Spencer hat geschrieben: ich hätte am liebsten Esel genommen die "fertig" sind. Also halfterführig, still stehen beim angebunden sein, Hufe geben, und als I-Tüpfelchen gesattelt (Packsattel) werden können und kutschtauglich wären...![]()
Unser Benjamin war ja die letzten Wochen etwas testosterongesteuert. Wenn er mit mir ging, dann war er brav wie ein Lämmchen (bin ja auch die letzten Wochen fast täglich 2-3 Stunden mit ihm gelaufen). Aber wehe ein anderer nahm ihn, das schaut er sich 5 min lang an, dann hat er alles gecheckt und schwubs abgehauen.
Es kommt weniger darauf an ob sich der Esel führen lässt sondern wie der Führer den Esel davon überzeugt was er tun soll. Immer unter dem Motto lange Leine klares Ziel ( http://www.die-lernmanufaktur.org/wp-co ... t-2017.pdf )
Da kann man Menschen sehr gut beobachten und am meisten kann man durch Kinder lernen, die haben das loslassen können und doch wissen wo es hin geht intuitiv (nicht alle aber viele), das akzeptieren die Esel auch sehr schnell und machen keinen Blödsinn.
Da haben wir schon Männer gehabt die dachten sie müssten dem Esel zeigen wer der Chef ist. 3 Stunden am Halfter halten heißt 1 Woche Muskelkater und das ist weder beim Wandern entspannend noch nachher. Beim Esel kann man nichts erzwingen, da gehört Vertrauen dazu und auch Selbstvertrauen und am Anfang Stahlkappenschuhe.



