte die entstehende Grubenwand verflüssigt haben.
Dagegen hilft nur Ausgraben.
Um das Problem zu verhindern kann man die Zisterne unten mit grobem Schotter füllen, was natürlich das nutzbare Volumen verkleinert, oder die Baugrube drainieren.
Beschweren mit Auflast dürfte bei einem Kunststoffbehälter mangels Stabilität im leeren Zustand nicht funktionieren.
Die einfachste Massnahme, nämlich die Zisterne immer ans Dachwasser angeschlossen zu lassen, hat ja bisher geholfen.
Ich würde in deinem Fall einfach das Dachwasser nicht direkt in die Zisterne leiten, sondern einen Entschlammer zwischen Fallrohr und Einleitung anordnen. Das kann eine gewöhnliche Regentonne sein, in die das Fallrohr geht und wo sich der Schmodder absetzen kann. Gut dafür sind auch die blauen Kunststofftonnen mit schwarzem Deckel, die es in verschiedenen Grössen als Behälter für Futter usw. für die Landwirtschaft zu kaufen gibt. Ein Deckel muss sein, ausser du magst Stechmücken, die sich im Sommer darin prächtig entwickeln. Den Einlauf in die Zisterne, der seitlich an der Tonne sein soll, würde ich durch eine grossflächige Siebplatte schützen. Sehr gut basteln lässt sich das aus den Papierkörben aus Edelstahl-Streckmetallgitter, die es beim grossen schwedischen Möbelhaus gibt.

Wenn du den Einlauf der Zisterne flexibel anschliessest, etwa durch ein Geberit-Rohr 56 oder 63 mit Verschraubmuffe, dann kannst du das zum Entschlammen einfach abmachen und die Tonne umkippen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Benutzer 146 gelöscht

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2625

Beitrag von Benutzer 146 gelöscht »

@emil:
vielen Dank für die Tips! Noch besteht die Hoffnung, dass das Wasser nur von der Stirnseite (Revisionsschacht) in die Grube eingedrungen ist, und die Grubenwände nicht eingebrochen sind. Der Lehm dort ist ziemlich standfest.
Mein Bruder befüllt heute den Tank - mal sehen, was passiert... :pfeif:
Doris L.
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2626

Beitrag von Doris L. »

Heute morgen sehe ich beim Biomüll wegbringen das die Frau von über mir einen Hundekotbeutel in die Tonne geschmissen hat. Gesehen hatte ich auch schon mal Plastikpflanztöpfe, Milchtüten und Kaffeesahnetöpfchen :bang:
Das ärgert mich, gehört nicht da rein. Vor allem weil sie sich beschwert wurde das ich die Apfelreste im Herbst, gut, es war eine Menge, in die Biotonne getan habe. Sie hat sich beschwert das eine Menge Wespen in und um der Tonne herum waren. Was stimmt. Ich habe dann die Tonne nah an die Strasse gestellt und meine nächsten Apfelreste in den Wald gebracht. Wo soll ich die denn sonst hin tun?
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2627

Beitrag von emil17 »

Doris L. hat geschrieben:Wo soll ich die denn sonst hin tun?
Die Hundehaufentüte, die Frau oder deine Apfelschalen?

Es gibt Leute, die haben es als Hobby, dauernd zu überwachen, was andere auf die Sammelstelle bringen. Denen tust du einen Gefallen, wenn du ihnen durch solches Fehlverhalten eine Existenzberechtigung gibst. Man kann die oft auch triggern, wenn man mit einem Auto mit nicht lokalem Kennzeichen da hin fährt und was in eine Tonne tut.
Gemüse- und Früchterüstabfälle, Kaffeesatz und so weiter kannst du gut auf dem Balkon kompostieren, zusammen mit etwas Holzasche und Sägemehl und manchmal ein wenig Erde. Wenn du das richtig machst, gibt es weder Gestank noch Invasionen von Fliegen oder dergleichen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2628

Beitrag von Doris L. »

Die Apfelschalen. In den Wald gehören die auch nicht aber gehen wenigstens wieder in die Natur zurück. Tiere haben auch noch einen Nutzen davon.
Verpetzen tue ich mit Sicherheit niemanden, häufig sind die Plastikabfälle nicht.
Holzasche und Sägemehl und manchmal ein wenig Erde.
Müßte ich kaufen .
Nein, so einen Behälter stelle ich nicht auf die Terrasse wo die Leute im Haus doch so neugierig sind.
Benutzer 146 gelöscht

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2629

Beitrag von Benutzer 146 gelöscht »

Update zum Regenwassertank:
Wiederbefüllung ist derzeit wetterbedingt ausgesetzt, das ganze Rettungsprojekt buchstäblich "auf Eis gelegt".
Habe gestern vor Ort erstmals das ganze Ausmaß des Schadens gesehen: der Tank hat sich einseitig um ca. 40cm angehoben, die 1,5" Saugleitung wurde einfach abgerissen, das 100er Zulaufrohr vom Tankstutzen ebenso, an der Stirnseite im Revisionsschacht ist von der Seite Erde reingebrochen und unter den angehobenen Tank gebröckelt :ohoh: .
Dort stand auch Wasser, das ich abgepumpt habe, aber es war nicht viel, vielleicht 100-200L, das Meiste scheint schon wieder versickert zu sein.
Irgendwie auch faszinierend, dass eine geringe Wassermenge ausreicht, um so eine Auftriebskraft zu erzeugen - Archimedes lässt grüßen - wenn der Zwischenraum zwischen Grubenwand und Tank nur klein genug ist. Immerhin musste nicht nur das Eigengewicht des Tanks, sondern auch das der darüber liegenden Erde, sowie die Kraft zum Abreissen der Leitungen übertroffen werden. Aber wenn der Tank auch nur bis zu 1/3 seines Volumens im Wasser lag, sind das schon über 2 t Auftriebskraft! :hmm:
Jetzt haben wir das Ganze erst mal mit einer großen Plane abgedeckt und hoffen auf den Frühling... :pfeif:
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emil17
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#2630

Beitrag von emil17 »

Jetzt ist mir grad eine Idee gekommen, wie man den Tank sicher gegen Aufschwimmen schützen kann.
Bring an der Aussenwand unten so nahe wie möglich am Boden ein Rücklaufsperrventil so an, dass etwas von draussen in den Tank rein laufen, aber nichts aus dem Tank rauslaufen kann. Dann ist, wenn das Ventil funktioniert, der Wasserstand im Tank immer mindestens so hoch wie der des Grundwassers aussenrum und nichts schwimmt auf.
Es kann allerdings passieren, dass sich der Tank mit Grundwasser füllt - wenn der Grundwasserstand steigt, ohne dass es regnet. Aber das schadet dem Verwendungszweck als Giesswasserbehälter ja nicht.
Der mögliche Zulauf von aussen sollte grosszügig bemessen sein. Man kann den Tank nämlich auch zum Aufschwimmen bringen, indem man ihn leerpumpt, wenn er im Wasser steht. Auf diese Weise werden abgesoffene Schiffe gehoben.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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