Permakultur im Nordosten ?

Diese Rubrik ist für Blogging-Threads gedacht, in denen Ihr über den Fortgang Eurer Selbstversorger-Projekte berichten könnt.
Bitte beachten: Kopien forenexterner Blogs sowie Linksetzen zur SEO derselben sind hier nicht erwünscht!
Benutzer 3370 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#521

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

Spencer hat geschrieben: ich hätte am liebsten Esel genommen die "fertig" sind. Also halfterführig, still stehen beim angebunden sein, Hufe geben, und als I-Tüpfelchen gesattelt (Packsattel) werden können und kutschtauglich wären... :aeh:
:lol: JA da musst du aber erst in die Eselschule :haha:

Unser Benjamin war ja die letzten Wochen etwas testosterongesteuert. Wenn er mit mir ging, dann war er brav wie ein Lämmchen (bin ja auch die letzten Wochen fast täglich 2-3 Stunden mit ihm gelaufen). Aber wehe ein anderer nahm ihn, das schaut er sich 5 min lang an, dann hat er alles gecheckt und schwubs abgehauen. :motz:
Es kommt weniger darauf an ob sich der Esel führen lässt sondern wie der Führer den Esel davon überzeugt was er tun soll. Immer unter dem Motto lange Leine klares Ziel ( http://www.die-lernmanufaktur.org/wp-co ... t-2017.pdf )
Da kann man Menschen sehr gut beobachten und am meisten kann man durch Kinder lernen, die haben das loslassen können und doch wissen wo es hin geht intuitiv (nicht alle aber viele), das akzeptieren die Esel auch sehr schnell und machen keinen Blödsinn.
Da haben wir schon Männer gehabt die dachten sie müssten dem Esel zeigen wer der Chef ist. 3 Stunden am Halfter halten heißt 1 Woche Muskelkater und das ist weder beim Wandern entspannend noch nachher. Beim Esel kann man nichts erzwingen, da gehört Vertrauen dazu und auch Selbstvertrauen und am Anfang Stahlkappenschuhe.
moorhexe
Beiträge: 870
Registriert: Fr 6. Aug 2010, 19:36

Re: Permakultur im Nordosten ?

#522

Beitrag von moorhexe »

hallo Spencer, kann es sein, daß dein gemüsefenchel bronzefenchel ist ?

der macht nämlich so lange stiele.

an richard, deine eselfilme gefallen mir sehr.
spencer, ich wünsche dir viel spaß und gelassenheit mit deinen neuen eseln.
Benutzeravatar
Spencer
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1098
Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Permakultur im Nordosten ?

#523

Beitrag von Spencer »

Keine Ahnung was das für ein Fenchel ist, wie geschrieben. Der war im Samentauschpaket und wenn ich mich recht erinnere stand da nur Gemüsefenchel drauf :hmm: Die langen Wurzeln kann man also essen ?
Ich hatte mich gewundert das der ziemlich schnell blühte und dachte ich habe den zu falschen Zeit gesät...

@Richard - Jo.... Ich bin ja auch manchmal ein bissel rackig wenn's nicht vorwärts geht ;)
Ich denke aber ich bekomme das mit den Eseln hin. Mit Tieren kann ich eigentlich ganz gut. Hund habe ich auch schon mal ausgebildet. War dann der beste im Lehrgang, liegt natürlich auch am Tier.
Hier in der Nähe ist ein Eselhalter. SeinecTiete sind total scheu sagt er. Die kommen bei keinem.
Ich war mal dort, hatte geklingelt und weil keiner auf machte, bin ich zu den Eseln. Nach paar Minuten kam er raus und staunte nicht schlecht, das die erste Stute bei mir am Zaun stand und sich massieren ließ.....
"Du scheinst es ja mit Tieren zu haben, die merken sowas ..."
Ich freue mich auf die Aufgabe und die neuen Erfahrungen....
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#524

Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

Egon ist ein Ausgebildeter Hund ? :pft:
Na Esel sind schon was tolles.
Benutzeravatar
Spencer
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1098
Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Permakultur im Nordosten ?

