Update zum Regenwassertank:
Wiederbefüllung ist derzeit wetterbedingt ausgesetzt, das ganze Rettungsprojekt buchstäblich "auf Eis gelegt".
Habe gestern vor Ort erstmals das ganze Ausmaß des Schadens gesehen: der Tank hat sich einseitig um ca. 40cm angehoben, die 1,5" Saugleitung wurde einfach abgerissen, das 100er Zulaufrohr vom Tankstutzen ebenso, an der Stirnseite im Revisionsschacht ist von der Seite Erde reingebrochen und unter den angehobenen Tank gebröckelt

.
Dort stand auch Wasser, das ich abgepumpt habe, aber es war nicht viel, vielleicht 100-200L, das Meiste scheint schon wieder versickert zu sein.
Irgendwie auch faszinierend, dass eine geringe Wassermenge ausreicht, um so eine Auftriebskraft zu erzeugen - Archimedes lässt grüßen - wenn der Zwischenraum zwischen Grubenwand und Tank nur klein genug ist. Immerhin musste nicht nur das Eigengewicht des Tanks, sondern auch das der darüber liegenden Erde, sowie die Kraft zum Abreissen der Leitungen übertroffen werden. Aber wenn der Tank auch nur bis zu 1/3 seines Volumens im Wasser lag, sind das schon über 2 t Auftriebskraft!
Jetzt haben wir das Ganze erst mal mit einer großen Plane abgedeckt und hoffen auf den Frühling...