#525

Beitrag von Spencer »

:lol: ich hätte erwähnen sollen dass ich meinen Schäferhund meinte, der vor Egon ein treuer Freund von mir war.
Der war wie ein Roboter... Und genau deshalb ist Egon NICHT ausgebildet.
Aber klar, so ein Schäferhund sollte schon gehorchen...
Benutzeravatar
Buchkammer
Förderer 2017
Förderer 2017
Beiträge: 2891
Registriert: Di 30. Nov 2010, 12:01
Wohnort: Thüringen
Kontaktdaten:

Re: Permakultur im Nordosten ?

#526

Beitrag von Buchkammer »

Möglicherweise ist das im Samentauschpaket kein Gemüse- sondern Gewürzfenchel gewesen? Letztere sind gleich dem Teefenchel, machen so lange Pfahlwurzeln und da werden dann nur die trockenen Samanstände geernet - bilden also keine Knolle. Wenn du die abgebildete Pflanze noch hast und sie nicht vetrocknet ist, steck sie an einem passenden Platz wieder in die Erde. Die wissen dann schon, wenn sie im Frühjahr austreiben sollen.

Fenchel ist ja auch eine Art Mimose - die wachsen nicht überall und nur da wo er sich wohlfühlt, gibt er eine reichhaltige Ernte ab.

Die Pastinaken sind ja der Hammer. :daumen: So große durfte ich noch nicht ernten. Sind die denn innen noch schön fest oder eher holzig und lassen sich zusammen drücken? Wann hast du die in die Samen dafür in die Erde gelegt?

Die Dinger schmecken nach Frosteinwirkung eigentlich noch besser. Wegen Stärke in Zucker Umwandlung und so. Oder du lässt ein paar in gebührendem Abstand in der Erde, wenn du ausreichend Platz hast, und erntest dieses Jahr im Spätsommer die ersten Samen von; ja, welche Sorte ist das eigentlich?

Ja, und wer gut mit Tieren kann, der kann meistens auch gut mit Menschen. :grinblum:
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/
Sonnenstrahl
Förderer 2018
Förderer 2018
Beiträge: 594
Registriert: Mi 6. Mär 2013, 21:19

Re: Permakultur im Nordosten ?

#527

Beitrag von Sonnenstrahl »

Ihno schrieb
"Egon ist ein Ausgebildeter Hund ? "

Egon ist was besonderes. Der ist "beratungsresistent" :lol:
Benutzeravatar
Spencer
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1098
Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
Wohnort: pommersches Dorf, slawischen Ursprungs

Re: Permakultur im Nordosten ?

#528

Beitrag von Spencer »

Die heute geernteten Pastinaken waren auch aus dem Paket. Das ist Skandia. Ich selbst habe bis jetzt immer Dicke Dirn ( Ursprung Dreschflegel) weiter gezogen.
Habe zwei Wurzeln in der Erde gelassen zum Samen ziehen...
Bissel Frost hatten wir ja schon, mal sehen ob die schon süßen Frostschutz gebildet haben...
Ich wollte nur vor dem Frost noch welche geerntet haben..
Bei der Dicken Dirn hatte ich noch größere Exemplare und die waren nicht holzig. Nur ganz oben da wo das Grün austreibt waren die sehr hart.
Tja.... bei einem Germanen sollte die Germanenwurzel auch ordentlich Ertrag bringen :orctop:

Von dem Fenchel stehen da noch einige. Die sind alle so groß geworden. Dann lasse ich das Beet also stehen und schau mal ob es da Samen für Tee zu ernten gibt....

Edit: diese Selbstverbesserung beim Smartphone bringt mich noch um den Verstand. Laufend steht da z.B. Damentauschpaket anstatt Samen ! Aber das war eben der Hammer
habe bis jetzt immer Ficke Dirn ( Ursprung Dreschflegel
Gelöschter Benutzer 54

Re: Permakultur im Nordosten ?

#529

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

ja, autokorrektur kann spass machen :haha:
Benutzeravatar
osterheidi
Förderer 2019
Förderer 2019
Beiträge: 1203
Registriert: Mo 21. Okt 2013, 20:32
Familienstand: rothaarig
Wohnort: endmoräne, obendrauf, klimazone 6b, höhe 600

Re: Permakultur im Nordosten ?

#530

Beitrag von osterheidi »

hab mich auch schon wegen der sorte gewundert :hmm:
Antworten

Zurück zu „SV-Projekte“